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		<title>frauenrat.de: Infopool</title>
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		<description>Aktuelle Informationen des Deutschen Frauenrat e.V.</description>
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			<title>frauenrat.de: Infopool</title>
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		<lastBuildDate>Sun, 22 Apr 2012 18:09:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Frauen und Männer: Gleiche Chancen!?</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/termine/termindetails/article/frauen-und-maenner-gleiche-chancen.html</link>
			<description>22.-24.04.2012, Düsseldorf
21. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Zum Auftakt wird die Landeshauptstadt Düsseldorf am Sonntag, den 22.   April 2012 einen Empfang auf dem „Traumschiff“ RIVERDREAM ausrichten.<br />Unter dem Motto &quot;Frauen und Männer: Gleiche Chancen!?&quot; will sich die BAG mit aktuellen frauen- und gleichstellungspolitischen Fragestellungen beschäftigen, die nach der Veröffentlichung des Gutachtens für den Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung auf der Agenda stehen. Am zweiten Konferenztag wird sich die Bundeskonferenz ausführlich mit der aktuellen Situation der kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter befassen. </p>
<p class="bodytext">Ausführliche Informationen finden Sie im <a href="http://www.frauenbeauftragte.de/wp/wp-content/uploads/buko2012/vorl_Programm_21%20_Bundeskonferenz_Dez..pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" />aktuellen Programm</a>.<br /><br />Der Teilnahmebeitrag beträgt für beide Konferenztage 165,00 Euro. Hierin ist die gesamte Tagungsverpflegung enthalten. Für Hotelreservierungen hat die Düsseldorfer Tourismus und Marketing GmbH eine Liste mit Hotels verschiedener Kategorien mit Sonderkonditionen zusammengestellt. Die Vermittlung ist kostenfrei. Eine Hotelreservierung in Eigenregie steht Ihnen/dir selbstverständlich frei.<br /><br /><b>Wo:</b> DüsseldorfCongress Veranstaltungsgesellschaft mbH, Stockumer Kirchstr. 61, 40474 Düsseldorf<br /><br />Die Anmeldung/Kongressregistrierung erfolgt in diesem Jahr online hier <a href="http://business.duesseldorf-tourismus.de/kongress/21-bundeskonferenz-der-kommunalen-frauen-und-gleichstellungsbeauftragten" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" />»</a><br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Termine</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 18:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Karrierek(n)ick Kind? Beruflicher Wiedereinstieg - Aber wie!</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/termine/termindetails/article/karriereknick-kind-beruflicher-wiedereinstieg-aber-wie.html</link>
			<description>29.03.2012, Berlin
9. Frauenpolitische Fachtagung der dbb bundesfrauenvertretung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der berufliche Wiedereinstieg nach einer Familienphase - ob zur Pflege von Angehörigen oder der Betreuung von Kindern - ist ein Knackpunkt der weiblichen Erwerbsbiografie. Häufig kommt es genau an dieser Stelle zum Karriereknick mit weit reichenden Folgen für den weiteren Berufsweg.<br /><br />Viele berufstätige Mütter geraten in einen schwierigen Gewissenskonflikt, wenn sie nach der Geburt eines Kindes schnell ins Arbeitsleben zurückkehren wollen. Soll ich mein Kind in den ersten Jahren selbst betreuen oder es einer Kita anvertrauen? Aber auch die Angst vor der Doppelbelastung ist groß. Die Frage, wie organisiere ich meinen Berufsalltag, wird zum entscheidenden Faktor für Arbeitnehmer aber auch für Arbeitgeber: Welches Arbeitszeitmodell ist das passende: Teilzeit, Vollzeit oder Telearbeit? Welche Weiterbildungsmöglichkeiten sind die besten und wie können Familienleben und Karrierewünsche optimal abgestimmt werden, damit der Wiedereinstieg zum Karrierekick gerät?<br /><br />Unter dem Titel 'Karrierek(n)ick Kind? Beruflicher Wiedereinstieg - Aber wie!' rückt die dbb bundesfrauenvertretung das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie in den Fokus der 9. Frauenpolitischen Fachtagung.<br /><br />Praktikerinnen aus dem öffentlichen Dienst, beruflich erfolgreiche Familienfrauen und Experten aus Wissenschaft und Politik sprechen am 29. März 2012 mit Gewerkschafterinnen über die reibungslose Rückkehr an den Arbeitsplatz. <br /><br /><b>Wann:</b> Donnerstag, 29. März 2012, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr<br /><b>Wo: </b>dbb forum berlin, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin<br /><br />Weitere Informationen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der dbb bundesfrauenvertretung telefonisch: 030.4081-4400 oder per E-Mail:<br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+gsbvfoAecc/ef');" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" class="mail" ><img alt="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" />frauen(at)dbb.de</a>.</p>]]></content:encoded>
			<category>Termine</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 13:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Alleinerziehend = arm gerechnet oder 1 + x = ALG II?</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/termine/termindetails/article/alleinerziehend-arm-gerechnet-oder-1-x-alg-ii.html</link>
			<description>22.03.2012, Berlin
Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Alleinerziehende sind nach wie vor besonders von Armut betroffen und außerdem gesellschaftlich stigmatisiert. Doch es gilt in die Offensive zu gehen, öffentlich zu machen, dass Alleinerziehende systematisch arm gerechnet werden. &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für die Diskussion stehen zur Verfügung: die Autorin des Buches „Familienstand: Alleinerziehend“, Christina Bylow, und die frauenpolitische Sprecherin der Grünen, Tine Hauser-Jabs.</p>
<p class="bodytext"><b>Wann:</b> Donnerstag, 22.3.2012, 20 bis 22 Uhr<br /><b>Wo:</b> FRIEDA-Frauenzentrum e.V., Proskauerstr. 7, 10247 Berlin<br /><br />Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>]]></content:encoded>
			<category>Termine</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 18:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Macht medialer Geschlechterbilder</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/termine/termindetails/article/die-macht-medialer-geschlechterbilder.html</link>
			<description>16.03.2012, Berlin
Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Massenmedien haben in doppelter Hinsicht eine geschlechtliche Dimension. Zeitungsredaktionen und Fernsehsender sind männlich geprägt, die Filmbranche und die Blogosphäre ebenso. Genau diese männliche Medienwelt ist es, die mit ihren Artikeln, Talk-Shows, Fernsehserien, Kinofilmen und Blogs unsere Vorstellungen von Geschlecht erheblich prägt. <br /><br />Im Rahmen einer Tagung geht die Friedrich-Ebert-Stiftung der Frage nach, wie Geschlechterrollen in den Medien konstruiert und dargestellt werden. Zugleich soll ausgelotet werden, wo in den Medien das Potenzial für Veränderung und für alternative Entwürfe von Geschlechterbildern liegt.<br /><br /><b>Wann:</b> Freitag, 16. März 2012, 9.00 bis 18.30 Uhr<b><br />Wo:</b> FES, Haus 1 (Hiroshimastraße 17)</p>
<p class="bodytext">Anmeldung per Mail unter <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+gpsvnqvhAgft/ef');" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" class="mail" ><img alt="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" />forumpug(at)fes.de</a> oder per Fax 030/26935-9239.</p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="0fileadmin/user_upload/infopool/termine/1_GenderMatters_Flyer.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" />Veranstaltungsflyer (PDF)</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Termine</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 11:53:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frauen und Mafia. Die Mafia aus Sicht der Frauen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/termine/termindetails/article/frauen-und-mafia-die-mafia-aus-sicht-der-frauen.html</link>
			<description>09.03.2012, Berlin
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Welche Erfahrungen machen Frauen in Italien mit der Mafia? Wie geht die Mutter damit um, wenn ihr Sohn sich gegen die Mafia stellt, sie aber mit dem Mafiaboss verheiratet ist? Wie kann der Unternehmerin Sicherheit zugesagt werden, wenn sie gegen die Mafia aussagen möchte? Italienische BürgerInnen trauen weder dem Staat noch dessen Justiz zu die Mafia zu bekämpfen. Welche Schritte können/ sollen im Kampf gegen die Mafia unternommen werden, auf italienischer, europäischer und internationaler Ebene, da die Mafia zunehmend global agiert und daher auch global bekämpft werden muss?<br /><br /><b>Wann:</b> Freitag, 09. März 2012, 19 bis 21 Uhr<br /><b>Wo:</b> Humboldt Universität, Raum: Inst. für Romanistik, Unter den Linden 6, 10117 Berlin<br /><br />Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Termine</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 18:31:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Arbeitswelt im Wandel: Frauen auf der Überholspur?</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/termine/termindetails/article/arbeitswelt-im-wandel-frauen-auf-der-ueberholspur.html</link>
			<description>09.03.2012, Würzburg
Veranstaltung der Akademie Frankenwarte.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Frauen haben die besseren Schulabschlüsse, doch Führungspositionen können nur über Quotierungen gesichert werden. Der Lohnabstand stagniert bei 23 Prozent und Altersarmut ist ein primär weibliches Phänomen. Ansätze für einen Wandel werden auf diesem Fachtag im Mittelpunkt stehen.<br /><br /><b>Wann:</b> Freitag, 09.03.2012, 09:30 bis 17:00 Uhr<br /><b>Wo:</b> Matthias-Ehrenfried-Haus, Bahnhofs. 4, 97070 Würzburg<br /><br /><b>Kontakt:</b> Akademie Frankenwarte, Gesellschaft für Politische Bildung e.V., Leutfresserweg 81-83, 97082 Würzburg, Tel. 0931-80464-0, Fax 80464-44, e-Mail <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+Uifb/NpnqfsAgsbolfoxbsuf/ef');" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" class="mail" ><img alt="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" />Thea.Momper(at)frankenwarte.de<br /></a><br />Teilnahmegebühr: 40,00 Euro</p>]]></content:encoded>
			<category>Termine</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 13:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verleihung des ersten Anne-Klein-Preises </title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/termine/termindetails/article/verleihung-des-ersten-anne-klein-preises.html</link>
			<description>02.03.2012, Berlin
Heinrich-Böll-Stiftung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der zum ersten Mal verliehene Preis geht an die migrationspolitische Aktivistin und Sozialpädagogin Dr. Nivedita Prasad. Der Preis wird zu Ehren der ehemaligen Berliner Frauensenatorin und Juristin Anne Klein verliehen, die im Frühjahr 2011 verstorben ist.</p>
<p class="bodytext"><b>Wann:</b> 2. März 2012, 19:00 Uhr<br /><b>Wo:</b> Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8,&nbsp;Berlin Mitte</p>
<p class="bodytext">Teilnahme nur nach Anmeldung</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=10917" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Weitere Informationen</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Termine</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 19:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vater Morgana? Zum Wandel von Geschlechterrollenbildern und familialer Arbeitsteilung seit der Einführung des Elterngeldes</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/termine/termindetails/article/vater-morgana-zum-wandel-von-geschlechterrollenbildern-und-familialer-arbeitsteilung-seit-der-einfue.html</link>
			<description>27.02.2012, Berlin
Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vor fünf Jahren wurde das Elterngeld eingeführt – mitsamt der im Vorfeld heiß diskutierten „Partnermonate“. Was ist seitdem geschehen? Wie haben sich Geschlechterrollenbilder gewandelt, wie hat sich die Arbeitsteilung in den Familien geändert? Wie sehen die aktiven Väter sich selber, welche unterschiedlichen „Elterngeld-Nutzertypen“ gibt es? Was erwarten die Väter von der Politik? Und wie fällt die Bewertung der dazugehörigen Mütter aus: Sind die neuen Väter für sie nur eine „Vater Morgana“ (Jana Hensel) oder tatsächlich gelebter Familienalltag?<br /><br /><b>Programm<br /></b>17.30 Uhr &#8901; Anmeldung </p>
<p class="bodytext">18.00 Uhr · Begrüßung. Christina Schildmann (Forum Politik und Gesellschaft, FES) <br /><br />18.10 Uhr · Fortschrittliche Politik fu&#776;r die neuen Va&#776;ter, Carsten Schneider (MdB)<br /><br />18.25 Uhr · Das Elterngeld - Wie Väter es nutzen und wie es ihr Leben verändert, Svenja Pfahl (Gescha&#776;ftsfu&#776;hrerin des Instituts fu&#776;r sozialwissenschaftlichen Transfer SowiTra, Verfasserin der Studie „Das neue Elterngeld. Erfahrungen und betriebliche Nutzungsbedingungen von Va&#776;tern“)<br /><br />18.45 Uhr · Diskussionsrunde</p><ul><li>Volker Baisch (Gescha&#776;ftsfu&#776;hrer Va&#776;ter gGmbH) </li><li>Nataly Bleuel (Journalistin und Autorin) </li><li>Thomas Lindemann (Feuilletonredakteur bei der WELT und Buchautor von „Kinderkacke. Das ehrliche Elternbuch“) </li><li>Carsten Schneider und Svenja Pfahl</li><li>Moderation: Manuel Hartung (ZEIT Verlag)</li></ul><p class="bodytext"><b>Wann:</b> Montag, 27. Februar 2012, 18 bis 20 Uhr<br /><b>Wo:</b> Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin<br /><br /><b>Organisation:</b> Doreen Mitzlaff, Telefon: 030 26 935 7302, Fax: 030 26 935 9239 Anmeldung per Email: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+gpsvnqvhAgft/ef');" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" class="mail" ><img alt="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" />forumpug(at)fes.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Termine</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 18:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Geschlechterrolle vorwärts. Gender-Training: Argumentieren und Handeln im Geschlechterzirkus</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/termine/termindetails/article/geschlechterrolle-vorwaerts-gender-training-argumentieren-und-handeln-im-geschlechterzirkus.html</link>
			<description>25.-26.02.2012, Berlin
Campus-Reihe der Friedrich-Ebert-Stiftung.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In dieser Weiterbildung werden durch Information, Diskussionen und praktische U&#776;bungen Gender-Kompetenzen erworben. Eingeladen sind Studierende und Berufseinsteiger/innen sowie alle, die Lust haben, sich mit gesellschaftlichen Geschlechterstereotypen und Rollenbildern auseinander zu setzen. Wir analysieren Konfliktsituationen, scha&#776;rfen Argumente und entwickeln gemeinsam Handlungsmo&#776;glichkeiten. Wir bieten die Mo&#776;glichkeit zur Vernetzung – auch u&#776;ber das Training hinaus. Vorwissen ist nicht notwendig.<br /><br />Campus-Reihe der FES! Zweita&#776;gige Weiterbildung in Berlin. Infos und Anmeldung unter <a href="http://www.fes.de/campus-reihe" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" />www.fes.de/campus-reihe</a><br /><b><br />Wann:</b> 25./26.02.2012 <br /><b>Wo:</b> Kalkscheune, Johannisstr. 2, Berlin&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Weiterer Termin:</b> 12./13.05.2012<br /><b>Wo:</b> Queer Leben, Glogauer Str. 19, Berlin</p>]]></content:encoded>
			<category>Termine</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 19:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erfolgskulturen der Gegenwart. Neue Perspektiven auf das Verhältnis von Leistung, Anerkennung und Erfolg in exemplarischen Diskurs- und Bewährungsfeldern</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/termine/termindetails/article/erfolgskulturen-der-gegenwart-neue-perspektiven-auf-das-verhaeltnis-von-leistung-anerkennung-und-er-1.html</link>
			<description>23.-24.02.2012, Berlin
Tagung des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Fokus der Untersuchung stehen  Personen, die eine Spitzenposition in Wissenschafts- oder  Wirtschaftsorganisationen erreicht haben oder sich auf dem Weg dorthin  befinden. Wir möchten herausfinden, wie die Rekrutierung in  Spitzen-Positionen erfolgt sowie welche Arbeitsanforderungen und  Leistungserwartungen mit einer Spitzenposition verbunden sind. Dabei  interessiert uns vor allem, mit welchen Attributen der Begriff „Spitze“  in den jeweiligen Feldern versehen wird, wenn die Zugehörigkeit von  Männern und Frauen zu ihr angesprochen wird.<br /><br />Eine der  Ausgangshypothesen ist, dass sowohl in der Wissenschaft als auch in der  Wirtschaft unterschiedliche displays an Status- und  Anerkennungszuschreibungen sowie Umgangsweisen bei der Darstellung und  Bewertung von Leistungen existieren. Wissenschaftlich zielt die  Untersuchung somit auf die Vorstellungen von Leistung und Exzellenz  sowie die damit verbundenen Anerkennungskulturen und Mechanismen der  Elitenkonstruktion in den jeweiligen Feldern. Dabei sind Quervergleiche  sowohl zwischen Wissenschaft und Wirtschaft als auch zwischen  verschiedenen Personengruppen vorgesehen. Ebenso soll herausgearbeitet  werden, inwieweit subjektive Orientierungen mit objektiven Faktoren wie  Disziplin, Branche oder Organisation verwoben sind.<br /><br />Die Tagung wird im Rahmen des Forschungsprojekts Exzellenz und Geschlecht in Führungspositionen der Wissenschaft und Wirtschaft veranstaltet.</p>
<p class="bodytext">Projektleitung: Dr. Hildegard Matthies<br />Keynote: Prof. Dr. Sighard Neckel (Goethe-Universität Frankfurt am Main)</p>
<p class="bodytext"><b>Wo:</b>&nbsp;WZB, Reichpietschufer 50, 10785 Berlin</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.wzb.eu/sites/default/files/u7/cfp_erfolgskulturen_der_gegenwart.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" />Call for Papers</a><br /> <br /><b>Kontakt:</b>&nbsp; Hildegard Matthies, eMail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+nbuuijftAxac/fv');" title="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" class="mail" ><img alt="Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mail" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/mail.gif" />matthies(at)wzb.eu</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Termine</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 17:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Was ist los rund um den 8. März?</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/was-ist-los-rund-um-den-8-maerz.html</link>
