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Ich frage mich manchmal, ob Männer und Frauen wirklich zueinander passen. Vielleicht sollten sie einfach nebeneinander wohnen und sich nur ab und zu besuchen.

(Katherine Hepburn, 1907-2003, amerikanische Schauspielerin)

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Brutal – normal?

Gewaltverherrlichung und Frauenverachtung in den Medien - Bestandsaufnahmen und Strategien der Bekämpfung. Eine Dokumentation der Fachtagung des Deutschen Frauenrates am 16. Oktober 2009

Von dümmlich banal bis tödlich brutal
Wenn wir über Gewaltverherrlichung und Frauenverachtung in den Medien sprechen, zwei Sachverhalte, die sich oft vermischen, worum geht es dann eigentlich?

Um einen Talkshow-Master, der notorisch seinen weiblichen Gästen körperlich und verbal zu nahe tritt? Um einen sexualisierten, degradierenden Witz in einer Kochshow? Um nackte und halbnackte Körper in stimulierenden Positionen, die für irgend ein materielles oder immaterielles Produkt in Zeitschriften oder auf öffentlichen Anzeigeflächen werben? Um eine E-Mail, die in pornografischer Weise virtuellen Sex anbietet? Um einen Videoclip auf einem Handy, der eine Hinrichtung zeigt? Um sexuelle Belästigung in einem Chatroom. Um ein Musikstück, in dem zur Gruppenvergewaltigung aufgerufen wird? Um ein Computerspiel, das zur Massenvernichtung anhält? Um eine DVD, auf der eine Frau sexuell gefoltert und getötet wird?

Das Spektrum von Gewaltverherrlichung und/oder Frauenverachtung in den Medien ist riesig. Es reicht von dümmlich banal bis tödlich brutal.

Sündenbock Medien

Die Medien stehen unter dem Generalerdacht, zur Steigerung von realer Gewalt und zu deren Normalisierung ursächlich beizutragen. Aber lässt sich ein unbedingter Zusammenhang nachweisen zwischen der Gewalt, die in den Medien dargestellt wird und der, die sich in unseren Wohnzimmern und auf unseren Straßen abspielt? Oder ist die Wechselwirkung doch komplexer? Und dienen uns die Medien, verstärkt durch die Medien selbst, vielleicht vor allem als Sündenbock?

Die Tagung des Deutschen Frauenrates

Befriedigende, dass heißt eindeutige  Antworten auf – und Strategien mit dem Thema Medien und Gewalt gibt es bislang nicht. Die Tagung des Deutschen Frauenrates versuchte dennoch, einige Antworten zu geben, bestimmte Problembereiche medial vermittelter Gewalt zu beleuchten und Strategien der Bekämpfung aufzuzeigen.

Die einzelnen Vorträge

Leitet Herunterladen der Datei einErniedrigend. Demütigend. Diskriminierend (PDF-Download,620 KB)
Rote Karte für reaktionäre Frauenbilder in der Werbung
Volker Nickel, Sprecher des Deutschen Werberates
 
Leitet Herunterladen der Datei ein„… mit ’ner Shotgun ins Gesicht und so was“ (PDF-Download, 113 KB)
Jugendliche und Gewalt im Web 2.0
Dr. Stefanie Rhein, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg 

Leitet Herunterladen der Datei einDie Saure Gurke (PDF-Download, 38 KB)
Eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte
Sexismus und Frauenfeindlichkeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen
Brigitte Reimer, Redakteurin des Bayerischen Rundfunks


AutorIn: Ulrike Helwerth

Erstellt am: Montag 16. November 2009

Thema: Gewalt, Medien, Medienpolitik,





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