Inhalt Navigation Servicespalte


RSS | Drucken | Hilfe | Schriftgröße: A A A


Sie sind hier :  Start  /   Presse  /   Pressemeldungen

Ich frage mich manchmal, ob Männer und Frauen wirklich zueinander passen. Vielleicht sollten sie einfach nebeneinander wohnen und sich nur ab und zu besuchen.

(Katherine Hepburn, 1907-2003, amerikanische Schauspielerin)

Weitere Meldungen

DF: Neuer Terminkalender [neu]

Mehr Informationen und Service möchte der Deutsche Frauenrat auch auf seiner Website bieten....

Unsere Zeitschrift

Die neueste Ausgabe mit ausgewählten Beiträgen.

2/2012 Care-Ökonomie

Wen kümmert's, wer sich kümmert?

Ein paar grüne Gummihandschuhe mit verziertem Bündchen

Ihre Einzelheftbestellung


Pressemeldungen

Berlin,  Dienstag 08. Juni 2010

Sparen kann sehr teuer werden

04/2010

Deutscher Frauenrat kritisiert die beschlossenen Kürzungen beim Elterngeld. Damit sei eines der wichtigsten familienpolitischen Instrumente der jüngsten Zeit „geschwächt und zur Verhandlungsmasse geworden", sagte die Vorsitzende der Frauenlobby, Marlies Brouwers.

„Das Herumschnipseln am Elterngeld steht nicht nur im Gegensatz zu einer nachhaltigen und verlässlichen Familienpolitik, es erbringt auch keine nennenswerten Einsparungen. Im Gegenteil: Die Kürzungen treffen vor allem die ökonomisch Schwachen. In Kombination mit den geplanten Kürzungen beim Arbeitslosengeld ist die Zunahme der Armut, besonders der Kinderarmut, vorprogrammiert. Der geplante Wegfall des Rentenversicherungsbeitrags für ALG-II-EmpfängerInnen  fördert die Altersarmut. Auch davon sind Frauen überproportional betroffen. So können zutiefst unsoziale Sparmaßnahmen vielleicht kurzfristig Erfolg bringen in Zukunft für die Gesellschaft aber sehr teuer werden“, sagte Brouwers.

Die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates kritisierte weiter, dass andere, sinnvollere Einsparmöglichkeiten nicht umgesetzt worden seien: die Zurücknahme des geplanten Betreuungsgeldes, die Abschaffung des Ehegattensplittings oder die Zurücknahme der Mehrwertsteuerermäßigungen für Hotelübernachtungen. Letztere allein brächte dem Staat jährlich eine Milliarde Euro ein. „Damit hätte man Kürzungen beim Elterngeld nicht nur vermeiden sondern den im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausbau der Partnermonate sowie ein Teilelterngeld umsetzen können“, so Brouwers. 

Die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates begrüßte aber auch die Entscheidung der Regierung, den Bildungsbereich vor einschneidenden Sparmaßnahmen zu verschonen.

 

Erstellt am: Dienstag 08. Juni 2010

 

Pressekontakt





DF-Internet: Suche

Die Suche erfolgt im Infopool des DF.

detailierte Suche...

DF-Newsletter: Abo

Informiert bleiben: der DF-Newsletter.

DF-Presseverteiler: Abo

Informiert bleiben: der DF-Presseverteiler.

DF-Quick Link

Bitte geben Sie hier Ihren Quick Link-Code ein.

Was sind Quick Links?


Deutscher Frauenrat
Lobby der Frauen - Bundesvereinigung von Frauenverbänden und gemischter Verbände in Deutschland e.V.

Axel-Springer-Str. 54a, 10117 Berlin | Tel. 030 - 204569-0 | Fax 030 - 204569-44 | www.frauenrat.de


zum Seitenanfang