			<description>Mit weit mehr als 300 Einträgen lädt unser Terminkalender zum diesjährigen Internationalen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Machen auch Sie Gebrauch von unserem neuen Service. Stellen Sie Ihre Termine&nbsp;ein, die&nbsp;im&nbsp;inhaltlichen und zeitlichen Zusammenhang&nbsp;mit dem Internationalen Frauentag&nbsp;2012 stehen.</p>
<p class="bodytext"><a href="0deutsch/aktionen/internationaler-frauentag-am-8-maerz-2012.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Zum Terminkalender und -formular</a> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 14:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BMAS: Richtiger Altersmix steigert unternehmerischen Erfolg</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/bmas-richtiger-altersmix-steigert-unternehmerischen-erfolg.html</link>
			<description>&quot;Altersgerechte Arbeitswelt&quot; heißt der erste Fortschrittsreport, den das Bundesministerium für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Die wichtigsten Ergebnisse des Fortschrittsreports:</b> </p>
<p class="bodytext">Die Erwerbstätigenquote der 60 bis 64-Jährigen ist auch im Jahr 2010 weiter auf 40,8 Prozent gestiegen (2009: 38,4 Prozent). Der Anteil der Erwerbstätigen hat sich weiter an den Anteil der RentnerInnen in dieser Altersgruppe angenähert. Die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen ist seit 2000 in Deutschland stärker gestiegen als in fast allen anderen EU-Ländern, bei den 60- bis 64-Jährigen war der Anstieg in Deutschland sogar am stärksten in der EU.</p>
<h6>Von der Leyen: Zu wenig über 55-Jährige schaffen es aus der Arbeitslosigkeit heraus</h6>
<p class="bodytext">Daneben merkt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) aber an, dass noch viel zu wenige Menschen über 55 Jahre den Sprung aus der Arbeitslosigkeit zurück in den Beruf schafften. Viele kleine und mittlere Unternehmen investierten nicht genug in Gesundheit und Weiterbildung ihrer alternden Belegschaften. Eine solche Investion sei aber nicht nur im Interesse der MitarbeiterInnen, sondern zahle sich auch mit Blick auf die Betriebsergebnisse aus. </p>
<h6>Ältere ArbeitnehmerInnen erhöhen Produktivität</h6>
<p class="bodytext">Die Produktivität eines Betriebes erhöht sich laut einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) um gut 0,5 Prozent, wenn der Anteil der 45- bis 50-Jährigen an der Gesamtbelegschaft um einen Prozentpunkt zunimmt. Wenn altersgerechte Arbeitsplätze vorhanden sind, steigt laut ZEW die Produktivität der Beschäftigten zwischen 45 und 50 Jahren sogar um zwei Prozent.</p>
<h6>Jüngere nicht per se leistungsfähiger</h6>
<p class="bodytext">&quot;Stimmt der Altersmix, dann steigt nach neuen wissenschaftlichen Studien quer über alle Branchen die Produktivität. Damit ist das Vorurteil widerlegt, dass Jüngere per se leistungsfähiger sind. Das Signal an die Unternehmen ist klar: Wer erfahrene LeistungsträgerInnen beschäftigt und Ältere einstellt, kann davon profitieren,&quot; so die Bundesarbeitsministerin.</p>
<h6>Lüders: Altersdiskriminierung rechnet sich nicht</h6>
<p class="bodytext">Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders nannte die Zahlen aus dem Fortschrittsbericht&nbsp; &quot;ermutigend&quot;. Anlässlich des diesjährigen Themenjahres gegen Altersdiskriminierung will die ADS im Herbst einen Preis für Unternehmen vergeben, die in vorbildlicher Weise auf altersgemischte Teams setzen. &quot;Jede(r) fünfte Deutsche wurde schon einmal wegen seines Alters diskriminiert. Das hat eine Forsa-Umfrage im Auftrag der ADS ergeben. &quot;Dabei ist Altersdiskriminierung nicht nur verboten. Sie rechnet sich schlicht nicht&quot;, so Lüders.</p>
<h6>Geschlechterperspektive</h6>
<p class="bodytext">Der erste Fortschrittsreport des BMAS schreibt den gesetzlich vorgeschriebenen Regierungsbericht zur Einführung der Rente mit 67 vom Jahr 2010 fort. Er bemüht sich um eine geschlechtsspezifische Darstellung und Bewertung der Daten. Unter anderem wird darin festgestellt, dass der Anstieg der Erwerbstätigkeit Älterer um knapp 1,5 Millionen seit dem Jahr 2000 zu fast zwei Dritteln auf die Zunahme der Erwerbstätigkeit von Frauen zurückzuführen ist.</p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext">BMAS-Fortschriftsreport <a href="http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Fortschrittsreport/fortschrittsreport-februar-2012.pdf?__blob=publicationFile" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />&quot;Altersgerechte Arbeitswelt&quot;</a> (PDF, 2 MB)</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DF: “Strafsteuer“ für Kinderlose gefährdet Demokratie</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/df-strafsteuer-fuer-kinderlose-gefaehrdet-demokratie.html</link>
			<description>Besorgt hat der Deutsche Frauenrat auf den Vorschlag aus CDU/CSU-Kreisen reagiert, Menschen, die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In einer <a href="0deutsch/presse/pressemeldungen/pressemeldung/back/11/article/strafsteuer-fuer-kinderlose-gefaehrdet-demokratie.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Presseerklärung vom 17. Februar</a> lehnt die Lobby der Frauen eine solche steuerliche Mehrbelastung als &quot;ungeeignete und ungerechte Maßnahme&quot; ab. Stattdessen fordert sie als familienfördernde Maßnahmen die Abschaffung des Ehegattensplittings und der sogenannten Minijobs, die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent für alle wichtigen Kinderartikel und die Anerkennung von drei Jahren Erziehungszeit bei der Rente auch für Kinder, die vor 1992 geboren sind. </p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 15:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>“Strafsteuer“ für Kinderlose gefährdet Demokratie</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/presse/pressemeldungen/pressemeldung/article/strafsteuer-fuer-kinderlose-gefaehrdet-demokratie.html</link>
			<description>02/2012
Deutscher Frauenrat zum Vorschlag einer Sondersteuer für Menschen ohne Kinder</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Deutsche Frauenrat ist besorgt über den Vorschlag aus bestimmten Kreisen der CDU/CSU, Menschen, die keine oder zu wenig Kinder haben, mit erhöhten Steuern zu belegen. „Eine solche Idee löst weder demografische noch Finanzierungsprobleme, sondern treibt nur den Keil weiter hinein in eine Gesellschaft, die sich zusehends entsolidarisiert, so die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, Marlies Brouwers.</p>
<p class="bodytext">„Natürlich müssen Familien entlastet werden, das steht außer Frage. Dafür aber gibt es wirkungsvollere Maßnahmen: zu allererst die Abschaffung des Ehegattensplittings, das heißt der Steuerprivilegien für gut verdienende Ehepartner/innen. Das brächte Milliarden mehr an Steuereinnahmen. Auch der Verzicht auf das Betreuungsgeld könnte dazu beitragen, die strukturellen Rahmenbedingungen für Familien weiter auszubauen. Die Abschaffung der sogenannten Minijobs, das heißt die Einführung einer Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro, würde die Sozialkassen aufstocken; damit stünden mehr Mittel auch zur Familienförderung bereit. Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent für alle wichtigen Kinderartikel würde besonders sozial schwachen Familien helfen. Und nicht zuletzt würde die Erziehungsleistung von Eltern anerkannt, wenn sich auch für die vor 1992 geborenen Kinder drei und nicht nur ein Jahr Erziehungszeit bei der Rente angerechnet würden.&quot;<br /><br />&quot;Die Lobby der Frauen setzt darauf, dass der Vorschlag einer „Strafsteuer“ für Menschen ohne oder mit zu wenig Kindern von der breiten Mehrheit als das erkannt wird, was er ist: eine ungeeignete und ungerechte Maßnahme“, so die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 12:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aufruf: Schweigeminute gegen rechtsextreme Gewalt</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/aufruf-schweigeminute-gegen-rechtsextreme-gewalt.html</link>
			<description>Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) und Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In dem Aufruf heißt es:<br /><br />„Die von rechtsextremistischen Gewalttätern verübten Morde, Raubüberfälle und Anschläge erfüllen die Menschen in Deutschland mit Abscheu und Entsetzen. Wir trauern um die Opfer. Unser Mitgefühl gilt den Familien und Freunden, die geliebte Menschen verloren haben. Wir sind tief betroffen, dass nach den Erfahrungen der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland diese entsetzlichen Verbrechen geschehen konnten. Arbeitgeber und Gewerkschaften treten gemeinsam ein für ein Deutschland, in dem Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus keinen Platz haben. In den Unternehmen in Deutschland ist zwischen den Beschäftigten ethnische und kulturelle Vielfalt gelebte Realität. Die Betriebe geben zahlreiche Beispiele für erfolgreiche Integration, Respekt und Toleranz. Wir stehen daher gemeinsam in der Pflicht, rechtsextremem Gedankengut entschieden entgegenzutreten.“</p>
<p class="bodytext">Die Schweigeminute findet zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt statt.<br />&nbsp;<br />Der Deutsche Frauenrat ruft seine Mitgliedsverbände und PartnerInnen dazu auf, sich an der Aktion beteiligen.</p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.dgb.de/presse/++co++5e1b751c-5236-11e1-4132-00188b4dc422/@@index.html?search_text=Schweigeminute&amp;x=15&amp;y=21" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Der Aufruf im vollen Wortlaut</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 13:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gastgewerbe: Jede/r Fünfte arbeitet in einem Minijob</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/gastgewerbe-jeder-fuenfte-arbeitet-in-einem-minijob.html</link>
			<description>Mit einem Anteil von fast 58 Prozent machen Frauen im Gastgewerbe eine deutliche Mehrheit aus. Ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Rund 1,5 Millionen Beschäftigte arbeiteten im Jahr 2010 im Gastgewerbe - davon&nbsp; 861.000 Frauen. Rund 41 Prozent gingn einer Teilzeittätigkeit nach – allerdings viele unfreiwillig, wie das Statistische Bundesamt betont. Fast jede dritte Person in Teilzeit hatte&nbsp;keine Vollzeitstelle gefunden. <br /><b><br />Jede/r Fünfte arbeitet auf Minijob-Basis</b><br />Und noch etwas anderes fällt auf: Jede fünfte im Gastgewerbe tätige Person ist geringfügig entlohnt beschäftigt. Damit sind MinijobberInnen hier doppelt so häufig anzutreffen wie in allen anderen Branchen zusammen (8,3 %). Und auch wenn der Gesamtzuwachs an Beschäftigten im Gastgewerbe zwischen 2000 und 2010 um insgesamt 272.000 Personen nicht allein auf die Zahl der&nbsp;MinijobberInnen zurückzuführen ist, so machten sie doch&nbsp;mehr als die Hälfte des Gesamtanstiegs dort aus.</p>
<p class="bodytext"><b>Das Gros arbeitet am Wochenende</b><br />Neben einem hohen Anteil an (unfreiwilliger) Teilzeit und einer überdurchschnittlich hohen Quote an MinijobberInnen wird in diesem Beschäftigungszweig auch verstärkt der Einsatz am Wochenende verlangt. Mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitete nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ständig oder regelmäßig samstags (60,7 %), sonntags (52,7 %) oder abends zwischen 18 und 23 Uhr (53,5 %). Knapp ein Sechstel (15,3 %) arbeitete ständig oder regelmäßig nachts zwischen 23 und 6 Uhr.<br /><br /><br /><br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 13:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bundesweiter Terminkalender zum 8. März</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/bundesweiter-terminkalender-zum-8-maerz.html</link>
			<description>Wie in jedem Jahr finden auch 2012 zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen rund um den 8. März...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Erstmals in diesem Jahr haben Sie die Möglichkeit, Ihre Termine auf der Website des Deutschen Frauenrates eigenhändig einzutragen. Das Prozedere ist simpel: Sie geben die Termine mit den erforderlichen Angaben (Titel, Datum, Uhrzeit, Ort mit PLZ, VeranstalterIn, Details) in die entsprechende <a href="0deutsch/aktionen/internationaler-frauentag-am-8-maerz-2012/veranstaltung-einsenden.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="uploads/RTEmagicC_0fcf2bc6ad.gif.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />Maske</a> ein. Wir schalten dann zeitnah Ihren Hinweis frei, sofern er im Rahmen des 8. März steht, vollständig ist und sich nicht gegen die Interessen und Zielsetzungen des Deutschen Frauenrates richtet. Andere Einträge werden gelöscht.</p>
<p class="bodytext">Zur&nbsp;besseren Übersicht&nbsp;können Sie die&nbsp;Termine im Kalender nach Datum, Veranstaltungsart, Postleitzahl oder Ort sortieren lassen. Dafür klicken Sie einfach im Tabellenkopf auf die entsprechenden Reiter.<br /><br />Wir freuen uns auf Ihre Hinweise!<br /><br /><a href="0deutsch/aktionen/internationaler-frauentag-am-8-maerz-2012/veranstaltung-einsenden.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />Zum Online-Terminkalender<br /></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 12:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Europäisches Parlament: Schutz gegen innerfamiliäre Gewalt angemessen finanzieren</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/europaeisches-parlament-schutz-gegen-innerfamiliaere-gewalt-angemessen-finanzieren.html</link>
			<description>In einer neuerlichen Entschließung fordert das Europäische Parlament (EP), dass das nächste...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Daphne-Programm muss gestärkt werden<br /></b>Die EP-Abgeordneten haben in der Vergangenheit immer wieder auf die unzureichende Finanzierung von Daphne hingewiesen, das einzige Programm zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, Kinder und Jugendliche in der gesamten Europäischen Union. Das erste Daphne-Programm (2000-2003) wurde 2004 und 2007 erneuert; während dieser Zeit stieg das Budget von zwanzig Millionen Euro auf fast 117 Millionen für Daphne III.</p>
<p class="bodytext">Das Parlament bedauert, dass die Bekämpfung der Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen nicht ausdrücklich in den „Spezifischen Zielen“ des Programms „Rechte und Unionsbürgerschaft“ genannt wird, dass die EU-Kommission für den Zeitraum 2014-2020 schaffen will und in das Daphne integriert werden soll.</p>
<h6>Bedrohungen aus dem Netz</h6>
<p class="bodytext">Damit sollen verstärkt Projekte finanziert werden, die die junge Generation für neue Formen von Gewalt im Zusammenhang mit der zunehmenden Nutzung sozialer Netzwerke im Internet wie Drohungen, psychologischer Druck, Mobbing oder Kinderpornographie im Internet sensibilisieren. Die EP-Abgeordneten betonen, dass Initiativen zur Bekämpfung von Verbrechen im Namen der Ehre und der genitalen Verstümmelung von Mädchen und Frauen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse.</p>
<h6>Gesetzliche Maßnahmen auf EU-Ebene erforderlich</h6>
<p class="bodytext">Das Europäische Parlament bekräftigte die Notwendigkeit von legislativen Maßnahmen zur Bekämpfung von geschlechtsbezogener Gewalt auf EU-Ebene. Denn unterschiedliche Maßnahmen und Rechtsvorschriften in den Mitgliedstaaten schützten Frauen nicht in gleichem Maße vor männlicher Gewalt. Laut zahlreichen Studien zu geschlechtsbezogener Gewalt erlebt ein Fünftel bis ein Viertel der Frauen während ihres Erwachsenenlebens mindestens einmal körperliche, mehr als ein Zehntel sexuelle Gewalt. 26 Prozent der Kinder und Jugendlichen erleiden körperliche Gewalt.</p>
<h6>Hohe gesellschaftliche Kosten durch innerfamiliäre Gewalt</h6>
<p class="bodytext">Nach der Untersuchung eines Daphne-Projekts belaufen sich allein die Kosten innerfamiliärer Gewalt in der Europäischen Union auf jährlich 16 Milliarden Euro. Darunter fallen direkte medizinische Kosten wie Notfalldienste, stationäre und ambulante Behandlungen, Arzneimittel, außerdem Polizei- und Gerichtskosten, Kosten für soziale Dienste wie Unterbringung und sonstige Hilfeleistungen aber auch wirtschaftliche Kosten wie z.B. durch Produktionsverluste.</p>
<h6>EWL begrüßt Entschließung</h6>
<p class="bodytext">Die Europäische Frauenlobby (EWL) begrüßt die Entschließung des Europäischen Parlaments, an deren Entwurf sie aktiv mitgearbeitet hatte.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 11:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hebammenverbände rufen Schiedsstelle an</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/hebammenverbaende-rufen-schiedsstelle-an.html</link>
			<description>Die Hebammenverbände haben Anfang Februar die Verhandlungen über die Betriebskosten für eine Geburt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Angebot der Krankenkassen von 560,89 Euro hält der Deutsche Hebammenverband für nicht akzeptabel: &quot;Mit 560 Euro kann kein Geburtshaus wirtschaftlich arbeiten, geschweige denn die hohen Qualitätsstandards auf Dauer halten&quot;, so Katharina Jeschke, Verhandlungsführerin des Deutschen Hebammenverbandes.<br /><b><br />Hebammen erfolgsentscheidend für Qualität außerklinischer Geburtshilfe</b><br />Eine Studie der Spitzenverbände der Krankenkassen und der Hebammenverbände hätte Ende vergangenen Jahres den Beleg erbracht, dass Geburten in einem Geburtshaus in einigen Bereichen deutlich besser&nbsp;sind als Geburten im Krankenhaus. Die Hebammen sehen sich durch dieses Ergebnis in&nbsp;ihrer Arbeit bestätigt: &quot;Erfolgsentscheidend für die außerklinische Geburtshilfe in von Hebammen geleiteten Einrichtungen ist offensichtlich der Einsatz qualifizierter Hebammen.&quot;<br /><br /><b>Für zusätzliche Leistung muss bezahlt werden<br /></b>Seit Jahren arbeiteten die 161 Geburtshäuser in Deutschland an der Optimierung ihrer Betreuungsqualität und das auch schon vor Einführung der von den Krankenkassen geforderten Qualitätsmanagementkriterien. Doch gehe es bei den QM-Forderungen der Kassen hauptsächlich darum, hohe bürokratische Forderungen zu erfüllen, die ein immenses Zeitbudget verschlängen, so Jeschke. Umso mehr kritisieren die Hebammen, dass einem kleinen Geburtshaus ähnliche Kosten zugemutet würden wie einem Großbetrieb – ohne einen Finanzierungsausgleich durch die Krankenkassen zu erhalten. „Wir sind der Meinung: Wer diese zusätzliche Leistung fordert, soll auch dafür zahlen. „Dafür werden wir streiten“, so Jeschke.<br /><br />Der Deutsche Hebammenverband vertritt die Interessen von ca. 17.540 Mitgliedern, inklusive 560 Schülerinnen und 117 von Hebammen geleitete Einrichtungen wie z. B. Geburtshäuser.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 11:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ägypten: Nur zwölf Frauen im neuen Parlament</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/nur-zwoelf-frauen-repraesentieren-40-millionen-aegypterinnen.html</link>
