Inhalt Navigation Servicespalte


RSS | Drucken | Hilfe | Schriftgröße: A A A


Sie sind hier :  Start  /   Infopool  /   Informationen

Insbesondere Geld, gesellschaftliche Akzeptanz, Ungebundenheit und Macht sind auch heute noch so ungleich verteilt, dass wir schlechterdings nicht behaupten können, Frauen rivalisierten unter gleichen Bedingungen.

(Christine Bergmann, deutsche Politikerin, u.a. von 1998 bis 2002 Bundesfrauenministerin)

Weitere Meldungen

Green Economy: Gender_Gerecht

Hier werden die Arbeitsergebnisse des gleichnamigen Projektes fortlaufend dokumentiert und...

Minijobs: Wege in die Armut

Das Parlamentarische Frühstück des Deutschen Frauenrates am 8. September befasste sich mit den...

Unsere Zeitschrift

Die neueste Ausgabe mit ausgewählten Beiträgen.

6/2011 Nichts über uns ohne uns

Inklusion von Menschen mit Behinderung

Titel 6/2011

Ihre Einzelheftbestellung


Informationen

Rentenlücke von Frauen beträgt 1.000.000.000.000 Euro

Die Rentenlücke von Frauen in Deutschland beträgt mehr als die Hälfte der gesamten Staatsverschuldung des Landes. Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat das Renten-Minus von Frauen im Vergleich zu den Männerrenten in bare Münze umgerechnet: Insgesamt belaufe sich die Rentenlücke von Frauen auf eine Billion Euro, so das DIA am 24. August in Berlin. Schuld daran seien ganz klar die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern.

Nach jüngsten Zahlen des (DIA) beträgt die durchschnittliche Rentenlücke zwischen den Geschlechtern aufgrund der verstärkten Frauenerwerbstätigkeit in den neuen Bundesländern 16 Prozent, im Westen dagegen 35 Prozent. "Auf die gesamte Rentenbezugsdauer macht das bei einer einzelnen Frau aus dem Westen 77.000 Euro aus. Damit summiert sich die geschlechterspezifische Rentenlücke in Deutschland zur Zeit auf eine Billion Euro zu Lasten der Frauen", rechnet das Institut vor. Zum Vergleich: Die derzeitige Staatsverschuldung laut Bund der Steuerzahler beläuft sich auf derzeit 1.707.057.224.103 Euro (Öffnet externen Link in neuem FensterSchuldenuhr (Stand 30.08.2010, 11:03 Uhr).

Optimistische Prognose
Doch das DIA sieht Anlass zu optimistischer Prognose: Nach einer repräsentativen Befragung von 1.035 Frauen zwischen 18 und über 70 Jahren habe sich gezeigt, dass inzwischen 80 Prozent der Frauen selbst Verantwortung für ihre Alterssicherung übernähmen: "Fast zwei Drittel zahlen Beiträge für die Gesetzliche Rentenversicherung, mehr als die Hälfte spart im Rahmen der privaten Altersvorsorge und mehr als ein Viertel innerhalb der betrieblichen Variante."

"70 bis 80 Prozent der Frauen der nächsten Generation werden materiell im Wesentlichen genauso gut gestellt sein wie Männer", so das Resümee von DIA-Sprecher Bernd Katzenstein. Bei Frauen bis 40 sicherten eine gute
Ausbildung und die fast vollständige Erwerbsorientierung eigene Alterseinkünfte.

An der DIA-Prognose gibt es berechtigte Zweifel. Denn nach wie vor verdienen Frauen in Deutschland im Durchschnitt 23 Prozent weniger als Männer und zahlen aufgrund der vermehrten Teilzeittätigkeit weniger in die Rentenkasse ein - trotz guter und bester Ausbildung.


AutorIn: Nathalie Sopacua

Erstellt am: Montag 30. August 2010

Thema: Rente,





DF-Internet: Suche

Die Suche erfolgt im Infopool des DF.

detailierte Suche...

DF-Newsletter: Abo

Informiert bleiben: der DF-Newsletter.

DF-Presseverteiler: Abo

Informiert bleiben: der DF-Presseverteiler.

DF-Quick Link

Bitte geben Sie hier Ihren Quick Link-Code ein.

Was sind Quick Links?


Deutscher Frauenrat
Lobby der Frauen - Bundesvereinigung von Frauenverbänden und gemischter Verbände in Deutschland e.V.

Axel-Springer-Str. 54a, 10117 Berlin | Tel. 030 - 204569-0 | Fax 030 - 204569-44 | www.frauenrat.de


zum Seitenanfang