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Insbesondere Geld, gesellschaftliche Akzeptanz, Ungebundenheit und Macht sind auch heute noch so ungleich verteilt, dass wir schlechterdings nicht behaupten können, Frauen rivalisierten unter gleichen Bedingungen.

(Christine Bergmann, deutsche Politikerin, u.a. von 1998 bis 2002 Bundesfrauenministerin)

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Rente: Katholische Frauen fordern rückwirkende Anerkennung von Erziehungsjahren

Am Ende eines arbeitsreichen Lebens

Foto: Fotobox/www.pixelio.de

Vor dem Hintergrund des derzeitigen Regierungsdialogs "Rente" hat die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) aufgefordert, die Lebensleistung von Frauen bei der Rentenberechnung stärker zu berücksichtigen. Konkret fordert der Verband die rückwirkende Anerkennung von drei Erziehungsjahren pro Kind auch für vor 1992 geborene Kinder.

Die Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen will mit dem Vorstoß vor allem Frauen schützen, die besonders von Altersarmut bedroht seien. Diejenigen, die in den Achtzigerjahren Kinder bekommen hätten, hätten wegen fehlender Kinderbetreuungsangebote Beruf und Familie kaum miteinander vereinbaren können. Gleichzeitig gehörten sie einer Frauengeneration an, "deren Renten durch die allgemeine Entwicklung deutlich geringer ausfallen werden".

Einen Rentenpunkt pro Pflegejahr

Auch die Rentenanwartschaften für die Pflege Angehöriger sollen nach dem Willen der kfd erhöht werden. Analog zur Anerkennung von Erziehungszeiten fordert der Verband einen Rentenpunkt pro Jahr Pflege. Diese Anwartschaften sollten auch für diejenigen wirksam werden, die im Rentenalter die Pflege Angehöriger übernähmen.

Letztere Forderung hat auch der Deutsche Frauenrat auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung beschlossen.


AutorIn: Nathalie Sopacua

Erstellt am: Donnerstag 17. November 2011

Thema: Rente, Pflege, Familie





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