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Glaube nicht: Es muss so sein, weil es nie anders war. Unmöglichkeiten sind Ausflüchte für sterile Gehirne. Schaffe Möglichkeiten!

(Hedwig Dohm, deutsche Schriftstellerin und Publizistin, 1831-1919)

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Frauenrechte verringern Hunger in der Welt

Foto: Auf die Frauen kommt es an. ww.welthungerhilfe.de

Bundespräsident Horst Köhler hat die Stärkung der Frauenrechte weltweit gefordert. Zur Eröffnung der Woche der Welthungerhilfe 2009 sagte Köhler am 11. Oktober: "Studien haben klar gezeigt: Dort, wo Frauen mehr Rechte haben, gibt es weniger Hunger." Köhler, der Schirmherr der Welthungerhilfe ist, begrüßte daher das Engagement der Hilfsorganisation für mehr Chancengleichheit von Frauen und Männern.

Fast eine Milliarde Menschen leiden weltweit an Hunger und Unterernährung. Besonders betroffen davon sind Frauen und Kinder. Köhler betonte, dass Frauen durch Feldarbeit zwar den größten Teil der Grundnahrungsmittel erzeugten, doch nur selten Land besäßen und Zugang zu Saatgut, Düngemittel und Arbeitsgerät hätten. Tatsächlich werden nach Angaben des Bundesentwicklungsministeriums in Entwicklungsländern bis zu 80 Prozent der Grundnahrungsmittel von Frauen produziert, gleichzeitig gehören ihnen nur zehn Prozent der Anbauflächen. Weniger als zwei Prozent besitzen Bodenrechte.

Kampf gegen Hunger ist Kampf für Gleichberechtigung
In vielen Teilen der Welt, insbesondere in den Entwicklungsländern, seien Frauen gesellschaftlich und rechtlich schlechter gestellt als Männer, erläuterte Köhler. „Sie werden schlechter ausgebildet und haben kaum alternative Einkommensquellen. Und weil es vor allem die Frauen sind, die sich um die Kinder kümmern, trifft diese Benachteiligung dann auch die schwächsten Glieder der Gesellschaft." Der Kampf gegen Armut und Hunger müsse deshalb immer auch ein Kampf für die Gleichberechtigung der Geschlechter sein, schlussfolgert der Bundespräsident.

Mit dem Welthunger-Index (WHI) hat die Welthungerhilfe gemeinsam mit dem Washingtoner Forschungsinstitut International Food Policy Research Institute (IFPRI) ein Instrument geschaffen, mit dem die weltweite Hunger- und Ernährungssituation beziffert werden kann. Am 14. Oktober werden Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, und Prof. Dr. Ousmane Badiane vom IFPRI, in Berlin den Welthunger-Index 2009 vorstellen und Daten, Zahlen und Trends erläutern.

Die Welthungerhilfe reagiert in ihrer Arbeit unmittelbar auf die
Ergebnisse des WHI. Auch aus diesem Grund steht die diesjährige "Woche
der Welthungerhilfe" unter dem Motto: "Auf die Frauen kommt es an".
Die Woche der Welthungerhilfe findet in diesem Jahr zum 42. Mal statt.

Alle Aktionen und Veranstaltungen im Rahmen der Woche der Welthungerhilfe
2009:
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.welthungerhilfe.de/woche09-aktionen.html

Das Themenspezial Frauen der Welthungerhilfe: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.welthungerhilfe.de/themenspezial-frauen.html

Näheres zu den Spendenprojekten der Welthungerhilfe für Frauen in Indien und Ruanda:
 Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.welthungerhilfe.de/frauen-ruanda-indien.html


AutorIn: Nathalie Sopacua

Erstellt am: Montag 12. Oktober 2009

Thema: Armut, Frauenrechte, Gleichberechtigung,





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