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Rente: Katholische Frauen fordern rückwirkende Anerkennung von Erziehungsjahren
Vor dem Hintergrund des derzeitigen Regierungsdialogs "Rente" hat die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) aufgefordert, die Lebensleistung von Frauen bei der Rentenberechnung stärker zu berücksichtigen. Konkret fordert der Verband die rückwirkende Anerkennung von drei Erziehungsjahren pro Kind auch für vor 1992 geborene Kinder.
Die Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen will mit dem Vorstoß vor allem Frauen schützen, die besonders von Altersarmut bedroht seien. Diejenigen, die in den Achtzigerjahren Kinder bekommen hätten, hätten wegen fehlender Kinderbetreuungsangebote Beruf und Familie kaum miteinander vereinbaren können. Gleichzeitig gehörten sie einer Frauengeneration an, "deren Renten durch die allgemeine Entwicklung deutlich geringer ausfallen werden".
Einen Rentenpunkt pro Pflegejahr
Auch die Rentenanwartschaften für die Pflege Angehöriger sollen nach dem Willen der kfd erhöht werden. Analog zur Anerkennung von Erziehungszeiten fordert der Verband einen Rentenpunkt pro Jahr Pflege. Diese Anwartschaften sollten auch für diejenigen wirksam werden, die im Rentenalter die Pflege Angehöriger übernähmen.
Letztere Forderung hat auch der Deutsche Frauenrat auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung beschlossen.
Erstellt am: Donnerstag 17. November 2011
Thema: Rente, Pflege, Familie



