Informationen
Ablehnungen bei Mütter- und Mutter-Kind-Kuren steigen wieder
Neuesten Zahlen des Deutschen Müttergenesungswerkes (MGW) zufolge wurden im ersten Halbjahr 2009 wieder mehr Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen durch die Krankenkassen bundesweit abgelehnt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Ablehnungen stiegen um 4% auf 29%. Die Anzahl der Anträge blieb hingegen annähernd stabil. Damit sank die Zahl der Frauen, die ihr gesetzlich garantiertes Recht auf eine Mütter- oder Mutter-Kindmaßnahme wahrnehmen konnten im Müttergenesungswerk um 1.300 auf knapp 21.000.
Bedarf weiterhin sehr groß
Nach der Stabilisierung der Gesundheitsmaßnahmen für Mütter durch die gesetzlichen Änderungen mit der Gesundheitsreform von 2007 gäbe es nun schon wieder einen ersten Rückgang, obwohl „die Bedarfslage in Deutschland riesig“ sei, kritisiert das Müttergenesungswerk.
Von Ablehnung betroffene Frauen sollten mit Hilfe einer örtlichen Beratungsstelle beim Müttergenesungswerk Widerspruch einlegen. Die Hälfte aller Widersprüche seien erfolgreich, heißt es in der Presseerklärung des Müttergenesungswerkes.
Die Beratungsstelle in Wohnortnähe kann
online ermittelt werden oder per Kurtelefon: 030/330029-29.
Weitere Informationen
Die
Website des Müttergenesungswerkes
Zur neuen
Kampagne "Ich wünsche mir für Mütter..."
Erstellt am: Dienstag 22. September 2009
Thema: Frauengesundheit, Mutterschaft, Kinder,



