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Wir sollten die Begriffsverwirrung endlich richtigstellen: Frauen haben genug Arbeit. Was ihnen fehlt, ist bezahlte und qualitativ zumutbare Arbeit.

(Marieluise Beck, grüne Politikerin, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2002-2005))

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Pressemeldungen

Berlin,  Montag 26. März 2001

Gleichstellungsgesetz für die Wirtschaft - Regierung steht im Wort

DEUTSCHER FRAUENRAT anlässlich des geplanten Gespräches zwischen dem Bundeskanzler, Wirtschaftsvertretern und BundesministerInnen. 05/2001

Anlässlich des geplanten Gespräches zwischen dem Bundeskanzler, der Bundesfrauenministerin, dem Bundeswirtschaftsminister und den Präsidenten der Wirtschaftsverbände BDA und BDI, bei dem morgen das geplante Gleichstellungsgesetz für die private Wirtschaft erörtert werden soll, erinnert der DEUTSCHE FRAUENRAT den Bundeskanzler an sein Versprechen: "Wenn die Bundesregierung es ernst meint mit ihren Wählerinnen, tut sie gut daran, den Gesetzentwurf nicht weiter zu verwässern, sondern zügig umzusetzen", sagte Maria Kathmann, Vorstandsmitglied des DEUTSCHEN FRAUENRATES.

Das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Ziel, mehr für die Chancengleichheit im Beruf zu tun, dürfe nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden. Auch dürften keine weiteren Abstriche am Entwurf aus dem Hause Bergmann vorgenommen werden. Vor allem müsse das Recht der Verbandsklage gesetzlich verankert werden.

Darüber hinaus fordert der DEUTSCHE FRAUENRAT, dass die Einhaltung des Gleichstellungsgesetzes als Kriterium für die Vergabe von Subventionen und öffentlichen Aufträgen gelten muss.

Berlin

 

Erstellt am: Montag 26. März 2001

 

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