			<description>Ein verschwindend geringer Frauenanteil ist das Ergebnis der ersten freien Wahlen in Ägypten nach...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die IGFM führt den niedrigen Frauenanteil vor allem darauf zurück, dass die im Jahr 2010 unter Mubarak eingeführte Frauenquote im Parlament kurzerhand vom Obersten Militärrat abgeschafft wurde. Stattdessen galt für die jüngsten Wahlen die Regelung, nach der auf jeder Wahlliste mindestens eine Frau stehen musste. <br /><br />Doch schon bei der Platzierung der Kandidatinnen auf den Wahllisten sei deutlich geworden, dass Frauen keine echte Chance auf ein Mandat bekommen würden, so die IGFM. Sowohl auf den Listen der islamistischen Parteien als auch auf denen der liberalen und säkularen Parteien seien sie nur auf den aussichtslosen hinteren Plätzen zu finden gewesen. &quot;Die Freiheits- und Gerechtigkeitspartei der Muslimbrüder, mit 235 Sitzen stärkste Partei im Parlament, schickte etwa 70 Kandidatinnen ins Rennen, und stellen nun mit vier ‚Muslimschwestern’ die meisten weiblichen Abgeordneten&quot;, stellt die IGFM fest. Zugleich richte sich aber das Programm der Muslimschwestern ebenso wie das ihrer männlichen Kollegen „gegen den Fortschritt im Bereich Frauen- und Kinderrechte“. </p>
<p class="bodytext"><b>Muslimschwestern dürfen nicht an Parteiwahlen teilnehmen<br /></b>Die Menschenrechtsorganisation ist bestürzt darüber, dass die meisten weiblichen Abgeordneten einer Partei angehören, die ihre eigenen Mitglieder diskriminiert. So dürfen die so genannten &quot;Muslimschwestern&quot; noch immer nicht an parteiinternen Wahlen teilnehmen; auch die Mitgliedschaft in den oberen Parteiorganen sei Männern vorbehalten.<br /><br />Neben den vier Parlamentarierinnen der Freiheits- und Gerechtigkeitspartei stellt die liberale Wafd-Partei drei weibliche Abgeordnete, jeweils eine Abgeordnete stellen die Ägyptische Sozialdemokratische Partei sowie die Reform- und Entwicklungspartei. Vom Oberbefehlshaber Marschall Tantawi direkt bestimmt wurden drei weitere weibliche Abgeordnete, die der koptischen Minderheit angehören. Gemäß der früheren ägyptischen Verfassung von 1971 hat der Präsident das Recht, zehn Mitglieder des ägyptischen Parlaments direkt zu bestimmen. Am 22. Januar 2012 übernahm Marschall Tantawi als Oberbefehlshaber des Militärrats diese Aufgabe und bestimmte diese zehn Mitglieder, darunter fünf KoptInnen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 19:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Terre des Femmes: Gegen Genitalverstümmelung in Ägypten</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/-048c97c1f3.html</link>
			<description>Zum internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar appelliert Terre des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In Ägypten sind über 90 Prozent der Mädchen und Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen. Dabei werden Mädchen die Klitoris und oft Teile der Schamlippen entfernt. &quot;Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, die   weder durch Tradition, finanzielle Interessen oder religiöse Argumente   zu rechtfertigen ist&quot;, erklärt Irmingard Schewe-Gerigk,   TDF-Vorstandsvorsitzende. </p>
<p class="bodytext"><b>Genitalverstümmelung: Unter bestimmten Umständen straffrei<br /></b>Aufgrund von öffentlichen Protesten nach dem Tod zweier Mädchen infolge weiblicher Genitalverstümmelung verabschiedete das ägyptische Parlament 2008 zwar ein Gesetz, das die Praxis verbietet. Allerdings ist sie weiterhin straffrei, wenn ärztlich bescheinigt wird, dass die Genitalverstümmelung &quot;medizinisch notwendig&quot; sei. </p>
<p class="bodytext">Drei Viertel aller Genitalverstümmelungen in Ägypten werden von medizinischem Personal durchgeführt - und damit mit staatlichem Einverständnis. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verurteilt jedoch jede Genitalverstümmelung,&nbsp; auch die durch medizinisches Personal, da die langfristigen Folgen bestehen blieben: eingeschränktes sexuelles Empfinden, chronische Schmerzen, sowie Probleme bei Schwangerschaft und Geburt oder Unfruchtbarkeit - bis hin zu Todesfällen.<br /><br />Genitalverstümmelung wird in Ägypten sowohl von koptischen ChristInnen als auch von der muslimischen Mehrheit der Bevölkerung praktiziert. In einer Fatwa, einem islamischen Rechtsgutachten, erklärte Professor Ali Gom'a, Großmufti Ägyptens, 2006 die Praxis als nicht vereinbar mit den Werten des Islam, dennoch werden in Ägypten jährlich tausende Mädchen genitalverstümmelt.</p>
<p class="bodytext">Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes ruft deshalb zu einer Unterschriftenaktion auf. Die Unterschriften sollen im Herbst 2012 der ägyptischen Botschaft in Berlin übergeben werden.</p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext">Hier können Sie sich an der <a href="http://frauenrechte.de/online/index.php/online-aktion-fgm.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" />Unterschriftenaktion</a> beteiligen.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>iaf: Familiensprachen werden diskreditiert</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/iaf-familiensprachen-werden-diskreditiert.html</link>
			<description>In Sachen Sprachförderung bleibt der Nationale Aktionsplan Integration hinter der Realität zurück,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Anlass für die Kritik des iaf ist eine Presseerklärung von Staatministerin Maria Böhmer (CDU) zum Nationalen Aktionsplan Integration vom 31. Januar 2012. Dort heißt es u.a: „Entscheidend für einen erfolgreichen Spracherwerb der Kinder ist die Mitwirkung der Eltern. Es ist von erheblicher Bedeutung, ob die Umgangssprache in der Familie Deutsch ist.“</p>
<h6>Muttersprachen haben Schlüsselrolle bei Spracherwerb</h6>
<p class="bodytext">Letzter Satz suggeriere eine Höherwertigkeit des Deutschen gegenüber anderen Familiensprachen und &quot;dass Eltern ihre Mitwirkung bei der Integration verweigern, wenn sie mit ihren Kindern in anderen Sprachen sprechen&quot;, heißt es dazu in einer <a href="http://www.verband-binationaler.de/fileadmin/user_upload/Bundesverband/presse/PM_zu_NAPI_-_Familiensprachen.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img width="1" height="1" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" />Erklärung des iaf</a>. Dagegen hätten SprachwissenschaftlerInnen nachgewiesen, dass der kindliche Spracherwerb vor allem durch viel Kommunikation in einer positiven emotionalen Beziehung unterstützt werde. Dabei komme insbesondere der Muttersprache neben der deutschen Sprache eine Schlüsselrolle zu. &quot;Die Förderung der Muttersprachen steht also nicht im Gegensatz zur Förderung der deutschen Sprache, entscheidend ist ein sowohl als auch&quot;, so der iaf weiter. </p>
<h6>Jedes fünfte Kind in Deutschland hat ausländisches Elternteil</h6>
<p class="bodytext">Der iaf verweist dabei auch auf die UN-Kinderrechtskonvention, in der das Recht von Kindern auf ihre Muttersprachen unmissverständlich formuliert sei. Auch die Bundesregierung sollte sich dem verpflichtet fühlen.<br />&nbsp;<br />Jedes fünfte Kind, das heute in Deutschland geboren wird, hat zumindest ein ausländisches Elternteil – und damit potenziell eine andere Familiensprache als Deutsch oder aber neben Deutsch eine zweite.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 14:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Antifeministische Männerbewegung: Hasspropaganda ist die gemeinsame Klammer</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/antifeministische-maennerbewegung-hasspropaganda-ist-die-gemeinsame-klammer.html</link>
			<description>Die antifeministische Männerrechtsbewegung stilisiert sich zum Opfer der Gleichstellungspolitik....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Groß ist die Anhängerschaft der antifeministischen Männer in Deutschland laut Rosenbrock nicht. In Deutschland zählen hierzu&nbsp;Gruppen wie agens, MANNdat und wgvdl.com sowie die antifeministisch-rechtsextreme Gruppierung free-gender. Doch auch wenn sich die Mehrheit der Männer in Deutschland mit diesen Gruppen nicht identifizieren könne, so sei ihre politische Wirkung nicht zu unterschätzen, warnt der Bochumer Soziologe. <br /><b><br />Männliche Opferideologie: Schuld ist der Feminismus<br /></b>Vordergründig, so beschreibt Rosenbrock, trete die männliche Opferideologie zwar für Gleichheit ein, die sie für Männer einfordert. Diese Strategie sei aber durchaus problematisch: &quot;Der Blick auf männliche Benachteiligung blendet Formen weiblicher Benachteiligung aus oder schwächt sie ab.&quot; Ausgehend von der Konstruktion männlicher Diskriminierung und dem Ignorieren von geschlechtsspezifischer Ungleichheit zu Lasten von Frauen &quot;kommt die männliche Opferideologie zu dem unbegründeten Schluss, dass Männer in dieser Gesellschaft stärker benachteiligt seien als Frauen und gibt vor allem dem Feminismus die Schuld für diese Entwicklung&quot;. <br /><b><br />Von liberal bis rechts</b><br />Zum politischen Hintergrund der AntifeministInnen erklärt Rosenbrock, &quot;dass die Vertreter_innen größtenteils aus liberalen, konservativen, christlich-konservativen (evangelikalen) und rechten Kreisen stammen. Was sie allerdings eint, ist ihr - teilweise bis zum Hass aufgebauschter - Antifeminismus&quot;. Dabei arbeiten die AntifeministInnen mit haltlosen Stereotypen wie dem von der &quot;Frauenherrschaft&quot; oder vom &quot;Niedergang des Volkes&quot;. <br /><b><br />Hass richtet sich auch gegen andersdenkende Männer</b><br />Der Hass der AntifeministInnen richtet sich auch gegen andere Männer: diejenigen nämlich, die die Vorstellungen der AntifeministInnen nicht teilen und die an einem gleichstellungspolitischen Dialog interessiert sind, von dem Frauen ebenso wie Männer profitieren. Eine solche Organisation ist beispielsweise das&nbsp;<a href="http://www.bundesforum-maenner.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" >Bundesforum Männer</a>, das sich vor einem guten Jahr zusammengeschlossen hat und das sich laut Satzung zum Ziel setzt, &quot;die Gleichstellung der Geschlechter und die Geschlechterdemokratie insbesondere mit Blick auf die Lebenslagen von Jungen, Männern und Vätern zu fördern&quot;. Inzwischen haben sich im Bundesforum Männer 27 Vereine und Verbände zusammengeschlossen. </p>
<p class="bodytext"><b>Es braucht Gruppen wie das Bundesforum Männer<br /></b>Gruppen wie das Bundesforum Männer stünden &quot;für eine männerpolitische Arbeit, die auf Gleichheit und freien Entscheidungen basierende Ansätze entwickelt. Eine Stärkung dieser Gruppen würde interessierten Männern mehr Anlaufstellen bieten und die Einseitigkeit der antifeministischen Argumente verdeutlichen&quot;, schlägt Rosenbrock vor. Gleichzeitig würden Geschlechterdebatten durch solche Organisationen gestärkt und &quot;die vom Antifeminismus geförderten Tendenzen zu einem destruktiven Geschlechterkampf eingedämmt&quot;.</p>
<p class="bodytext"><b>Am Dialog nicht interessiert</b><br />An einem Dialog sind AntifeministInnen jedenfalls nicht interessiert. Vielmehr schüchterten sie Andersdenkende teilweise massiv ein, griffen Institutionen der Gleichstellungsarbeit an und sprächen diesen ihre Legitimität ab. Zugleich werde versucht, so Rosenbrock, &quot;Geschlechterdebatten in den Medien zu stören bzw. zu dominieren&quot;. &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Expertise <a href="http://www.boell.de/downloads/Antifeminismus-innen_endf.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />&quot;Die antifeministische Männerrechtsbewegung. Denkweisen, Netzwerke und Online-Mobilisierung&quot;</a>&nbsp;wurde im Auftrag des Gunda-Werner-Instituts in der Heinrich-Böll-Stiftung und der Landesstiftungen der Heinrich-Böll-Stiftung in NRW, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und im Saarland erstellt. </p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DGB und DF: Rechtsanspruch auf Betreuungsplatz umsetzen – Betreuungsgeld streichen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/dgb-und-df-rechtsanspruch-auf-betreuungsplatz-umsetzen-betreuungsgeld-streichen.html</link>
			<description>Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht den ab 2013 geltenden Rechtsanspruch auf einen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>DGB: Gegeneinander muss aufhören<br /></b>Bei der Finanzierung des Krippenausbaus werde derzeit auf allen Ebenen „Schwarzer Peter&quot; gespielt, kritisierte Sehrbrock gegenüber der <i>Saarbrücker Zeitung </i>am 24. Januar. „Dieses Gegeneinander muss aufhören.“ Es fehlten noch 230.000 neue Betreuungsplätze und 9.000 ErzieherInnen. Der Rechtsanspruch sei daher „noch nicht in Sack und Tüten“. Sehrbrock forderte die Bundesregierung auf, das ab 2013 geplante Betreuungsgeld zu streichen. Statt dessen müssten die veranschlagten zwei Milliarden Euro&nbsp;in den Krippenausbau investiert werden. </p>
<h6>DF: Rechtsanspruch darf nicht auf der Strecke bleiben</h6>
<p class="bodytext">Dieser Forderung schließt sich der Deutsche Frauenrat an. „Es wäre politisch unverantwortlich, wenn ein so sinnvolles Vorhaben wie der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren auf der Strecke bliebe wegen des Betreuungsgeldes. Es ist ein unsinniges Projekt, das bekanntlich von der gesellschaftlichen Mehrheit nicht getragen wird“, erklärte die Vorsitzende der Frauenlobby, Marlies Brouwers, in einer <a href="0deutsch/presse/pressemeldungen/pressemeldung/back/11/article/rechtsanspruch-auf-betreuungsplatz-darf-nicht-auf-der-strecke-bleiben.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="0" width="0" />Pressemitteilung</a> am 27. Januar.</p>
<h6>dbb: Betreuungsgeld stoppen</h6>
<p class="bodytext">Auch die dbb bundesfrauenvertretung fordert, die für das Betreuungsgeld eingeplanten Mittel in den Ausbau von Betreuungseinrichtungen zu stecken. „Die Bundesministerin wirkt unglaubwürdig, wenn sie in einem Satz von Wahlfreiheit spricht und gleich im zweiten den schleppenden Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder moniert“, kritisierte Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, die Aussagen von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Noch sei genügend Zeit, um das Betreuungsgeld zu stoppen, so Wildfeuer.</p>
<h6>Schröder: Betreuungsgeld-Gesetz kommt noch in diesem Jahr</h6>
<p class="bodytext">Am 25. Januar teilte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder vor dem Familienausschuss mit, das Gesetz zur Einführung eines Betreuungsgeldes werde noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht. So sollen Eltern, die keinen Betreuungsplatz für ihr Kind in Anspruch nehmen, ab 2013 zunächst 100 Euro monatlich für das zweite Lebensjahr des Kindes erhalten, ab 2014 dann 150 Euro für das zweite und dritte Lebensjahr des Kindes. Das Vorhaben ist mit zwei Milliarden Euro jährlich veranschlagt. Die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren wird Bund, Länder und Gemeinden mit rund zwölf Milliarden Euro pro Jahr belasten.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 12:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rechtsanspruch auf Betreuungsplatz darf nicht auf der Strecke bleiben</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/presse/pressemeldungen/pressemeldung/article/rechtsanspruch-auf-betreuungsplatz-darf-nicht-auf-der-strecke-bleiben.html</link>
			<description>01/2012
Deutscher Frauenrat unterstützt DGB-Forderung nach Krippengipfel</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Deutsche Frauenrat begrüßt die Forderung des DGB, Bund, Länder und Kommunen auf einem „Krippengipfel“ zusammenzubringen, um dort die konkrete Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren voranzutreiben. Dieser soll von 2013 an gelten. </p>
<p class="bodytext">„Es wird höchste Zeit, dass sich die Verantwortlichen aller Ebenen zusammensetzen, wenn dieser Anspruch fristgerecht umgesetzt werden soll“, sagte die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, Marlies Brouwers vor dem Hintergrund, dass derzeit immer noch 230.000 Betreuungsplätze und jährlich mindestens 9.000 ErzieherInnen fehlen, wie das Deutsche Jugendinstitut berechnet hat.</p>
<p class="bodytext">„Wenn Länder und Kommunen die finanzielle Last nicht stemmen können, dann muss der Bund seinen Anteil aufstocken, nämlich um die zwei Milliarden, die für das umstrittene Betreuungsgeld geplant sind. Es wäre politisch unverantwortlich, wenn ein so sinnvolles Vorhaben wie der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren auf der Strecke bliebe wegen des Betreuungsgeldes. Es ist ein unsinniges Projekt, das bekanntlich von der gesellschaftlichen Mehrheit nicht getragen wird“, so die Vorsitzende der Frauenlobby weiter.</p>
<p class="bodytext">Der Deutsche Frauenrat hat sich in der Vergangenheit immer wieder gegen das Betreuungsgeld ausgesprochen. Er fordert stattdessen flächendeckend qualitativ hochwertige Kindertageseinrichtungen für alle Altersstufen, besonders aber für Kinder unter drei Jahren.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erster Gleichstellungsbericht: Fortschritt für die Schublade? </title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/erster-gleichstellungsbericht-fortschritt-fuer-die-schublade-1.html</link>
