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Mail-Aktion: DF fordert von Bundesarbeitsministerin mehr Einsatz für Entgeltgleichheit
Der Deutsche Frauenrat hat sich an Ursula von der Leyen gewandt mit der Forderung, entsprechende Vorlagen für rechtliche Regelungen zur Beseitigung der Entgeltdiskriminierung einzubringen. Die Frauenlobby ruft alle UnterstützerInnen dazu auf, diese Forderung mit einer Mail-Aktion zu unterstützen.
Der Wortlaut des DF-Briefes:
Berlin, 5. März 2012
Sehr geehrte Frau Bundesministerin von der Leyen,
Sie haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder öffentlich eingebracht mit dezidierten gleichstellungspolitischen Positionen, die wir weitestgehend unterstützen. Solche Positionen erwarten wir von Ihnen als Bundesarbeitsministerin auch in der Diskussion um Entgeltgleichheit.
Zur Überwindung der Entgeltungleichheit fordern wir
- einen gesetzlichen Mindestlohn, der deutlich über dem sozio-kulturellen Existenzminimum liegt,
- die Abschaffung der sogenannten „Minijobs“, das heißt deren Überführung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse,
- ein Gesetz, das – unter Wahrung der Tarifautonomie – Unternehmen und Tarifpartner dazu verpflichtet, ihren Entgeltsystemen diskriminierungsfreie Arbeitsbewertungen und -verfahren zugrunde zu legen, die überprüft und ggf. sanktioniert werden können.
Wir erwarten dazu aus Ihrem Haus zeitnahe Vorlagen.
Mit freundlichen Grüßen
Marlies Brouwers
Vorsitzende
Unterstützen Sie unser gemeinsames Anliegen, indem Sie eine E-Mail an die Bundesarbeitsministerin schicken und zwar an: LReg(at)bmas.bund.de
Erstellt am: Dienstag 06. März 2012
Thema: Entgeltgleichheit, Ursula von der Leyen,




