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Frauenrecht ist nicht nur ein abstrakter Begriff; es ist vor allem eine persönliche Sache. Es geht dabei nicht nur um "uns"; sondern ebenso um mich und um dich.

(Toni Morrison, amerikanische Schriftstellerin, 1979)

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Pressemeldungen

Berlin,  Freitag 16. September 2011

Dialogbereit in zweite Halbzeit

12/2011

Deutscher Frauenrat zur Rückkehr von Bundesministerin Kristina Schröder

Der Deutsche Frauenrat freut sich, mit welcher Energie und Entschlossenheit Bundesfamilienministerin Kristina Schröder aus der Babypause in ihr Amt zurückgekehrt ist. Für die zweite Regierungshalbzeit wünscht sich die Lobby der Frauen von ihrer zentralen Ansprechpartnerin einen offenen Dialog auf Augenhöhe.

„Unsere Differenzen etwa in Sachen Betreuungsgeld oder Frauenquote liegen auf dem Tisch; wir wissen und sehen aber auch, dass bei diesen Themen gesellschaftlich noch viel in Bewegung ist. Sicherlich wird sich Frau Schröder hier eine führende Rolle in der Mehrheitsmeinungsbildung nicht streitig machen lassen, sondern ihre Politik an den zeitgemäßen Bedürfnissen von Frauen, Männern und Familien ausrichten. Wir werden ihr dabei beratend zur Seite stehen“, sagte Marlies Brouwers, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates. „Jetzt sind wir vor allem gespannt auf unseren Dialog mit der Bundesfamilienministerin zum geplanten Familienpflegezeitgesetz und den dafür notwendigen Rahmenbedingungen“, so Brouwers weiter.

Als bemerkenswert bezeichnete die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates die Tatsache, dass Kristina Schröder ihre neugeborene Tochter mit ins Büro nimmt. „Das ist ein ermutigendes Signal für Frauen, dass Führungspositionen und Mutterschaft sich nicht ausschließen, Kinder nicht automatisch zum Karriereknick für Frauen führen – vorausgesetzt die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit stimmen. Das neue Vorbild aus dem Bundesfamilienministerium stimmt uns für die Familienpolitik dieses Landes optimistischer," so Brouwers.

 

Erstellt am: Freitag 16. September 2011

 

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