			<description>In einem „Zukunftsdialog“ hat sich die SPD-Bundestagsfraktion am 24. Januar erneut mit dem Ersten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Viel Potenzial für die Schublade<br /></b>Der Erste Gleichstellungsbericht sei „ein Meilenstein“ und habe „viel Potenzial“, sagte Caren Marks, frauenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, und beklagte, dass er „in der Schublade der Bundesfrauenministerin ein kümmerliches Dasein fristet“.</p>
<h6>Falsche Anreize durch den Staat</h6>
<p class="bodytext">Der Staat setze durch Ehegattensplitting, kostenlose Mitversicherung von Hausfrauen in der Krankenversicherung des Gatten, Betreuungsgeld und Minijobs falsche Anreize, stellte Barbara König, Geschäftsführerin des Zukunftsforum Familie, fest. „Die Kosten solcher Entscheidungen tragen am Ende die Frauen“, sagte Ute Klammer, die den Gleichstellungsbericht als Vorsitzende der zuständigen Sachverständigenkommission mitgeschrieben hat. </p>
<h6>Neue Rollenbilder lösen Ängste aus</h6>
<p class="bodytext">Das Geschlecht sei immer noch ein „Kriegsinstrument“, warf Astrid Hollmann, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, in die Debatte: „Wir brauchen neue Rollenvorbilder.“ Aber diese lösten Ängste aus, sagte sie und führte als Beleg ihre eigene Geschichte an. Ihre Mutter habe gewollt, dass sie Friseurin lernt; sie aber wollte unbedingt studieren und setzte sich durch: „Aber einfach war das nicht“, sagte die heute 42-Jährige. </p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_fishbowl.jpg.jpg" height="223" width="300" alt="" /><br /><font size="1">In der Fishbowl v.l.n.r.: Matthias Lindner, Bundesforum<br />Männer, Christel Humme, SPD-MdB, Astrid Hollmann,<br />Deutscher Frauenrat, Foto: Büro Christel Humme/MdB</font></p>
<h6>Männer werden zu wenig in den Blick genommen</h6>
<p class="bodytext">Als Vertreter des männlichen Geschlechts nahm Matthias Lindner, stellvertretender Vorsitzender des Bundesforums Männer, an der als „Fishbowl“ strukturierten Diskussionsrunde teil. Er kritisierte, dass der Gleichstellungsbericht vor allem Frauen in den Blick nehme. „Aber Entscheidungen von Frauen betreffen auch immer Männer“, sagte er. Entscheide sich eine Frau beispielsweise, wegen der Kinder zu Hause zu bleiben, werde der Mann in die Rolle des Familienernährers gedrängt, obwohl er das vielleicht gar nicht wolle. Die Vorsitzende der Sachverständigenkommission stimmte Lindner zu: Sie würde in einem nächsten Bericht dieser Art die Männerperspektive stärker mit aufnehmen. </p>
<h6>Arbeitsmarktpolitik braucht neue Anreize</h6>
<p class="bodytext">Einig waren sich alle DiskutantInnen, dass die Arbeitsmarktpolitik, die langfristig die Gleichstellungspolitik mitbestimmt, neue Anreize braucht: weg vom männlichen Modell der ständigen Verfügbarkeit hin zur „kleinen“ Vollzeit für alle mit etwa dreißig Wochenstunden. Die &quot;sittenwidrigen&quot; Minijobs gehörten abgeschafft und Mindestlöhne eingeführt. Für&nbsp;ebenso zwingend&nbsp;hält Christel Humme, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, die Beseitigung der geschlechtsspezifischen Lohnlücke: &quot;Hier muss es vor allem darum gehen, die versteckte, die mittelbare Diskriminierung aufzudecken. Und das geht nur mit Druck&quot;, so die Bundestagsabgeordnete. Die jetzige Rechtslage, die bereits Entgeltdiskriminierung aufgrund des Geschlechts verbiete, &quot;funktioniert nicht, weil wir weder Instrumente zur Kontrolle noch zur Sanktionierung haben.&quot;<br /><br />Das Gutachten der Sachverständigenkommission zum Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung fordert u.a. ein gemeinsames Leitbild der Wahlfreiheit für Frauen und Männer.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 15:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ungarn: EWL warnt vor Rückschlag für die Gleichberechtigung</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/ewl-warnt-vor-rueckschlag-fuer-die-gleichberechtigung-in-ungarn.html</link>
			<description>Die Rechtsentwicklung in Ungarn ist besorgniserregend. Angriffe auf die Medienfreiheit, auf die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die neue Verfassung definiert die Ehe als Vereinigung zwischen einer Frau und einem Mann; und ein neues Gesetz zum Schutz der Familie diskriminiert nicht nur gleichgeschlechtliche Paare sondern auch heterosexuelle, die nicht verheiratet sind – eine Lebensform, die in Ungarn inzwischen die Mehrheit ausmacht. Das hat schwerwiegende ökonomische Folgen, etwa hinsichtlich Versorgungsansprüchen&nbsp;oder Erbrecht. Das neue Familiengesetz hat den Status eines Grundrechtes, kann also zukünftig nur mit einer Zweidrittelmehrheit des Parlaments verändert werden.</p>
<h6>Family Mainstreaming statt Gender Mainstreaming</h6>
<p class="bodytext">„Gleichstellungspolitik wurde durch konservative Familienpolitik ersetzt, die auf Bevölkerungswachstum abzielt. Im öffentlichen Diskurs werden Gleichberechtigung und Familienfreundlichkeit als Widerspruch dargestellt, und das Family Mainstreaming hat das Gender Mainstreaming ersetzt.“ So heißt es in einem <a href="http://www.womenlobby.org/spip.php?article2977" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />aktuellen Bericht</a> der ungarischen Frauenlobby an die Europäische Frauenlobby (EWL). </p>
<h6>Recht auf Abtreibung bedroht</h6>
<p class="bodytext">Bereits im Frühjahr 2011 löste die neue ungarische Verfassung international Empörung aus, weil darin der Schutz des ungeborenen Lebens „vom Moment der Empfängnis” festgeschrieben wurde und damit das Recht auf Abtreibung in Gefahr brachte. Gleichzeitig startete die Regierung unter Ministerpäsident Viktor Orbán eine massive Anti-Abtreibungs- und Pro-Adoptionskampagne. Sie verwendete dafür EU-Gelder, die für das Gender Mainstreaming Training lokaler Verwaltungen bestimmt waren. Die EU-Kommission forderte die ungarischen Behörden daraufhin nachdrücklich auf, diese Kampagne zu stoppen. </p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen: &nbsp;<br /></b><br /><a href="http://www.womenlobby.org/spip.php?article2977" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />Bericht der ungarischen Frauenlobby an die EWL</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Walmart: Frauen ziehen erneut vor Gericht</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/walmart-frauen-ziehen-erneut-vor-gericht.html</link>
			<description>Eine Gruppe von Frauen im US-Bundesstaat Texas hat den Handelskonzern Walmart wegen Diskriminierung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es ist das zweite Mal, dass auf regionaler Ebene gegen den Konzern geklagt wird. Im Oktober war eine Klage&nbsp;bei einem Bundesgericht in North Carolina eingegangen.</p>
<h6>RichterInnen halten Klage für überdimensioniert</h6>
<p class="bodytext">Das Oberste US-Gericht in Washington hatte bereits im Juni 2011 eine Diskriminierungsklage von 1,5 Millionen aktuellen und ehemaligen weiblichen Mitarbeiterinnen von Walmart abgelehnt. Damit wurde eine der größten Sammelklagen der US-Geschichte gestoppt. Die RichterInnen befanden damals, die Klage sei überdimensioniert. Der Schadensersatz hätte in die Milliarden gehen können.</p>
<p class="bodytext">Die Klägerinnen hätten keine ausreichenden Beweise für eine unternehmensweite diskriminierende Bezahlungs- und Beförderungspraxis erbracht, begründete das Gericht seine Entscheidung und vertrat die Auffassung, dass zu viele Frauen in zu unterschiedlichen Positionen bei Walmart beschäftigt seien, um die Vorwürfe in einem einzigen Gerichtsverfahren gemeinsam zu verhandeln.</p>
<h6>Historische Entscheidung zugunsten von Konzernen</h6>
<p class="bodytext">Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von Juni 2011, die von US-amerikanischen Medien als historisch bezeichnet wurde, wird Auswirkungen auf Sammelklagen im Allgemeinen und Diskriminierungsklagen im Besonderen haben. Eine ganze Reihe von Konzernen sieht sich derzeit mit Vorwürfen konfrontiert, Frauen im Job zu benachteiligen. Entsprechend stark war die Unterstützung von Walmart von Unternehmensseite in diesem Fall.<br />&nbsp;<br />Auch der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Bayer muss sich mit einer Klage von Mitarbeiterinnen in den USA auseinandersetzen. Mehrere Frauen beschuldigen Bayer, Männer bei der Bezahlung und Beförderung zu bevorzugen und überdies Schwangere und Mütter unter Druck zu setzen. Die Klägerinnen verlangen 100 Millionen Dollar als Wiedergutmachung. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hatte bereits 2010 in einem ähnlich gelagerten Fall in einem Vergleich 175 Millionen Dollar bezahlen müssen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 13:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Managerinnen-Barometer 2011: Männliche Monokultur ungebrochen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/managerinnen-barometer-2011-maennliche-monokultur-ungebrochen.html</link>
			<description>Die großen Unternehmen in Deutschland treten in Sachen Führungsfrauen auf der Stelle. Das belegt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Keinen nennenswerten Aufstieg von&nbsp;Managerinnen in Toppositionen konnten die DIW-Expertinnen Elke Holst und Julia Schimeta im Vergleich zum Vorjahr ausmachen. In den&nbsp;Vorständen der deutschen Top-200-Unternehmen waren Frauen auch 2011 wieder mit nur drei Prozent vertreten. &quot;Hier herrscht eine männliche Monokultur&quot;, so Holst. <br />&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br />In den Aufsichtsräten stieg der Frauenanteil nur geringfügig von 10,6 Prozent im Vorjahr auf 11,9 Prozent. „Weiterhin sind aber mehr als zwei Drittel der Frauen in Aufsichtsräten Vertreterinnen der Arbeitnehmerschaft, die aufgrund von Mitbestimmungsregelungen in das Gremium gelangten“, betont Schimeta. Bei den im Fokus der Öffentlichkeit stehenden DAX-30-Unternehmen nahm der Frauenanteil 2011 gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Punkte auf 3,7 Prozent zu. </p>
<h4>Überwältigende Männerdominanz&#8232;&#8232;</h4>
<p class="bodytext">Erstmals hat das DIW auch die Frauen in Spitzengremien der mittelgroßen (MDAX) und kleineren (SDAX) börsennotierten Unternehmen gezählt. Hier fällt der Frauenanteil ebenfalls&nbsp;sehr mäßig aus: Im vergangenen Jahr waren 2,3 Prozent der Vorstandsmitglieder der MDAX-Unternehmen Frauen, bei den SDAX-Vorständen immerhin 4,8 Prozent. „Der Anteil von Frauen in Führungspositionen liegt bei den kleineren Unternehmen etwas höher als bei großen, insgesamt reden wir jedoch nur von minimalen Unterschieden. Die Männer-Dominanz ist auch hier überwältigend“, so Holst. </p>
<h6>Unternehmen mit Bundesbeteiligung schneiden besser ab</h6>
<p class="bodytext">Ebenfalls ins Visier nahm das DIW für sein Managerinnen-Barometer Unternehmen mit Bundesbeteiligung wie etwa die Deutsche Bahn AG, die KfW-Bankengruppe oder die Deutsche Telekom AG, aber auch kleine Unternehmen, wie die Bayreuther Festspiele GmbH. Hier sind Frauen in den Vorständen mit 8,2 Prozent und im Aufsichtsrat mit 17,7 Prozent vertreten. Weshalb in den Führungsgremien der Unternehmen mit Bundesbeteiligung mehr Frauen zu finden sind als in der reinen Privatwirtschaft, darüber kann das DIW nur Vermutungen anstellen: &quot;Mögliche Erklärungen dafür könnten Unterschiede in der Unternehmensgröße oder Effekte der funktionsgebundenen Gremienbesetzung sein. Die höheren Anteile könnten aber auch als Folgen der Gleichstellungsgesetzgebung im öffentlichen Dienst interpretiert werden&quot;, erklärt Schimeta. <br /><br />In seinem Managerinnen-Barometer beobachtet das DIW Trends bei der Besetzung von Spitzenpositionen in großen deutschen Unternehmen. Seit dem Jahr 2006 wertet das Wirtschaftsinstitut dazu einmal jährlich den Frauenanteil in den Vorständen und Aufsichtsräten der 200 größten deutschen Unternehmen sowie der größten Banken, Sparkassen und Versicherungen aus. Für die aktuelle Untersuchung wurden erstmals auch die DAX30-, MDAX-und SDAX-Unternehmen sowie die Beteiligungsunternehmen des Bundes einbezogen. <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 20:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Silikonskandal: Kassen tragen Kosten für Entfernung von Brustimplantaten</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/silikonskandal-kassen-tragen-kosten-fuer-entfernung-von-brustimplantaten.html</link>
			<description>Die Bundesregierung schließt Konsequenzen aus dem Skandal fehlerhafter Brustimplantate nicht aus....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Auch&nbsp;wurde die Frage eörtert, ob betroffene Frauen die Explantation selbst&nbsp;bezahlen müssten. Nach den Worten der Regierung <br />übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Entfernung von Brustimplantaten, sofern von diesen eine Gesundheitsgefährdung ausgeht. Eine solche Gesundheitsgefährdung liegt nach Empfehlung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bei den entsprechenden Produkten der französischen Firma Poly Implant Prothèse sowie des niederländischen Herstellers Rofil Medical vor. <br /><b><br />Schönheits-OP: Betroffene müssen mitbezahlen<br /></b>Ob die Kosten für die Implantatentnahme von den Kassen übernommen werden, soll nicht davon abhängen, ob die Implantation aus medizinischen Gründen oder als Schönheitsoperation durchgeführt worden war. Gleichwohl machte die Regierung deutlich, dass die Krankenkassen die Betroffenen nach dem Fünften Sozialgesetzbuch in angemessener Höhe an den Kosten zu beteiligen haben, wenn die Implantation nicht aus medizinischen Gründen erfolgt ist.<br /><b><br />Je länger ein Implantat getragen wird, desto gefährlicher</b><br />Das BfArM bekräftigte vor dem Gesundheitsausschuss die Empfehlung, Brustimplantate der beiden Firmen aus Frankreich und den Niederlanden entfernen zu lassen - und zwar unabhängig davon, ob das Implantat offensichtlich beschädigt&nbsp;ist oder nicht. Auch bei intaktem Material könne Silikon ins Brustgewebe eindringen und zu erheblichen gesundheitlichen Gefährdungen führen, erläuterte das BfArM. Dabei gelte: Je länger ein solches Implantat getragen werde, desto größer sei die Gefahr. Das BfArM führte weiter aus, dass eine gesicherte Zahl der in Deutschland betroffenen Frauen nicht vor Mitte Februar vorliegen werde.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 20:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dänische EU-Ratspräsidentschaft: Europa bei der Arbeit nicht ohne die Frauen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/daenische-eu-ratspraesidentschaft-europa-bei-der-arbeit-nicht-ohne-die-frauen.html</link>
			<description>Zum Jahresanfang hat Dänemark von Polen die EU-Ratspräsidentschaft übernommen - und in seinem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im&nbsp;Programm mit dem Titel&nbsp;<a href="0fileadmin/user_upload/infopool/informationen/16CE9F69FD5B45129BE258E4BE9650D3.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" />&quot;Europa bei der Arbeit&quot;</a> haben sich die DänInnen unter Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt für den Themenbereich Gleichstellung folgende Schwerpunkte gesetzt:</p>
<p class="bodytext"><b>Bericht zur Umsetzung der Pekinger Aktionsplattform in der EU<br /></b>Seit 1999 wertet die Europäische Union die Maßnahmen aus, die in den Mitgliedstaaten und den europäischen Institutionen ergriffen wurden, um die zwölf Bereiche der Pekinger Aktionsplattform umzusetzen. Die dänische Ratspräsidentschaft will sich dabei fokussieren auf das Thema &quot;Frauen und Umwelt&quot; und hierbei besonders auf &quot;Geschlecht und Klimawandel&quot;. Sie will hierfür in enger Zusammenarbeit mit dem europäischen Gleichstellungsinstitut EIGE einen Bericht über die Umsetzung der Empfehlungen der Aktionsplattform erstellen.</p>
<p class="bodytext"><b>Frauen als oberste Entscheidungsträgerinnen<br /></b>Auch wenn EU und Mitgliedstaaten durchaus Fortschritte bei der Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt vorzuweisen hätten, gibt es aus Sicht der dänischen Ratspräsidentschaft noch Einiges anzupacken: So spiegle sich der steigende Frauenanteil bei Beschäftigung und Bildung nicht angemessen wider&nbsp;im Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsräten.&quot;Um das Ziel des integrativen Wachstums der Strategie EU2020 zu erreichen, muss darüber nachgedacht werden, wie Frauen als oberste Entscheidungsträgerinnen gefördert werden können&quot;, heißt es dazu auf der <a href="http://eu2012.dk/de" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Website der dänischen Ratspräsidentschaft</a>. </p>
<p class="bodytext">Unter anderem wollen die DänInnen während ihrer Ratspräsidentschaft eine Diskussion im „Rat Beschäftigung, Sozialpolitik, Gesundheit und Verbraucherschutz“ (EPSCO) anstoßen, deren Ergebnisse in den Lagebericht zu Frauen in europäischen Vorständen und Aufsichtsräten der Europäischen Kommission einfließen sollen. </p>
<p class="bodytext">Der Deutsche Juristinnenbund (djb) zeigt sich optimistisch: &quot;Europäische Kommission und dänische Präsidentschaft ziehen bezüglich des Ziels der Erhöhung des Anteils von Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten an einem Strang,&quot; so djb-Präsidentin Ramona Pisal, &quot;weshalb ich zuversichtlich bin, dass in diesem Jahr ein Gesetzgebungsvorschlag präsentiert und mit dem notwendigen Nachdruck verhandelt wird.&quot; </p>
<p class="bodytext"><b></b></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 20:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DF: Erziehungszeiten bei der Rente besser anerkennen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/df-erziehungszeiten-bei-der-rente-besser-anerkennen.html</link>
			<description>Im Rahmen der aktuellen Rentendebatte fordert die Frauen-Union der CDU eine bessere Anerkennung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Für&nbsp;alle Kinder, die ab 1992 geboren sind, gilt derzeit, dass die ersten drei Jahre nach der Geburt, in denen sich Eltern der Betreuung und Erziehung ihres Kindes widmen, als Beitragszeiten auf die spätere Rente angerechnet werden. Bei Geburten bis 1991 gilt dies nur für das erste Lebensjahr des Kindes. </p>
