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Armutsbericht überzeugt nicht
Mit den frauentypischen Armutsfallen setzt sich der 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung nicht auseinander, kritisiert der Deutsche Frauenrat. In ihrer Stellungnahme zum Berichtsentwurf vom 19. Mai fordert die Frauenlobby vor allem, das Kriterium „Geschlecht“ bei allen Kern-Indikatoren „konsequent und nachvollziehbar mit zu verfolgen“.
Armut, so der DF, sei immer auch ein Frauenthema. Insbesondere die Altersarmut werde durch die frauentypischen Erwerbsunterbrechungen auf absehbare Zeit ein reines Frauenthema bleiben.
Unzulängliche Rahmenbedingungen und steuerrechtlich wie sozialpolitisch gefährliche Weichenstellungen, deren Tragweite die BürgerInnen nicht ohne Weiteres überblicken, dürften nicht als „individuell verpasste Chancen“ interpretiert werden, wie der Bericht suggeriert.
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Stellungnahme des Deutschen Frauenrates zum Entwurf des Berichts vom 19. Mai 2008 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales „Lebenslagen in Deutschland – der 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung“ (pdf, 202 KB)
Erstellt am: Dienstag 03. Juni 2008
Thema: Arbeit , Wirtschaft, Sozialpolitik,



