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Glaube nicht: Es muss so sein, weil es nie anders war. Unmöglichkeiten sind Ausflüchte für sterile Gehirne. Schaffe Möglichkeiten!

(Hedwig Dohm, deutsche Schriftstellerin und Publizistin, 1831-1919)

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Aktionen / Kampagnen

Equal Pay Day 2010

Am 26. März 2010 wird mit dem Equal Pay Day zum dritten Mal in Deutschland ein Zeichen gegen die Entgeltdiskriminierung von Frauen gesetzt. Der Tag markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom 12. November 2009 verdienten Frauen in Deutschland 2008 mit durchschnittlich 14,51 Euro pro Stunde 4,39 Euro weniger als ihre männlichen Kollegen. Der Gender Pay Gap, also der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Frauen und Männern, blieb damit wie bereits in den Vorjahren konstant bei 23 Prozent. Im europäischen Vergleich rangiert Deutschland damit an siebtletzter Stelle.

Das Aktionsbündnis will deshalb auch in Zukunft die Debatte über Ursachen und Folgen von geschlechtsspezifischen Entgeltunterschieden mit einem Aktionstag flankieren. In diesem Jahr will das Bündnis verstärkt über unterschiedliche Karriere- und Verdienstchancen in einzelnen Berufen und Branchen aufklären und einen zügigen, flächendeckenden Ausbau von Kindertageseinrichtungen in Deutschland einfordern.

Mit seinen Forderungen richtet es sich gleichermaßen an alle AkteurInnen der Wirtschaft, an Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, an Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie an die breite Öffentlichkeit.

Die Ankündigung des Aktionsbündnisses mit Hintergrundinformationen und Kontakten zu den AktionspartnerInnen als PDF-Download


 Equal Pay historisch

 

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - unabhängig vom Geschlecht. Wagen US-amerikanischer Gewerkschafterinnen und/oder Frauenrechtlerinnen am Tag der Arbeit 1910 in San Diego/Kalifornien



Aktionen am

Bundesweit wird es am Equal-Pay-Day 2010 an vielen Orten Aktionen geben, die auf die fortdauernde Entgeltdiskriminierung von Frauen aufmerksam machen:

 und
laden aus diesem Anlass MitstreiterInnen und UnterstützerInnen ein, am 26.3. von 12.00 - 14.00 Uhr an einer Versammlung auf dem Platz des 18. März (Westseite des Brandenburger Tors) in Berlin teilzunehmen.
 
In dieser Zeit gibt es Gelegenheit, mit den Veranstalterinnen für eine rasche Überwindung der Entgeltungleichheit einzutreten, sich zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und PassantInnen von der Richtigkeit der  Equal Pay Forderung zu überzeugen.

Eingeladen sind neben Abgeordneten auch alle Bürgerinnen und Bürger. Nur wenn in der Öffentlichkeit deutlich wird, dass viele dieses Anliegen mittragen, werden die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft zügig handeln.
Die Veranstalterinnen freuen sich auf Gespräche und Diskussionen.
 
Weitere Aktionen

Bundesweit wird es wieder zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Entgeltungleichheit zwischen Männern und Frauen geben. Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Aktionsbündnisses unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.equalpayday.de

Weitere Informationen

Auf der Website von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, finden sich weitere Informationen zum Öffnet externen Link in neuem FensterGeschlechtsspezifischen Verdienstgefälle, ohne Anpassungen

Frauen können im Internet überprüfen, welche Löhne und Gehälter in einzelnen Berufen tatsächlich gezahlt werden und ob Frauen dasselbe Einkommen wie ihre männlichen Kollegen erhalten. Auf der Internetseite Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.frauenlohnspiegel.de des WSI-Tarifarchivs in der Hans-Böckler-Stiftung gibt es dazu einen Gehalts-Check mit Daten zu den tatsächlich gezahlten Vergütungen.

Angebot des Bundesfrauenministerium "Lohngleichheit im Betrieb - Deutschland" (Logib-D): Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.logib-d.de

Entgeltgleichheits-Check der Hans-Böckler-Stiftung: Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.eg-check.de

Leitet Herunterladen der Datei einKurzdossier der Hans-Böckler-Stiftung zur Entgeltungleichheit (PDF, 38 KB)

Weitere Informationen zum Thema Entgeltgleichheit bietet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.entgeltgleichheit.de

Die vom Bundesministerium für Familie und Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) veröffentlichte Studie "Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern - Einstellungen, Erfahrungen und Forderungen der Bevölkerung zum 'gender pay gap'" als Öffnet externen Link in neuem FensterPDF-Download

Öffnet externen Link in neuem FensterMaterial zur Öffentlichen Anhörung im Deutschen Bundestag am 28.01.2009 zum Thema "Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern" - Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Informationen zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle in Europa bietet auch die Generaldirektion Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit der Europäischen Kommission auf ihrer Öffnet externen Link in neuem FensterWebsite

Wie groß ist die Entgeltlücke in anderen EU-Staaten? Finden Sie es heraus!
Öffnet externen Link in neuem Fenster


AutorIn: Nathalie Sopacua

Erstellt am: Sonntag 14. März 2010

Thema: Entgeltgleichheit, Equal Pay, Lohndiskriminierung, Equal Pay Day,





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