<p class="bodytext">Diese Regelung wird von vielen Frauenverbänden kritisiert, denn es sei „nicht nachvollziehbar“, heißt es in dem Schreiben der Frauenlobby an Kauder, dass für vor 1992 geborene Kinder lediglich ein Jahr Kindererziehungszeit in der Rente anerkannt werde, bei allen anderen aber drei Jahre. Der Deutsche Frauenrat fordert daher gleichwertige Anerkennung.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Regenbogenfamilien: Bundesregierung prüft gemeinsame Adoption</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/regenbogenfamilien-bundesregierung-prueft-gemeinsame-adoption.html</link>
			<description>Ob verpartnerte Menschen das Adoptivkind ihres Partners/ihrer Partnerin ebenfalls adoptieren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ihre Entscheidung will die&nbsp;Bundesregierung auch vom Ausgang zweier beim Bundesverfassungsgericht anhängiger Verfahren abhängig machen.</p>
<p class="bodytext">Gegenwärtig können LebenspartnerInnen ein Kind nicht gemeinsam adoptieren. Lediglich die sogenannte Stiefkindadoption ist ihnen möglich, vorausgesetzt es handelt sich um das leibliche Kind des Lebenspartners bzw. der Lebenspartnerin. Das &quot;Europäische Abkommen über die Adoption von Kindern&quot;&nbsp;vom Herbst 2008 überlässt den Staaten die Entscheidung, ob sie in einer stabilen Partnerschaft zusammenlebenden, homosexuellen Paaren die Adoption eines Kindes ermöglichen.</p>
<p class="bodytext">Manfred Bruns, Sprecher des LSVD, kann nicht fassen, &quot;dass die Bundesregierung sich nicht dazu durchringen kann, gleichgeschlechtliche Familien durch eine Aufhebung des Verbots&nbsp;der Kettenadoption zu stärken.&quot; Wie im Steuerrecht glänze die Regierung auch hier mit Untätigkeit und verweise auf anhängige Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht.</p>
<h6>LSVD fordert Öffnung der Ehe</h6>
<p class="bodytext">Bruns sieht nur eine Möglichkeit: &quot;Die Öffnung der Ehe ist die logische und beste Lösung zur rechtlichen Gleichstellung&quot; - zumal die Bevölkerung schon längst die Lebenspartnerschaft als Homosexuellen-Ehe akzeptiere. Folgerichtig könne der Gesetzgeber auch getrost die Ehe durch eine Neufassung im Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 1353 BGB) öffnen. </p>
<p class="bodytext">Das Bundesverfassungsgericht hatte in zwei Entscheidungen vom 7. Juli 2009 und vom 21. Juli 2010 deutlich gemacht, dass&nbsp;eingetragene LebenspartnerInnen wie Ehegatten in einer auf Dauer angelegten, rechtlich verfestigten Partnerschaft lebten, die genauso eine gegenseitige Unterhalts- und Einstandspflicht begründe. Die Privilegierung der Ehe liege demnach in der auf Dauer übernommenen, auch rechtlich verbindlichen Verantwortung für den/die PartnerIn. In diesem Punkt unterscheiden sich nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts eingetragene Lebenspartnerschaft und Ehe nicht. </p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/082/1708248.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Antwort der Bundesregierung&nbsp; </a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 18:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kommunalpolitik: Migrantinnen mischen in den Räten mit</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/kommunalpolitik-migrantinnen-mischen-in-den-raeten-mit.html</link>
			<description>Wenn es um die Repräsentanz von MigrantInnen in der kommunalen Politik geht, ist Deutschland ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Laut Studie stellen MigrantInnen vier Prozent der Stadt- oder Gemeinderatsmitglieder in deutschen Großstädten. Angesichts der Tatsache, dass sie&nbsp;dort bereits bis zu ein Drittel der Bevölkerung ausmachten, könne von gelungener Integration noch lange keine Rede sein, so die AutorInnen. <br /><br />Allerdings zeigt die Untersuchung auch: In den Reihen der migrantischen Ratsmitglieder ist der Anteil von Frauen (40 %) höher als der unter&nbsp;nichtmigrantischen Ratsmitgliedern (33 %).&nbsp;&quot;Darstellungen der Frauen als besonders schlecht integriert werden hier widerlegt. Im Gegenteil ergreifen Migrantinnen die Chance zur Übernahme politischer Verantwortung“, heißt es dazu in der Studie.<br /><br /><b>Migrationspolitik eher nachrangig</b><br />Für Migrantinnen in den Räten ist das eigene politische Engagement seltener als für ihre Ratskollegen mit Migrationshintergrund vom Bedürfnis bestimmt, etwas fu&#776;r MigrantInnen erreichen zu wollen (28% der Frauen,&nbsp;44% der Ma&#776;nner). Und nur knapp&nbsp;jede dritte Migrantin ist parallel zur Ratsta&#776;tigkeit in einer MigrantInnenorganisationen engagiert – aber mehr als die Hälfte der Migranten. <br /><br /><b>Das Gros ist erwerbstätig<br /></b>Als Kommunalpolitikerinnen&nbsp;fühlen sich die befragten Frauen mit Migrationshintergrund nicht weniger akzeptiert als die Ma&#776;nner. Allerdings berichten sie häufiger als ihre Ratskollegen von Problemen, das politische Mandat mit einer Ausbildung oder dem Beruf zu vereinbaren (44% der Frauen, 35% der Ma&#776;nner). Die Mehrheit der weiblichen Ratsmitglieder mit Migrationshintergrund ist erwerbsta&#776;tig, nur jede zwanzigste kümmert sich ausschließlich um die Familie.</p>
<p class="bodytext">Die Studie <a href="http://www.boell.de/downloads/2011-12-Vielfalt_sucht_Rat.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />„Vielfalt sucht Rat. Ratsmitglieder mit Migrationshintergrund in deutschen Großstädten“</a> wurde im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung vom Göttinger Max-Planck-Institut erstellt. </p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 22:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Terre des Femmes: RTL II macht Frauen zur Ware</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/rtl-ii-macht-frau-zur-ware.html</link>
			<description>Elvis sucht eine Frau, &quot;die sollte sportlich und schön sein, aber vor allem gut kochen und putzen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Denn&nbsp;die Sendung, die&nbsp;den Untertitel &quot;das Geschäft mit der Liebe&quot; trägt, habe einen üblen Beigeschmack nach dem Motto &quot;Ware Frau&quot;, so&nbsp;TdF.&nbsp;Die Frauenrechtsorganisation hat sich deshalb in einer <a href="http://frauenrechte.de/online/index.php/themen/frauenhandel/aktuelles/842-frauenverachtende-dokusoap-bei-rtl-ii-terre-des-femmes-fordert-traumfrau-gesucht-nicht-auszustrahlen.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Protestmail</a> an den Sender RTL II&nbsp;gewandt mit der Aufforderung, die Sendung nicht auszustrahlen. </p>
<p class="bodytext">Für die Frauen&nbsp;sei die &quot;Mann-kauft-Frau-im-Ausland&quot;-Show in erster Linie mit der Hoffnung auf ein wirtschaftlich besser gestelltes Leben verknüpft. Den Männern biete ein solches Arrangement aufgrund der schlechten rechtlichen Situation der zugereisten Frauen in Deutschland quasi ein dreijähriges Rückgaberecht&quot;, heißt es in der Begründung für den Protest. </p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen</b></p>
<p class="bodytext">Protestmails können geschickt werden an: <a href="http://unterhaltung@rtl2.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />unterhaltung@rtl2.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 11:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BAGSO: Solidarische Rentenversicherung muss mehr sein als Grundsicherung</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/bagso-solidarische-rentenversicherung-muss-mehr-sein-als-grundsicherung.html</link>
			<description>Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat in einem Grundsatzpapier die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ausgangslage für das <a href="0fileadmin/user_upload/infopool/informationen/dateien/2012-1/BAGSO_Positionspapier_Alterssicherungspolitik_2012.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" />Grundsatzpapier</a> sind die Auswirkungen der im Jahr 2001 beschlossenen Rentenreform: So haben die Einkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) innerhalb von zehn Jahren einen Kaufkraftverlust von acht Prozent erlitten. Die Erwerbsminderungsrenten sind sogar nominal gesunken. Die Zahl der LeistungsbezieherInnen von Grundsicherung im Alter ist zwischen 2003 und 2010 um sechzig Prozent gestiegen.</p>
<h6>Lebensstandard von RentnerInnen auch morgen sichern</h6>
<p class="bodytext">Am Ende der noch nicht abgeschlossenen Entwicklung werde einE DurchschnittsverdienerIn nach 35 Beitragsjahren einen gesetzlichen Rentenanspruch haben, der kaum über der Grundsicherung liege, warnt die BAGSO. Da betriebliche und private Alterssicherungssysteme nicht für alle Beschäftigten zugänglich bzw. erschwinglich seien, könnten sie nur eine ergänzende Funktion haben. Und selbst dort, wo sie genutzt würden, könnten sie die in der GRV entstehenden Lücken nicht vollständig schließen. </p>
<p class="bodytext">Kernforderung der BAGSO ist, die Lebensstandardsicherung für die Rentnerinnen und Rentner von heute und morgen wieder in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken. „Die solidarische Rentenversicherung muss auch in Zukunft mehr sein als eine Armut vermeidende Grundsicherung. Nur wenn die Rentenleistungen nach einem erfüllten Arbeitsleben deutlich oberhalb des Grundsicherungsniveaus liegen, behält die gesetzliche Rentenversicherung ihre Legitimation“, so die Vorsitzende der BAGSO und ehemalige Bundesfamilienministerin Prof. Dr. Ursula Lehr.<br /><br />Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen vertritt 109 Mitgliedsverbände in Deutschland, darunter auch den Deutschen Frauenrat.</p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="0fileadmin/user_upload/infopool/informationen/dateien/2012-1/BAGSO_Positionspapier_Alterssicherungspolitik_2012.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" height="1" width="1" />Lebensleistung anerkennen – Altersarmut vermeiden<br /></a>Leitlinien für eine Alterssicherung, die die soziale Balance zwischen den Generationen und innerhalb der Generationen sucht. (PDF, 186 KB)<br /><a href="http://www.bagso.de/" target="_self" >www.bagso.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 11:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>UN ruft Weltmädchentag aus</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/un-ruft-weltmaedchentag-aus.html</link>
			<description>Die Vereinten Nationen haben den 11. Oktober zum &quot;International Day of the Girl Child&quot; erklärt. Mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Initiative für diesen Tag geht auf das Kinderhilfswerk Plan International zurück, das vor mehr als acht Jahren die&nbsp;Kampagne &quot;Because I am a Girl&quot; ausgerufen hatte.&nbsp;&quot;Die Welt braucht starke junge Frauen, wenn Armut nachhaltig bekämpft werden soll&quot;,&nbsp;so Maike Röttger, Geschäftsführerin von Plan Deutschland. &quot;Doch damit Mädchen ihre Rechte wahrnehmen können, brauchen sie die Unterstützung der Weltgemeinschaft.&quot; </p>
<p class="bodytext">Am 21. September 2011 hatte der <a href="0deutsch/infopool/informationen/informationdetail/browse/2/back/7/jahres_archiv/2012/article/fraktionsuebergreifende-initiative-fuer-un-weltmaedchentag/m%E4dchen.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Deutsche Bundestag </a>fraktionsübergreifend die Bundesregierung aufgefordert, sich bei den Vereinten Nationen für einen UN-Mädchentag einzusetzen. </p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.plan-deutschland.de/news/article/die-geschichte-zum-maedchentag/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Zur Geschichte des Weltmädchentages</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 18:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kein Trend zu mehr Führungsfrauen in staatlichen Unternehmen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/kein-trend-zu-mehr-fuehrungsfrauen-in-staatlichen-unternehmen-erkennbar.html</link>
			<description>Nicht nur in der Privatwirtschaft, sondern auch in öffentlichen Unternehmen sind Frauen in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Für die Studie haben die Autoren Ulf Papenfuß und Matthias Schrader insgesamt 320 staatliche Unternehmen der 16 Landeshauptstädte und des Bundes unter die Lupe genommen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br />&nbsp;&nbsp;<b><br />Kein Anstieg in den Geschäftsleitungen erkennbar</b><br />In den Vorständen und Geschäftsleitungen staatlicher Unternehmen zeigt der Städtevergleich: Im Durchschnitt betrug hier im Jahr 2009 der Frauenanteil 19,5 Prozent - und liegt damit deutlich über dem Wert in der Privatwirtschaft (Vorstände 3,6%). Gleichwohl werden auch im öffentlichen Sektor längst nicht die derzeit für die Privatwirtschaft diskutierten Quoten von 30 bzw. 40 Prozent erreicht. Und wie&nbsp;in der Privatwirtschaft ist auch in den öffentlichen Unternehmen im Vergleich zu den Vorjahren kein Anstieg zu verzeichnen; im Gegenteil ist der Frauenanteil in den obersten Führungsgremien seit 2008 leicht gesunken. </p>
<p class="bodytext"><b>Hauptstädteranking: Berlin bei den Geschäftsleitungen Schlusslicht</b><br />Im Großstädtevergleich unterscheiden sich die&nbsp;Frauenquoten teilweise erheblich voneinander. Während in Berlin nicht mal jede zehnte Geschäftsleitung in einem staatlichen Unternehmen mit einer Frau besetzt ist, trifft dies in Hamburg auf jede siebte Position, in München auf jede dritte und in Düsseldorf auf jede zweite zu. </p>
<p class="bodytext">Bei den Aufsichtsräten öffentlicher Unternehmen liegt der Anteil von Frauen im Gesamtschnitt der Städte bei rund 28 Prozent. Damit werden die analogen Werte in der Privatwirtschaft (11,8%) ebenfalls deutlich überschritten. Doch auch hier gilt: Eine Geschlechterquote von 40 Prozent, wie sie etwa Norwegen für seine Aufsichtsratsgremien vorschreibt, wird auch hier bei Weitem nicht erreicht.</p>
<p class="bodytext"><b>Bund hinkt Städten hinterher</b><br />Auch hier zeigt sich im&nbsp;Vergleich der 16 Landeshauptstädte&nbsp;eine deutliche Spreizung: Während in Magdeburg 15 Prozent der Gremienmitglieder Frauen sind, können Bremen (23 Prozent), Hamburg (26 Prozent) und München (35 Prozent) mit höheren Quoten aufwarten. Berlin ist bei den Aufsichtsratgremien der öffentlichen Unternehmen mit einer Frauenquote von fast 43 Prozent der absoluten Spitzenreiter. Als auffallend niedrig erwiesen sich bei vergleichender Betrachtung auch die Werte des Bundes (18%). <br />&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br />Die&nbsp;viel diskutierte&nbsp;Geschlechterquote von 40 Prozent wird in öffentlichen Unternehmen nur in Berlin erreicht. In Hamburg weist nur knapp jeder zehnte Aufsichtsrat eine Frauenquote von über 40 Prozent auf. In München sind dagegen in fast jedem zweiten Aufsichtsrat über 40 Prozent Frauen vertreten. </p>
<p class="bodytext">&quot;Börsennotierte Unternehmen werden in Deutschland von der Wissenschaft sehr umfassend und detailliert untersucht. Mit Blick auf die gesellschaftliche Relevanz verdienen öffentliche Unternehmen mehr empirische Forschung zur Unterstützung der Praxis&quot;, erläuterte Papenfuß, Mitautor der neuen Studie,&nbsp;und kündigte an, dass die Längsschnittuntersuchung langfristig fortgesetzt und erweitert werden soll. <br /><b><br />Weitere Informationen:</b><br />&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Ulf Papenfuß/Matthias Schrader: <br /><a href="http://www.hsu-hh.de/verwwiss/index_AwQNqvvXtc13mxqk.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />Frauen in Top-Gremien öffentlicher Unternehmen</a> -&nbsp; Ergebnisse der ersten repräsentativen Längsschnittstudie, in: Zeitschrift für Corporate Governance, Heft 6/2011, S.258-263</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 19:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Telekom will Beruf und Pflege vereinbaren</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/telekom-will-beruf-und-pflege-vereinbaren.html</link>
			<description>Als eines der ersten Unternehmen hat die Deutsche Telekom angekündigt, ihren Beschäftigten das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Dieses&nbsp;sieht vor, dass Beschäftigte ihre Arbeitszeit über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren auf bis zu 15 Stunden reduzieren können, wenn sie eine/n Angehörige/n pflegen. Wird die Arbeitszeit wegen Pflege beispielsweise auf 50 Prozent reduziert, erhalten die Beschäftigten weiterhin 75 Prozent des letzten Bruttoeinkommens. Zum Ausgleich müssen sie später wieder voll arbeiten, bekommen in diesem Fall aber weiterhin nur 75 Prozent des Gehalts - so lange, bis das Zeitkonto&nbsp;ausgeglichen ist.<br /><b><br />Viel Kritik am neuen Gesetz<br /></b>Doch so hehr der Anspruch des Gesetzes&nbsp;aus dem Hause von Bundesministerin Kristina Schröder (CDU) auch ist - es hagelte Kritik von allen Seiten insbesondere wegen des fehlenden Rechtsanspruchs. Auch der Deutsche Frauenrat hatte in einer&nbsp;<a href="0deutsch/presse/pressemeldungen/pressemeldung/back/7/jahres_archiv/2012/article/familienpflegezeitgesetz-rechtsanspruch-oder-ablehnung/familienpflegezeit.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />gemeinsamen Erklärung</a> mit anderen Verbänden&nbsp;beanstandet: &quot;Ohne einen Rechtsanspruch sind weder Beginn noch Ende der Familienpflegezeit ordentlich geregelt&quot;. Alle zu treffenden Vereinbarungen müssten in einer vom Gesetzgeber nicht näher definierten Übereinkunft zwischen ArbeitgebeInnen und ArbeitnehmerInnen ausgehandelt werden. </p>
<p class="bodytext"><b>DF: Besser kein Gesetz als ein so schlechtes<br /></b>Auch den fehlenden Kündigungsschutz zum Zeitpunkt der Beantragung sowie die private Zusatzversicherung der Beschäftigten für den Fall ihres Todes hatte der Deutsche Frauenrat kritisiert. Das vorliegende Familienpflegezeitgesetz gehe ausschließlich zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und sei für die Pflegebedürftigen nicht hilfreich, urteilte die Frauenlobby - und befand: &quot;Besser kein Gesetz als ein so schlechtes!&quot;</p>
<p class="bodytext"><b>Telekom: Vereinbarkeit ist Ausdruck einer guten Unternehmenskultur<br /></b>Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom, sieht in der neuen Familienpflegzeit dennoch ein Instrument, um Arbeitszeiten individueller und flexibler zu gestalten. &quot;Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist bei uns kein Lippenbekenntnis, sie ist Ausdruck einer guten Unternehmenskultur - nicht nur bei Elternzeit, sondern jetzt auch bei Pflege.&quot;<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 18:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berliner Erklärung soll Quote auf die Sprünge helfen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/berliner-erklaerung-soll-gesetzlicher-quote-auf-die-spruenge-helfen.html</link>
