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Equal Pay: Wir bleiben dran
Der 1. Equal-Pay-Day in Deutschland hat eine überraschende große Resonanz gefunden. Ein Aktionsbündnis 2009 soll das Thema dauerhaft auf der Tagesordnung halten.
Dies war die einhellige Meinung auf dem Treffen des DF-Vorstands mit den Vorsitzenden bzw. Präsidentinnen seiner Mitgliedsverbände am 21. Juni in Berlin.
Hintergrund: Am 15. April 2008 hatten die Business and Professional Women Germany (BPW) unterstützt von anderen Verbänden den ersten Equal-Pay-Day in Deutschland durchgeführt, um auf die anhaltende Entgeltdiskriminierung von Frauen aufmerksam zu machen. Die zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen im öffentlichen Raum hatten ein großes Medienecho hervorgerufen.
An diesen Erfolg soll nun im nächsten Jahr angeknüpft werden – am besten mit einem gemeinsamen Aktionsbündnis, dem sich weitere (Frauen-)Verbände anschließen sollen, und in das auch die vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) am Internationalen Frauentag 2008 initiierte Aktionsreihe „Ich bin mehr wert“ integriert werden soll. So lautete die Empfehlung des Treffens. Über konkrete Maßnahmen wird die Mitgliederversammlung des DF im November 2008 entscheiden.
Das Thema Entgeltdiskriminierung bzw. die Forderung nach Entgeltgleichheit zieht sich wie ein roter Faden durch Dokumente, mit denen der DF aktuell befasst ist: Es wird ansatzweise im neuen Armut-Reichtumsbericht der Bundesregierung erwähnt; explizit behandelt wird es im Bericht für das UN-Abkommen zur Beseitigung jeder Diskriminierung der Frau (CEDAW). Ein Gespräch des DF auf Arbeitsebene mit dem Bundesarbeitsministerium zur Umsetzung von Entgeltgleichheit ist in Planung. Eingang finden soll das Thema auch in Wahlprüfsteine anlässlich der Bundestagswahlen 2009.
Informationen zu und Eindrücke vom
1. Equal-Pay-Day in Deutschland
DGB-Aktionsplattform Ich bin mehr wert.
Erstellt am: Montag 23. Juni 2008
Thema: Gleichstellungspolitik,



