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Frauen mehrheitlich gleich gebildet wie der Partner
Wie das Statistische Bundesamt im Vorfeld des Weltbildungstages am 8. September bekannt gab, verfügt die Mehrheit (61%) aller Paare über einen gleichen oder vergleichbaren Bildungsabschluss. Bei rund jedem dritten Paar hat der Mann einen höheren Abschluss als die Frau. Nach wie vor selten hat eine Frau einen höheren Bildungsabschluss als ihr Partner. Das trifft nur auf neun Prozent der Paare in Deutschland zu.
Innerhalb der Gruppe der bildungsgleichen Paare haben fast zwei Drittel (65%) einen mittleren Bildungsstand. Hierzu zählen unter anderem berufsqualifizierende Abschlüsse und/oder das Abitur beziehungsweise die Fachhochschulreife. Gut jedes fünfte bildungsgleiche Paar (21%) kann einen hohen Bildungsstand wie einen akademischen Abschluss oder einen Meister-/Techniker- oder Fachschulabschluss vorweisen.
Der Anteil der Paare mit niedrigem Bildungsstand beträgt lediglich 14 Prozent. Hierzu zählen ein Haupt- oder Realschulabschluss, kein beruflicher Abschluss sowie Personen ohne Bildungsabschluss.
Die drei für den Bildungsstand verwendeten Kategorien "hoch", "mittel" und "niedrig" wurden entsprechend der international vergleichbaren Klassifikation für das Bildungswesen "International Standard Classification of Education" (ISCED) definiert. Das Statistische Bundesamt bezieht sich in seiner Analyse auf aktuelle Ergebnisse des Mikrozensus 2009, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa. Analysiert wurden Ehepaare und nichteheliche Lebensgemeinschaften, bei denen beide PartnerInnen Auskunft zu ihrer Bildung gaben.
Erstellt am: Montag 06. September 2010
Thema: Bildung, Gleichstellung,