			<description>Innerhalb weniger Tage haben mehr als 5.000 Frauen und Männer die sogenannte Berliner Erklärung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Petition, die am 15. Dezember der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, geht auf eine fraktionsübergreifende und gesellschaftliche Initiative zurück. Die Unterschriften sollen im Frühjahr Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) übergeben werden.</p>
<p class="bodytext"><b>Quote, Fristen und empfindliche Sanktionen<br /></b>Parlamentarierinnen aller Bundestagsfraktionen und mehrere Frauenverbände – Business and Professional Women (BPW), Deutscher Juristinnenbund (djb), Deutscher LandFrauenverband (dlv), European Women‘s Management Development (EWMD), Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR) und der Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) – hatten die Berliner Erklärung angestoßen. Auch prominente Frauen aus Wirtschaft und Gesellschaft haben die Erklärung bereits unterschrieben. Sie alle wollen Chancengleichheit von Frauen und Männern in Spitzenpositionen der Wirtschaft mit gesetzlichen Vorgaben erreichen. „Deshalb treten wir in einem ersten Schritt für eine Quote bei den Aufsichtsräten der börsennotierten, mitbestimmungspflichtigen und öffentlichen Unternehmen ein, die zunächst 30 Prozent betragen soll“, heißt es in der Berliner Erklärung. Flankierend wollen die Initiatorinnen „Fristen und empfindliche Sanktionen regeln“.</p>
<h6>DF: Wo bleiben die GesetzgeberInnen?</h6>
<p class="bodytext">Der Deutsche Frauenrat fühlt sich durch die Petition darin bestätigt, „dass wir nur mit gesetzlichen Regelungen weiterkommen und uns nicht länger mit freiwilligen Selbstverpflichtungen aufhalten können“. Die Quote sei noch nie so mehrheitsfähig wie heute gewesen. „Wo bleiben also die GesetzgeberInnen? Wann trauen sie sich endlich, diesem Willen auch rechtlichen Ausdruck zu verleihen?“, so die Vorsitzende der Frauenlobby, Marlies Brouwers, die ebenfalls zu den ErstunterzeichnerInnen der Berliner Erklärung gehört.</p>
<h6>BAG: 30 Prozent sind halbherzig</h6>
<p class="bodytext">Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros (BAG) ist der Überzeugung, dass ein namentliches Bekenntnis zur Quote nicht reicht. „Jetzt müssen den Worten auch Taten folgen. Jetzt dürfen sich die unterzeichnenden Abgeordneten einer parlamentarischen Initiative nicht länger aus Fraktionsdisziplin verweigern.“ </p>
<p class="bodytext">Die 30-Prozent-Quote hält die BAG darüber hinaus für „halbherzig“ und „wenig nachvollziehbar“. Sie könne nur ein erster Schritt sein. „Ziel ist die Parität. Ziel ist eine gesetzliche Quote auch für die Vorstände“, heißt es in einer Erklärung der BAG. Positiv werten die BAG-Bundessprecherinnen, dass die UnterzeichnerInnen flankierende Maßnahmen und Sanktionen für erforderlich halten, falls die Quote nicht erreicht wird; sie bedauern allerdings auch, dass mögliche Sanktionen in der Berliner Erklärung nicht genannt werden.</p>
<h6>Gemeinsame parlamentarische Initiative ist ungewiss</h6>
<p class="bodytext">Dass sich&nbsp;alle sechs Parteien auf eine gemeinsame parlamentarische Initiative einigen werden, ist ungewiss. Die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Nicole Bracht-Bendt, teilte erneut mit, ihre Fraktion lehne eine starre Quote als unverhältnismäßig ab und setze auf den Willen der Wirtschaft, „sich ein frauenfreundliches Image zu geben“. Bündnisgrüne hatten erst kürzlich einen Gesetzentwurf für eine 40-Prozent-Quote in Aufsichtsräten in den Bundestag eingebracht, der jedoch nicht die erforderliche Mehrheit durch Zustimmung aus den Reihen der Koalitionsparteien fand. Auch die SPD-Fraktion pocht weiter auf eine 40-Prozent-Quote in Aufsichtsräten und Vorständen der deutschen Wirtschaft und kündigte zeitnah einen eignen Gesetzentwurf an. </p>
<h6>Von der Leyen: Ein neuer Gedanke wird zuerst verlacht, dann bekämpft, bis er irgendwann als selbstverständlich gilt</h6>
<p class="bodytext">Zu den ErstunterzeichnerInnen der Berliner Erklärung gehört auch Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), die anders als ihre Kabinettskollegin Schröder (CDU) eine freiwillige Lösung nicht für ausreichend hält. „Was die Zukunft der Frauenquote angeht, halte ich es mit Schopenhauer“, sagte von der Leyen der Online-Ausgabe der <i>Financial Times Deutschland</i>: „Ein neuer Gedanke wird zuerst verlacht, dann bekämpft, bis er irgendwann als selbstverständlich gilt.“<br /><br />Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) bleibt indes bei ihrer Ablehnung einer gesetzlichen Quote. Sie drängt stattdessen auf eine gesetzliche Regelung der von ihr bevorzugten freiwillig vereinbarten „Flexiquote“ für Unternehmen. </p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:<br /></b><br />Die Berliner Erklärung kann im Internet unterschrieben werden:&nbsp; <a href="http://www.berlinererklaerung.de/" target="_self" >www.berlinererklaerung.de</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 19:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kindesmissbrauch: Neuer Beauftragter stellt Arbeitsplan vor</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/kindesmissbrauch-neuer-regierungsbeauftragter-stellt-arbeitsplan-vor.html</link>
			<description>Der neue Regierungsbeauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Ende November hatte der Runde Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“ seinen Abschlussbericht vorgestellt und unter anderem beschlossen, Missbrauchsopfer künftig mit 100 Millionen Euro unterstützen zu wollen – zur Hälfte soll der Bund zahlen, zur Hälfte die Länder, Kommunen und Institutionen. </p>
<p class="bodytext"><b>Monitoring für Umsetzungsprozess<br /></b>Die wichtigste Aufgabe, so&nbsp;Rörig,&nbsp;sei jetzt die konsequente Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches. In den kommenden 24 Monaten mu&#776;sse sich zeigen, ob der Wille der verantwortlichen AkteurInnen vorhanden sei, den Umsetzungsprozess in Gang zu bringen. Ro&#776;rig will hierfu&#776;r ein Monitoring mit bundesweiten Befragungen durchführen. Erste Ergebnisse sollen im Herbst/Winter 2012 vorgestellt werden, wenn der Runde Tisch nochmals zusammenkommt, um die bisherigen Ergebnisse und weitere Fragen zu diskutieren.</p>
<p class="bodytext"><b>Niedrigschwellige und zeitnahe Hilfen für Betroffene</b><br />&quot;Mein Ziel ist es&quot;, sagte der neue Beauftragte, &quot;den Schutz fu&#776;r Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt zu verbessern und dazu beizutragen, dass Betroffenen zeitnah die Hilfen zur Verfu&#776;gung gestellt werden, die sie zur Bewa&#776;ltigung des Erlebten beno&#776;tigen.&quot; Zu diesem Zweck plant Rörig unter anderem ein zentrales Hilfeportal im Internet, das schon im Herbst nächsten Jahres starten soll. Auf der Website sollen sich Betroffene und Interessierte aller Altersgruppen informieren, Hilfe in Anspruch&nbsp;nehmen und in Kontakt&nbsp;treten können. In den Aufbau und die Pflege des Hilfeportals will der Regierungsbeauftragte auch Beratungsstellen, PsychotherapeutInnen und Opferanwa&#776;ltInnen einbinden.</p>
<p class="bodytext">Rörig war Unterabteilungsleiter in der Kinder- und Jugendabteilung des&nbsp;Bundesfamilienministeriums und begleitete schon als Büroleiter der damaligen Bundesministerin Christine Bergmann verschiedene Anti-Gewalt-Initiativen. Auch im Bereich der Kinder- und Jugendpolitik kann der zweifache Familienvater auf&nbsp;viel Erfahrung zurückgreifen. So war Rörig unter anderem befasst mit dem Bundeskinderschutzgesetz, mit dem Aktionsplan 2011 der Bundesregierung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung sowie mit der Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendplans des Bundes.<br /><br />Der neue Beauftragte wird seine Tätigkeit unabhängig ausüben; er ist nicht weisungsgebunden und untersteht keiner Fachaufsicht. <br /><br /><b>Weitere Informationen:<br /></b><br /><a href="http://www.beauftragter-missbrauch.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />www.beauftragter-missbrauch.de<br /></a><br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 20:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Im Westen nichts Neues: Berufsrückkehrerinnen bevorzugen Teilzeit</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/im-westen-nichts-neues-berufsrueckkehrerinnen-bevorzugen-teilzeit.html</link>
			<description>Berufsrückkehrerinnen in Ostdeutschland wollen überwiegend in Vollzeit arbeiten, in Westdeutschland...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nach Angaben des IAB bevorzugen 72 Prozent der Berufsrückkehrerinnen in Westdeutschland eine Teilzeitstelle, in Ostdeutschland hingegen nur jede fünfte. Wesentlich gefragter sind in Ostdeutschland dagegen Vollzeitjobs: Während 81 Prozent der Berufsrückkehrerinnen sich einen Vollzeitarbeitsplatz wünschen, trifft dies nur auf jede dritte Frau in Westdeutschland zu.</p>
<p class="bodytext"><b>Betreuungsquote für Einjährige in Ostdeutschland mehr als dreimal so hoch<br /></b>Die IAB-Autorinnen führen die unterschiedliche Erwerbsneigung zurück auf das Kinderbetreuungsangebot in den neuen und alten Bundesländern. Tatsächlich finden Eltern in Westdeutschland nur schwer einen Betreuungsplatz für ihre Kinder: Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes lag beispielsweise in Ostdeutschland die Betreuungsquote der einjährigen Kinder mit fast 61 Prozent mehr als dreimal so hoch wie in&nbsp;westdeutschen Kreisen (18 Prozent). </p>
<p class="bodytext">Neben der unterschiedlichen Betreuungsinfrastruktur in den neuen und alten Bundesländern spiele aber auch die schon zu DDR-Zeiten deutlich ausgeprägte positive Einstellung zur Erwerbstätigkeit von Müttern eine Rolle. Nicht zuletzt führten auch ökonomische Gründe zur erhöhten Erwerbsneigung von Frauen in den neuen Bundesländern, sind die IAB-Forscherinnen überzeugt. Hier könne mit einer Teilzeitstelle die Versorgung der Familie oft nicht gewährleistet werden; zudem sei das Arbeitslosigkeitsrisiko der Männer höher als in den alten Bundesländern.<br /><b><br />Frauen in der stillen Reserve vom Ehemann abgesichert</b><br />Zusätzlich zu den arbeitsuchend gemeldeten Berufsrückkehrerinnen sieht das IAB noch großes Potenzial an Personen, die zur Arbeitsaufnahme bereit wären, sich aber nicht arbeitsuchend gemeldet haben: die sogenannte stille Reserve. Im Vergleich zu den Frauen in der stillen Reserve sind die gemeldeten Berufsrückkehrerinnen jünger, öfter alleinerziehend und müssen häufiger zur Sicherung des Familieneinkommens beitragen.&nbsp;Frauen in der stillen Reserve seien dagegen eher vom Ehemann finanziell abgesichert.</p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="http://doku.iab.de/kurzber/2011/kb2311.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Die IAB-Studie im Internet</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 17:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Quote ist mehrheitsfähig – wo bleiben die GesetzgeberInnen?</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/presse/pressemeldungen/pressemeldung/article/die-quote-ist-mehrheitsfaehig-wo-bleiben-die-gesetzgeberinnen.html</link>
			<description>18/2011
Deutscher Frauenrat zur Berliner Erklärung</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Deutsche Frauenrat gehört zu den ErstunterzeichnerInnen der heute veröffentlichten „Berliner Erklärung“. Darin fordert ein überparteiliches und breites gesellschaftliches Bündnis eine gesetzliche Geschlechterquote von mindestens 30 Prozent für die Aufsichtsräte börsennotierter, mitbestimmungspflichtiger und öffentlicher Unternehmen. Dies sei das erste Ziel, um die verfassungsmäßig gebotene gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männer endlich umzusetzen, heißt es in der Erklärung.</p>
<p class="bodytext">Dazu sagte Marlies Brouwers, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates: „Als frühe Verfechterinnen der Quote fühlen wir uns bestätigt, dass wir nur mit gesetzlichen Regelungen weiterkommen und uns nicht länger mit freiwilligen Selbstverpflichtungen aufhalten können. Diese Erkenntnis hat inzwischen Partei- und Fraktionsgrenzen überwunden. Die Quote war noch nie so mehrheitsfähig wie heute. Wo bleiben also die GesetzgeberInnen? Wann trauen sie sich endlich, diesem Willen auch rechtlichen Ausdruck zu verleihen?“</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 12:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Helene Weber-Preis 2011: Mehr Frauen in die Kommunalpolitik</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/-88728fd013.html</link>
			<description>Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) hat am 7. Dezember in Berlin 15...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Preisträgerinnen stünden stellvertretend für alle Frauen, die mit großem Engagement und neuen Ideen in der Kommunalpolitik aktiv seien und sich für ihre Stadt und ihre Region einsetzten, sagte Schröder und fügte an: „Noch gibt es zu wenige Frauen, die in der Politik mitmischen, aber das wollen wir nicht zuletzt mit dem Helene Weber-Preis und der damit verbundenen Anerkennung ändern.&quot;<br /><br />Mit der zweiten Verleihung des bundesweiten Helene Weber-Preises startet zugleich das Helene Weber-Kolleg: In dem vom Bundesfrauenministerium geförderten Mentoring- und Aktionsprogramm geben die 30 bisherigen Preisträgerinnen ihre Erfahrungen an Frauen weiter, die sich heute oder zukünftig in der Kommunalpolitik engagieren.</p>
<p class="bodytext">Der Helene Weber-Preis wird seit 2009 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verliehen. Eine hochrangig besetzte Jury, darunter auch die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, Marlies Brouwers, wählt die Preisträgerinnen aus.</p>
<p class="bodytext"><hr><p><br /><b>Die Preisträgerinnen 2011:</b><br /><br /><b>Hauptpreis:</b> Dr. Sylvie Nantcha, Freiburg i. Br. (Baden-Württemberg)<br /><br /><b>Die weiteren Preisträgerinnen:</b></p></p><ul><li>Zeliha Aykanat, Nordenham (Niedersachsen)</li><li>Maria Beck, Priesendorf (Bayern)</li><li>Petra Budke, Dallgow-Döberitz (Brandenburg)</li><li>Ute Chlechowitz, Uelzen (Niedersachsen)</li><li>Elke Cordes, Soltau (Niedersachsen)</li><li>Marlies Ehbrecht, Hannover Vahrenwald-List (Niedersachsen)</li><li>Hillgriet Eilers, Emden (Niedersachsen)</li><li>Dr. Julia Frank, Lorch (Baden-Württemberg)</li><li>Barbara Haimerl, Gemeinde Wald, Landkreis Cham (Bayern)</li><li>Susanne Herweg, Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern)</li><li>Gundela Knäbe, Gemeinde Zirkow auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern)</li><li>Anja Reinalter, Stadt Laupheim (Baden-Württemberg)</li><li>Josefa Schmid, Gemeinde Kollnburg / Landkreis Regen (Bayern)</li><li>Ulla Thönnissen, Städteregion Aachen (Nordrhein-Westfalen)</li></ul><p class="bodytext"><br /><b>Weitere Informationen: </b></p><p><a href="http://www.helene-weber-preis.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />www.helene-weber-preis.de<br /></a></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 21:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kassen verweigern Hebammen akzeptable Erhöhung der Gebühren</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/-92178d8c3f.html</link>
			<description>Der Deutsche Hebammenverband sieht seinen Berufsstand gefährdet, sollten die Krankenkassen kein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums haben die Krankenkassen in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein Plus in Höhe von fast 4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Umso empörter ist der Deutsche Hebammenverband darüber, dass der GKV-Spitzenverband mit seinem jüngsten Angebot von 1,98 Prozent den Hebammen nicht einmal die aktuelle Preissteigerungsrate ausgleichen wolle. </p>
<p class="bodytext"><b>Hebammen fordert 30 Prozent mehr Geld</b><br />Am 30. November 2011 haben die Hebammenverbände die Verhandlungen mit den Krankenkassen unterbrochen. Den neuen Verhandlungstermin am 5. Dezember hatten die Kassen kommentarlos verstreichen lassen. Seit Juni 2011 wird über die Gebühren für die freiberuflich erbrachten Hebammenleistungen und über die Betriebskosten für die Geburtshäuser verhandelt. Die Hebammen fordern 30 Prozent mehr für alle freiberuflich erbrachten Leistungen sowie eine Pauschale von 900 Euro für eine Geburt im Geburtshaus. Derzeit liegt diese Pauschale bei 550 Euro.<br /><br /><b>Nach Abzug aller Ausgaben bleibt ein Stundenlohn von 7,50 Euro</b><br />Die freiberuflichen Hebammen rechnen vor, dass eine Steigerung von 1,98 Prozent in keinem Verhältnis zu den Kosten steht: Für eine Geburt (verrechnet mit einem Arbeitsaufwand von elf Stunden) erhält eine Beleghebamme 237 Euro. Demgegenüber stehen steigende Ausgaben etwa für die Berufshaftpflichtversicherung, die ab Juli nächsten Jahres&nbsp; 4.242 Euro betragen wird. Allein um die Kosten der Berufshaftpflicht zu armortisieren, muss eine Beleghebamme bei den derzeitigen Gebühren für eine Geburt im Krankenhaus jährlich 196 Stunden bzw. fast fünf Wochen arbeiten. Nach Abzug aller Ausgaben bleibe im Schnitt gerade einmal ein Netto-Stundenlohn von etwa 7,50 Euro, so der Deutsche Hebammenverband.</p>
<p class="bodytext">Das Argument der Kassen, fu&#776;r gro&#776;ßere finanzielle Zugesta&#776;ndnisse mu&#776;sse erst das Ergebnis der vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebenen Studie zur Einkommenssituation abgewartet werden, empfinden die Hebammenverba&#776;nde als &quot;dreiste Provokation&quot;. Niemand könne heute sagen, ob die Studie die wirtschaftliche Dramatik widerspiegeln werde und zu welchen Maßnahmen sich die Bundesregierung mo&#776;glicherweise durchringe.<br /><br /><b>Berufsstand wird ausgeblutet<br /></b>&quot;Uns wundert es nicht, wenn Frauen händeringend nach Hebammen suchen, die oft auf Monate im Voraus ausgebucht sind&quot;, so Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. Viele Kolleginnen hätten bereits den Hebammenberuf an den Nagel gehängt, weil sie davon nicht mehr leben könnten. &quot;Wenn die Krankenkassen den Berufsstand der Hebammen ausbluten lassen wollen, dann vernichten sie nicht nur einen Berufstand&quot;, warnt Klenk. Vielmehr&nbsp; würden dann&nbsp;viele Frauen ohne gute Betreuung durch eine Hebamme in der Lebensphase Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu Opfern ihrer eigenen Krankenkassen werden.</p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.hebammenverband.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />www.hebammenverband.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 18:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ausgezeichnete Verdienste für die Integration</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/ausgezeichnete-verdienste-fuer-die-integration.html</link>
			<description>Sidar Ayd&#305;nl&#305;k-Demirdö&#287;en, Mitglied im Vorstand des Deutschen Frauenrates, hat am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Sidar Ayd&#305;nl&#305;k-Demirdö&#287;en engagiert sich seit langem ehrenamtlich besonders für Mädchen und Frauen aus Einwandererfamilien. Seit 2005 ist sie ehrenamtliche Vorsitzende des Bundesverbandes der Migrantinnen in Deutschland e.V., seit 2010 Mitglied im Vorstand des Deutschen Frauenrates. </p>
<p class="bodytext">„In unserer heutigen Zeit ist ehrenamtliches Engagement eines der wesentlichen Elemente, die für unsere Demokratie unverzichtbar sind“, heißt es im Glückwunsch der Vorsitzenden der Frauenlobby, Marlies Brouwers, an Demirdö&#287;en. Und weiter: „Der Deutsche Frauenrat ist stolz darauf, eine Frau wie Sie, die Ihr Engagement mit so viel spürbarer Kraft ausübt, auch in seinem Vorstand zu haben.“</p>
<p class="bodytext">Demirdö&#287;en stammt aus einer türkisch-kurdischen Familie und wuchs in Süddeutschland auf. Die Politologin und Germanistin arbeitet seit 2011 als Koordinatorin in einer Familienbildungsstätte in Frankfurt am Main.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 11:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>10 Jahre Bundesgleichstellungsgesetz: Gut gemeint aber wenig wirkungsvoll</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/10-jahre-bundesgleichstellungsgesetz-gut-gemeint-aber-wenig-wirkungsvoll.html</link>
			<description>Vor zehn Jahren, am 5. Dezember 2001, trat das Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG) in Kraft. Es...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Eine Kultur der Gleichstellung sieht anders aus<br /></b>„Natürlich ist ein Gesetz besser als keines. Das sehen wir etwa beim Thema Frauen in Führungspositionen. Während in der ‚gesetzlosen‘ Privatwirtschaft Spitzenfrauen noch immer in homöopathischen Dosen vorkommen, sieht es in den Bundesverwaltungen deutlich besser aus. Aber besser heißt nicht gut. Nehmen wir zum Beispiel die 14 Bundesministerien: Sie werden derzeit von acht Ministern und sechs Ministerinnen geleitet, das entspricht einer Frauenquote von knapp 43 Prozent. Bei den Parlamentarischen StaatssekretärInnen kommen auf 21 Männer sechs Frauen (22,2 Prozent), bei den beamteten StaatssekretärInnen auf 19 Männer fünf Frauen (20,8 Prozent). Bei den Abteilungsleitungen ist das Missverhältnis noch größer, dort liegt der Frauenanteil deutlich unter zwanzig Prozent. Eine Kultur der Gleichstellung sieht anders aus“, äußerte sich Brouwers am 1. Dezember gegenüber der Presse.</p>
<h6>Männliche Monokultur längst nicht überwunden</h6>
<p class="bodytext">Ein Gesetz könne nur so gut sein, wie die Bemühungen um seine Umsetzung hoch seien. Und da gebe es große Unterschiede, so Brouwers. Und sie verwies darauf, dass in einigen Bundesministerien zumindest die beiden obersten Leitungsebenen bereits weitgehend geschlechtergerecht besetzt seien, in anderen herrsche hingegen „nach wie vor eine männliche Monokultur“. Besonders beschämend sei, dass sich selbst das Bundesfrauenministerium zwei männliche Staatssekretäre leiste und nur eine der fünf Abteilungen von einer Frau geleitet werde.</p>
<p class="bodytext">„Die gläserne Decke für Frauen kann nur von oben durchstoßen werden: Indem Chefs und Chefinnen mehr professionellen Ehrgeiz und Verantwortung für Gleichstellung entwickeln, Ziele vereinbaren und dafür sorgen, dass sie umgesetzt werden“, sagte Brouwers.&nbsp; „Wir wollen, dass aus einem gut gemeinten endlich ein wirkungsvolles Gesetz wird“, so die Vorsitzende der Frauenlobby.</p>
<h6>IMA fordert mehr Verantwortung der Führungskräfte</h6>
<p class="bodytext">Auch das Fazit des Interministeriellen Arbeitskreises der Gleichstellungsbeauftragten in Bundesverwaltung und Bundesgerichten (IMA) ist verhalten: „Das Gesetz ist gut, aber Grund zum Jubeln gibt es nicht. Es fehlt nach wie vor an der Umsetzung“, heißt es in einer Pressemitteilung des IMA. Die gläsernen Decken in der Bundesverwaltung und in den Bundesgerichten seien deutlich spürbar. „Geht es in puncto Chancengleichheit weiter wie bisher, werden Leitungsfunktionen frühestens in 30 Jahren zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzt sein“, heißt es darin weiter. </p>
<p class="bodytext">Der IMA fordert in einem überarbeiteten Bundesgleichstellungsgesetz eine stärkere Verantwortung der Führungskräfte im Sinne eines „top-down-Prinzips“, eine Stärkung von Funktion und Rechtsstellung der Gleichstellungsbeauftragten in der Bundesverwaltung und den Bundesgerichten sowie ein Klagegerecht der Gleichstellungsbeauftragten gegen gleichstellungsfeindliche Personalmaßnahmen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 11:03:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="uploads/media/Frauenfoerderung_Bundesbehoerden.pdf" length ="195122" type="" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Quote: Entwurf der Grünen in namentlicher Abstimmung gescheitert</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/quote-gruenen-entwurf-in-namentlicher-abstimmung-gescheitert.html</link>
			<description>In einer namentlichen Abstimmung am 2. Dezember ist ein Gesetzentwurf der Grünen-Fraktion zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Grüne wollen 40-Quote ab 2017<br /></b>Der&nbsp;<a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/032/1703296.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Gesetzentwurf</a>&nbsp;der Grünen sieht ab 2015 eine Mindestquote von 30 Prozent und ab 2017 von 40 Prozent für Aufsichtsräte und Vorstände börsennotierter Unternehmen und Unternehmen mit Arbeitnehmermitbestimmung vor.&nbsp;Werden diese Vorgaben&nbsp;nicht erreicht, droht die Nichtigkeit der Hauptversammlungsbeschlüsse zur Aufsichtsratswahl und die Nichtigkeit von Beschlüssen eines quotenwidrig zusammengesetzten Aufsichtsrats. Das heißt konkret, dass der Aufsichtsrat den Vorstand nicht gemäß § 84 AktG bestellen kann und der Aufsichtsrat zustimmungspflichtige Geschäfte nicht beschließen kann. Für die ArbeitnehmerInnenseite will die Grünen-Fraktion den Ausbau des bestehenden Repräsentationsprinzips. Das heißt ArbeitnehmerInnenvertreterInnen müssen entsprechend ihres zahlenmäßigen Verhältnisses im Unternehmen im Aufsichtsrat vertreten sein.<br /><br /><b>Keine gesetzgeberische Überregulierung<br /></b>Die Koalitionsfraktionen lehnen eine &quot;Zwangsquote&quot; dagegen&nbsp;ab. Es sei zwar eine &quot;traurige Tatsache&quot;, dass Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert seien, so der CDU-Abgeordnete Stephan Harbarth. Das Problem lasse sich aber nicht, wie von der Opposition vorgeschlagen, über eine starre Quote lösen, sondern über den von der Koalition vorgeschlagenen Stufenplan &quot;ohne gesetzgeberische Überregulierung&quot;.</p>
<p class="bodytext"><b>Schnelle Regelung: 30 Prozent bis 2018<br /></b>Dass nicht alle Mitglieder der Unionsfraktion die sogenannte Flexiquote befürworten, stellte die CDU-Politikerin Elisabeth Winkelmeier-Becker klar. Man dürfe nicht davon ausgehen, dass das Problem sich von alleine regeln werde - man brauche vielmehr eine „schnelle Regelung&quot;. Zielvorgaben von 30 Prozent bis 2018 seien hier denkbar.<br /><br />Die CDU-Frauenpolitikerin und Vorsitzende der Unionsfrauen im Bundestag, Rita Pawelski, warf der SPD-Fraktion vor, indem sie eine namentliche Abstimmung&nbsp; zu den Initiativen durchgesetzt habe, habe sie &quot;der Sache geschadet&quot;, weil&nbsp;sie und ihre Fraktions-Kolleginnen damit gezwungen worden seien, &quot;in eine Richtung abzustimmen, die wir eigentlich nicht wollen&quot;.</p>
<p class="bodytext">Neben dem von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eingebrachten Gesetzentwurf zur geschlechtergerechten Besetzung von Aufsichtsräten stimmte der Bundestag namentlich auch ab über einen <a href="http://dip.bundestag.de/btd/17/046/1704683.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />Antrag der SPD-Fraktion</a>, die eine Quotenregelung für Aufsichtsräte und Vorstände gesetzlich festschreiben will. In die erste Lesung ging zudem ein Antrag der Grünen zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in Führungspositionen. <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 11:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DGB und BDA: Regierung konterkariert mit dem Betreuungsgeld ihre eigenen Ziele</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/dgb-und-bda-regierung-konterkariert-mit-dem-betreuungsgeld-ihre-eigenen-ziele.html</link>
			<description>In seltener Einigkeit haben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Bundesvereinigung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Sommer und Hundt stellten klar, dass die Bundesregierung mit dem Betreuungsgeld ihre eigenen Ziele konterkariere: nämlich die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu erhöhen, den beruflichen Wiedereinstieg zu erleichtern und den Frauenanteil in Führungspositionen zu steigern. Das Betreuungsgeld &quot;schafft vielmehr einen Anreiz, dem Arbeitsmarkt fernzubleiben&quot;, so BDA und DGB. Einkommens- und Karrierechancen verschlechterten sich erheblich, wenn Eltern über längere Zeit nicht erwerbstätig seien. &quot;Das kann nicht der politische Wille der Bundesregierung sein.&quot; <br /><b><br />Bildungspolitisch kontraproduktiv</b><br />Sommer und Hundt halten das Betreuungsgeld aber auch bildungspolitisch für kontraproduktiv. Es sei unstrittig, dass die frühe Förderung von Kindern in einer Bildungseinrichtung von fundamentaler Bedeutung sei für ihre weiteren Bildungs- und Berufschancen. Umso wichtiger sei der quantitative und qualitative Ausbau der Kindertageseinrichtungen zu Bildungseinrichtungen. Statt Eltern zu subventionieren, die ihre Kinder nicht in öffentliche Bildungseinrichtungen schickten, müsse das Geld in die Betreuungsinfrastruktur investiert werden.</p>
<p class="bodytext"><b>Schröder will sich am thüringischen Erziehungsgeld orientieren<br /></b>Indes&nbsp;sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU)&nbsp;gegenüber der &nbsp;<i>Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS):&nbsp;</i>&quot;In den letzten Jahren ist ein sinnloser Kulturkampf um das Betreuungsgeld geführt worden. Den möchte ich durch eine zielführende Lösung beenden&quot;. Diese soll&nbsp;sich laut&nbsp;Schröder vor allem am thüringischen Modell orientieren, das es seit&nbsp;2006 gibt. In Thüringen wird das&nbsp;Erziehungsgeld auch dann gezahlt,&nbsp;wenn das Kind bis zu fünf Stunden am Tag eine Kindertagesstätte besucht. <br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 09:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutscher Frauenrat begrüßt Hilfetelefon für Frauen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/deutscher-frauenrat-begruesst-hilfetelefon-fuer-frauen.html</link>
			<description>Das vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Einrichtung eines bundesweiten Hilfetelefons wird von der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Wir sind froh, dass der Bundestag dieses Projekt jetzt beschlossen hat – und gespannt auf seine Umsetzung. Wir hoffen, dass das Hilfetelefon fristgerecht zum Ende des Jahres 2012 freigeschaltet werden kann, und dass es diejenigen auch tatsächlich erreicht, für die es eingeführt wird“, sagte die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, Marlies Brouwers.&nbsp; </p>
<h6>Zugang zu Hilfemaßnahmen soll erleichert werden</h6>
<p class="bodytext">Mit dem geplanten Frauenhilfetelefon, so erklärt das BMFSFJ, das den Entwurf für das neue Gesetz erarbeitet hat, sollen bestehende Beratungsangebote besonders für solche Gewaltopfer ergänzt werden, für die der Weg in eine Beratungsstelle körperlich, sprachlich oder kulturell bedingt eine große Hürde darstellt: etwa Frauen mit Migrationshintergrund, Opfer von Menschenhandel und Zwangsverheiratung oder Frauen mit Behinderung.</p>
<p class="bodytext">Das Telefon soll neben den betroffenen Frauen auch Menschen aus ihrem sozialen Umfeld und Personen zur Verfügung stehen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Gewaltopfern zu tun haben. Unter einer bundesweit einheitlichen Rufnummer werden qualifizierte Beraterinnen kostenlos, vertraulich und bei Bedarf mehrsprachige Beratung an Anlaufstellen vor Ort vermitteln. Das Hilfeangebot soll barrierefrei gestaltet werden. Die Freischaltung des Telefons ist für Ende 2012 geplant.</p>
<h6>DF fordert Aufrechterhaltung einer wirksamen bundesweiten Infrastruktur gegen Gewalt</h6>
<p class="bodytext">Der Deutsche Frauenrat hatte bereits im Mai 2011 zum Referentenentwurf für das Hilfetelefongesetz Stellung bezogen. Er hatte das Projekt ausdrücklich begrüßt, gleichzeitig aber auf den engen Zusammenhang zu notwendigen Folgemaßnahmen wie der Installation bzw. Aufrechterhaltung einer wirksamen bundesweiten Infrastruktur für von Gewalt betroffene Frauen (Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen, Interventionsstellen, Kooperations- und Vernetzungsstellen etc.) hingewiesen. „An dieser Stelle besteht noch erheblicher Handlungsbedarf des Staates, der nicht an Kompetenzzuweisungen scheitern darf“, warnte der DF. Es stehe zu befürchten, dass durch die geplante Abschaffung von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gem. § 260 SGB III im Zuge der &quot;Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente&quot; vielen Unterstützungseinrichtungen beim Wegfall der bisherigen Finanzierung das Aus drohe. &quot;Ohne konkrete Hilfeangebote wird jedoch auch das Hilfetelefon seine Zielsetzung nicht erreichen können&quot;, befürchtete der DF in seiner Stellungnahme von Mai 2011.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 13:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lohnfindung ist Schwerpunktthema 2012</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/lohnfindung-ist-schwerpunktthema-2012.html</link>
			<description>Am 23. März 2012 ist Equal Pay Day in Deutschland. Der Tag wird unter dem Thema „Lohnfindung“...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Geschlechtsspezifische Entgeltdiskriminierung mit und ohne Tarifverträge<br /></b>In 67 Prozent der Unternehmen gab es im vergangenen Jahr keine Tarifverträge, das heißt Löhne und Gehälter werden zwischen Unternehmensleitung und ArbeitnehmerInnen direkt verhandelt. Dabei schneiden Frauen oft schlechter ab, vor allem, weil ihre Arbeitsleistungen von vornherein häufig niedriger bewertet werden. Aber auch da, wo Tarifverträge gelten, werden Tätigkeiten in typisch weiblichen Beschäftigungsbereichen schlechter bezahlt als in typisch männlichen. So werden Arbeiten im Baugewerbe deutlich höher vergütet als etwa im Pflegebereich - auch dann, wenn für die jeweiligen Tätigkeiten vergleichbare Qualifikationen (etwa eine dreijährige Fachausbildung), Berufserfahrungen und körperliche Belastungen vorliegen.</p>
<h6>Forum löst nationales Aktionsbündnis ab</h6>
<p class="bodytext">Vorgestellt wurde das Schwerpunktthema für den kommenden Equal Pay Day von der neu eingerichteten Bundesgeschäftsstelle Entgeltgleichheit. Diese wird sich ab sofort ganzjährig mit der Thematik beschäftigen – unterstützt vom Forum Equal Pay Day, in dem sich wechselnde AkteurInnen zusammenfinden. Das Forum löst das nationale Aktionsbündnis aus Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros, Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeber, Deutschem Frauenrat, Business and Professional Women Germany und Verband Deutscher Unternehmerinnen ab, das den Equal Pay Day in den vergangenen Jahren getragen hat.</p>
<h6>Alle AkteurInnen an einen Tisch bringen</h6>
<p class="bodytext">Die Bundesgeschäftsstelle Entgeltgleichheit wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Das Forum Equal Pay Day wolle alle wichtigen AkteurInnen an einen Tisch bringen und die Diskussion zu den Ursachen der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern in die Gesellschaft bringen, so Staatssekretär Josef Hecken aus dem BMFSFJ zur Eröffnung der Auftaktveranstaltung. „Die Konferenz macht deutlich, an welchen Stellen wir ansetzen müssen, um gleiche Einkommensperspektiven für Frauen und Männer zu erreichen&quot;, sagte Henrike von Platen, Präsidentin der Business and Professional Women Germany, die die Equal Pay Day Aktivitäten weiterhin koordinieren. </p>
<p class="bodytext">In vier weiteren Foren soll das Thema Lohnfindung diskutiert und die konzertierte Equal Pay Day Aktion am 23. März 2012 befeuert werden. </p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:<br /></b><br /><a href="http://www.equalpayday.de/" target="_self" >www.equalpayday.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 11:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine Kultur der Gleichstellung sieht anders aus</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/presse/pressemeldungen/pressemeldung/article/eine-kultur-der-gleichstellung-sieht-anders-aus.html</link>
			<description>17/2011
Deutscher Frauenrat zu 10 Jahren Bundesgleichstellungsgesetz</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vor zehn Jahren, am 5. Dezember 2001, trat das Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG) in Kraft. Es soll in der Bundesverwaltung und den Gerichten des Bundes für die Gleichstellung von Frauen und Männern sorgen und bestehende und zukünftige Diskriminierungen verhindern. In Würdigung des BGleiG sagte die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, Marlies Brouwers heute: </p>
<p class="bodytext">„Natürlich ist ein Gesetz besser als keines. Das sehen wir etwa beim Thema Frauen in Führungspositionen. Während in der ‚gesetzlosen‘ Privatwirtschaft Spitzenfrauen noch immer in homöopathischen Dosen vorkommen, sieht es in den Bundesverwaltungen deutlich besser aus. Aber besser heißt nicht gut. Nehmen wir zum Beispiel die 14 Bundesministerien: Sie werden derzeit von acht Ministern und sechs Ministerinnen geleitet, das entspricht einer Frauenquote von knapp 43 Prozent. Bei den Parlamentarischen StaatssekretärInnen kommen auf 21 Männer sechs Frauen (22,2 Prozent), bei den beamteten StaatssekretärInnen auf 19 Männer fünf Frauen (20,8 Prozent). Bei den Abteilungsleitungen ist das Missverhältnis noch größer, dort liegt der Frauenanteil deutlich unter zwanzig Prozent. Eine Kultur der Gleichstellung sieht anders aus.<br /><br />Ein Gesetz kann nur so gut sein, wie die Bemühungen um seine Umsetzung hoch sind. Und da gibt es große Unterschiede: In einigen Bundesministerien sind zumindest die beiden obersten Leitungsebenen bereits weitgehend geschlechtergerecht besetzt, in anderen herrscht nach wie vor eine männliche Monokultur. Besonders beschämend ist, dass sich selbst das Bundesfrauenministerium zwei männliche Staatssekretäre leistet und nur eine der fünf Abteilungen von einer Frau geleitet wird.<br /><br />Die gläserne Decke für Frauen kann nur von oben durchstoßen werden: Indem Chefs und Chefinnen mehr professionellen Ehrgeiz und Verantwortung für Gleichstellung entwickeln, Ziele vereinbaren und dafür sorgen, dass sie umgesetzt werden. Vor diesem Hintergrund ist auch die Forderung des Interministeriellen Arbeitskreises der Gleichstellungsbeauftragten der obersten Bundesbehörden nach einem Klagerecht gegen gleichstellungsfeindliche Personalmaßnahmen mehr als angemessen.<br /><br />Wir wollen, dass aus einem gut gemeinten endlich ein wirkungsvolles Gesetz wird“, so die Vorsitzende der Frauenlobby, Marlies Brouwers.</p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="0fileadmin/user_upload/zeitschrift/2011-3/Frauenfoerderung_Bundesbehoerden.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" />Jetzt helfen nur noch Quoten und Sanktionen<br /></a>Trotz jahrzehntelanger Fördermaßnahmen kommen Frauen im öffentlichen Dienst zu langsam nach oben&nbsp;<br /><i><font size="1">In: FrauenRat 3/2011</font></i></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationaler Akademikerinnenverband: Frauen in Afghanistan-Konferenz einbeziehen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/internationaler-akademikerinnenverband-frauen-in-afghanistan-konferenz-einbeziehen.html</link>
			<description>Am 5. Dezember treffen sich die AußenministerInnen aus über neunzig Ländern mit der afghanischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Ein Erstarken&nbsp;der Taliban&nbsp;bedeutet ...<br /></b>Da auf der Konferenz mit einer starken Präsenz von Taliban-Vertretern zu rechnen ist, fürchten Afghaninnen, der Bonner Gipfel könne die Taliban legitimieren. Diese Sorge stand im Zentrum eines Treffens zwischen einer Delegation afghanischer Frauen und der Vorsitzenden der IFUW, Marianne Haslegrave, das bereits Ende Oktober in Genf stattfand. Leiterin der afghanischen Delegation war Massouda Jalal, ehemalige Frauenministerin und eine der führenden Stimmen im Kampf für die Gleichberechtigung der Frauen in Afghanistan. </p>
<h6>... Rückschlage für Rechte und Lebensbedingungen von Frauen</h6>
<p class="bodytext">Der IFUW teilt die Befürchtungen der Afghaninnen, dass mit einem Erstarken der Taliban Frauenrechte einen großen Rückschlag erleiden. Daher hat der Internationale Akademikerinnenbund bereits Anfang November zwei Schlüsselfiguren der Konferenz um Unterstützung gebeten: den Botschafter Afghanistans im Deutschland Abdul Rahman Ashraf und den deutschen Außenminister Guido Westerwelle. </p>
<p class="bodytext">Der IFUW fordert von den Verantwortlichen der Konferenz: </p><ul><li>die volle Repräsentation der afghanischen Frauen in allen Vorbereitungen und als Delegierte zur Konferenz sicherzustellen,</li><li>die Einbeziehung der Anliegen afghanischer Frauen bei der Konferenz und dem Zivilgesellschaft-Forum sicherzustellen und</li><li>die Anwesenheit der afghanischen Frauen beim Zivilgesellschaft-Forum zu erleichtern, damit deren Stimmen gehört und deren Meinungen an die Konferenz der Außenminister weitergeleitet werden können.</li></ul><h6>Frauenrechte als &quot;Side Event&quot;</h6>
<p class="bodytext">Mit Frauenrechten und Frieden für Afghanistan wird sich am Rande der internationalen Konferenz ein sogenannter <a href="http://wp10459865.wp218.webpack.hosteurope.de/afgh-forum/wp-content/uploads/2011/11/Einladung_SideEvent_dt_neu1.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="1" width="1" />Side Event</a> am 4. Dezember beschäftigen. Eingeladen dazu sind 34 VertreterInnen der afghanischen Zivilgesellschaft, darunter 16 Frauen, die sich aktiv für Frauen- und Menschenrechte in ihrem Land einsetzen. Politische Empfehlungen aus dieser Veranstaltung sollen im Anschluss der internationalen AußenministerInnenkonferenz vorgetragen werden. Gastgeber der Veranstaltung sind das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das Internationale Frauenzentrum Bonn.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 12:06:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Antidiskriminierungsstelle muss Arbeit einschränken</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/antidiskriminierungsstelle-muss-arbeit-einschraenken.html</link>
			<description>Die vom Bundestag beschlossenen Mittelkürzungen und Entflexibilisierung wichtiger Haushaltstitel...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Beratungsnetzwerke in Gefahr<br /></b>Insbesondere die in diesem Jahr gestartete &quot;Offensive diskriminierungsfreie Gesellschaft&quot;, die bundesweit zum Aufbau von Beratungsnetzwerken gegen Diskriminierung beitragen und im Jahr 2012 deutlich ausgebaut werden sollte, sei &quot;akut gefährdet&quot;, sagte die Leiterin der ADS, Christine Lüders.</p>
<p class="bodytext">Nach den vom Bundestag am 24. September beschlossenen Kürzungen wird die Antidiskriminierungsstelle im kommenden Haushaltsjahr nur noch rund 130.000 Euro statt der ursprünglich vorgesehenen 500.000 Euro für den Aufbau von Beratungsnetzwerken bereitstellen können. <br />&nbsp;<br />Festhalten will Lüders in jedem Fall an der &quot;Koalition gegen Diskriminierung&quot;, die Bestandteil der Offensive ist. Im laufenden Jahr sind bereits die Länder Berlin, Hamburg und Brandenburg der Koalition beigetreten, weitere haben bereits ihre Bereitschaft zur Mitwirkung signalisiert. Alle Länder, die der Koalition beitreten, wollen dafür Sorge tragen, dass dem Thema Diskriminierung künftig mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird.</p>
<h6>Eingeschränkte Öffentlichkeitsarbeit</h6>
<p class="bodytext">Deutlich einschränken muss sich die ADS auch bei der Öffentlichkeitsarbeit, die nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ein zentraler Auftrag der Arbeit der Stelle ist. &quot;Mit 150.000 Euro Jahresbudget und fehlenden Flexibilisierungsmöglichkeiten bei unseren Haushaltstiteln sind wir zukünftig nicht mehr in der Lage, bundesweite Aufklärungskampagnen über die Rechte von Diskriminierungsopfern umzusetzen&quot;, sagte Lüders. Auch auf Konferenzen, Tagungen und Veranstaltungen zum Antidiskriminierungsschutz müsse die ADS im Jahr 2012 verzichten. </p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lobby der Frauen fordert Entschädigung für deutsche Zwangsarbeiterinnen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/lobby-der-frauen-fordert-entschaedigung-fuer-deutsche-zwangsarbeiterinnen.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat unterstützt die Forderung, deutsche Frauen zu entschädigen, die in Folge des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Deutsche Soldaten als Kriegsopfer anerkannt - Zwangsarbeiterinnen nicht<br /></b>Auch deutsche Frauen haben im und nach dem Zweiten Weltkrieg durch sexualisierte Kriegsgewalt und Verschleppung als lebende Reparationen in Zwangsarbeitslagern Schlimmstes erlebt. Sie wurden im Gegensatz zu deutschen Soldaten jedoch nie als Kriegsopfer anerkannt und entschädigt. „Die Verschleppungen und Internierungen der Frauen und Kinder geschahen lediglich mit der Schuldzuweisung, dass sie Deutsche seien. Dies ist zutiefst unmenschlich und verletzt die individuellen Menschenrechte tausendfach“, heißt es in einer Erklärung des Frauenverbandes im Bund der Vertriebenen.</p>
<h6>Seelische und körperliche Folgeschäden</h6>
<p class="bodytext">Bisher seien alle Versuche fehlgeschlagen, eine gesetzliche Regelung für diese Frauen zu erreichen. „Die meisten derjenigen, die jahrelang brutale Haftbedingungen erdulden mussten, leben schon nicht mehr. Die Wenigen (geschätzt werden unter 10.000 Frauen und Kinder), die noch leben, leiden unter dauerhaften, seelischen und körperlichen Folgeschäden, die nicht als Kriegs- oder Haftfolge anerkannt werden. Ihre Rentenansprüche sind wegen der oft jahrelangen Internierung und ihrer Folgen lückenhaft und enthalten viele Ausfallzeiten, da sie sich nach dem Krieg oft allein um die Pflege der Eltern und die Erziehung der Kinder kümmern mussten“, heißt es dort weiter.</p>
<p class="bodytext">In Deutschland werde der Opfer von Kriegen in aller Welt gedacht und Hilfe angeboten. „Die deutschen Frauen bleiben davon ausgenommen. Sie sind alt, krank und arm. Sie fühlen sich diskriminiert als Opfer des Zweiten Weltkrieges und seiner Folgen“, schreibt der <a href="http://www.frauenverband-bdv.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />Frauenverband im Bund der Vertriebenen</a>, der&nbsp;Mitglied im&nbsp;Deutschen Frauenrat ist.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 11:41:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zwangsheirat-Studie: Migrantinnen und Musliminnen kritisieren Verknüpfung von Religion und Gewalt</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/zwangsheirat-studie-migrantinnen-und-musliminnen-kritisieren-verknuepfung-von-religion-und-gewalt.html</link>
			<description>Migrantinnen und Musliminnen haben Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) wegen ihrer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Bundesverband der Migrantinnen in Deutschland wirft Schröder vor, die Ergebnisse der Studie auf den Kopf zu stellen und Zusammenha&#776;nge zu verdrehen. Besonders kritisch sieht der Verband dabei Schröders Verknüpfung von Religion/Religio&#776;sita&#776;t und Gewalt. <br /><br /><b>Zwangsehen nicht auf religiöse Traditionen zurückführen&#8232;<br /></b>Der Beirat, der die Studie begleitete, hatte entschieden, dass sich das Merkmal Religion ohne Vergleichszahlen und zusätzliches Wissen über die tatsächlich praktizierte Religiosität nicht interpretieren lasse. In der Folge wurde Religionszugehörigkeit für die Studie nur zu deskriptiven Zwecken zu erhoben. <br /><br />Dass Bundesfrauenministerin Schröder dennoch einen Zusammenhang hergestellt hat zwischen Zwangsverheiratung und Religionszugehörigkeit, sieht auch das Aktionsbu&#776;ndnis muslimischer Frauen in Deutschland kritisch. &quot;In der Forschung besteht ebenso Einigkeit daru&#776;ber, dass sich Zwangsverheiratungen nicht auf bestimmte religio&#776;se Traditionen zuru&#776;ckfu&#776;hren lassen, sie kommen in unterschiedlichen sozialen, ethnischen und kulturellen Kontexten u&#776;berall auf der Welt - und auch in Europa - vor&quot;, zitiert das Aktionsbündnis aus der Studie. <br /><br /><b>Strukturen, die Gewalt begünstigen, bekämpfen&#8232;<br /></b>Schon eine im Jahr 2007 vom Bundesfrauenministerium herausgegebene Untersuchung zu Zwangsehen habe richtig erkannt,&nbsp;dass die Herausforderung vor allem darin bestehe, &quot;Zwangsverheiratung klar als Menschenrechtsverletzung anzusprechen und zugleich dafu&#776;r zu sorgen, dass dadurch nicht Vorurteilen gegenu&#776;ber Minderheiten Vorschub geleistet wird.&quot; Daran sei Schröder jedoch bisher gescheitert, <a href="http://www.muslimische-frauen.de/2011/11/stellungnahme-zur-studie-%E2%80%9Ezwangsverheiratung-in-deutschland-%E2%80%93-anzahl-und-analyse-von-beratungsfallen%E2%80%9C/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />stellt das Aktionsbündnis fest und verlangt</a>, die Strukturen, die Gewalt gegen Frauen begu&#776;nstigen, wirksam zu beka&#776;mpfen. Die Diskriminierung von Migrantinnen auf dem Arbeitsmarkt müsste dabei ebenso in den Fokus rücken wie die unterschiedlichen Lebenssituationen der von Gewalt und Zwangsheirat betroffenen Frauen.<br /><b><br />Hilfetelefon: unzureichender Trost</b><br />Auch der <a href="http://www.migrantinnen.net/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" />Bundesverband der Migrantinnen</a> in Deutschland forderte die Regierung zu „ernsthaften Maßnahmen“ auf, um Zwangsverheiratungen zu bekämpfen. Bislang habe sich die Situation der Frauen eher verschlechtert: <br />So zwinge die Verlängerung der Ehebestandszeit die betroffenen Frauen, nun zwei statt drei Jahre in einer Zwangsehe auszuharren. &quot;Damit aber Frauen ein selbstbestimmtes Leben fu&#776;hren ko&#776;nnen, muss das unabha&#776;ngige Bleiberecht fu&#776;r Frauen unabha&#776;ngig vom Ehemann endlich eingefu&#776;hrt werden! Die Einrichtung eines Hilfetelefons bei gleichzeitigen Schließungen von Opferschutzeinrichtungen und finanziellen Ku&#776;rzungen ist ein schlechter und unzureichender Trost fu&#776;r die Betroffenen.&quot;</p>
<p class="bodytext"><b>Bestimmung von arrangierten Ehen und Zwangsehen unklar<br /></b>Auch die Einfu&#776;hrung des Straftatbestandes § 237 StGB &quot;Zwangsheirat&quot; stellt nach Einschätzung des Bundesverbandes der Migrantinnen in Deutschland&nbsp;keine geeignete Maßnahme dar, Opfer vor Zwangsehen zu schu&#776;tzen. Der Tatbestand verstoße vielmehr gegen das verfassungsrechtliche Prinzip der Bestimmtheit, da aufgrund der schwierigen Abgrenzbarkeit zwischen sogenannten arrangierten Ehen und Zwangsehen nicht deutlich genug bestimmt werden könne, welches Verhalten vom&nbsp; Straftatbestand erfasst sei.&nbsp;<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 13:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutscher Frauenring: Selbstbestimmung von Migrantinnen stärken</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/deutscher-frauenring-migrantinnen-besser-vor-familiaerer-gewalt-schuetzen.html</link>
			<description>Studien zufolge sind Frauen aus Zuwandererfamilien häufiger von familiärer Gewalt betroffen als...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der DFR weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei jungen türkischstämmigen Frauen in Deutschland die Suizidrate fast doppelt so hoch ist wie bei gleichaltrigen Frauen aus deutschen Familien. Soziale und kulturelle Konflikte sowie Identitätsprobleme gelten als Auslöser. Dieser Fakt ist umso alarmierender, als die Selbstmordquote in der türkischstämmigen Bevölkerung insgesamt geringer ist als in der Gesamtbevölkerung.</p>
<h6>Große Spannungen zwischen traditionellen Rollenerwartungen und modernen Lebensformen</h6>
<p class="bodytext">Einer Studie zufolge, die an der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin durchgeführt wurde und derzeit ausgewertet wird, leiden die jungen Frauen oftmals unter Verboten und Einschränkungen. Als eine wichtige Ursache für Suizidgedanken und Suizide bei jungen türkischen Frauen wird die große Spannung zwischen traditionellen Rollenerwartungen in der Familie und modernen Lebensformen im Aufnahmeland identifiziert. </p>
<p class="bodytext">Die Studie begleitete ein Projekt zur Suizidverhütung bei jungen türkischen Migrantinnen in Deutschland. Es umfasste die Schulung von MultiplikatorInnen mit gutem Zugang zur Zielgruppe sowie von Fachpersonal und eine sechsmonatige Medienkampagne unter dem Motto „Beende Dein Schweigen, nicht Dein Leben.“</p>
<h6>Selbstbestimmtes Leben ist ein Menschenrecht</h6>
<p class="bodytext">Der DFR begrüßt mit Nachdruck diesen Ansatz, der nicht nur Selbstmorde bei Migrantinnen zu verhindern sucht, sondern auch für die Themen Suizid und familiäre Konflikte aufgrund von kulturell bedingten Stereotypen sensibilisiert. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die UN-Frauenrechtskonvention CEDAW und fordert geeignete Maßnahmen, um Frauen mit Migrationshintergrund einen Weg aus solchen häufig von Gewalt geprägten Konflikten aufzuzeigen und ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen: mehr Aufklärung über Ursachen und Behandlung von Depression, niedrigschwellige präventive Hilfsangebote, die Migrantinnen in Krisensituationen beraten und unterstützen, eine kultursensible Gesundheitsförderung und die interkulturelle Weiterbildung von Fachpersonal. „Im Vordergrund steht, dass alle Frauen unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Religion ihre Lebensform frei wählen können,“ heißt es in der Erklärung des Deutschen Frauenrings. </p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 10:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DOSB: Null Toleranz bei Gewalt</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/dosb-null-toleranz-bei-gewalt.html</link>
			<description>„Gewalt gegen Frauen - nicht mit uns!“ Das erklärt der DOSB zum Internationalen Tag gegen Gewalt an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Eine aktuelle Studie zum sexuellen Missbrauch des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen zeigt, dass Mädchen fünfmal häufiger als Jungen sexuell missbraucht werden. DOSB rückt das Tabuthema deshalb einmal mehr in den Fokus. Nach einer Auftaktveranstaltung im März 2012 in Berlin finden bundesweit in den teilnehmenden Vereinen wieder kostenlose Schnupperkurse für Mädchen und Frauen statt. „Sport kann Frauen vor Gewalt schützen“,&nbsp;so Ilse Ridder-Melchers. „Wir wollen Frauen und Mädchen den Rücken stärken und laden ein, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung unter fachlicher Anleitung auszuprobieren.“ Ob frauenfeindliche Anmache, grenzüberschreitende Handgreiflichkeit oder sexualisierte Gewalt - Frauen und Mädchen erlebten Gewalt in psychischen, körperlichen und sexualisierten Facetten, so Ridder-Melchers.</p>
<h6>Gemeinsam gegen Gewalt</h6>
<p class="bodytext">Bereits zum vierten Mal veranstaltet der DOSB in enger Kooperation mit den Kampfsportverbänden Deutscher Aikido-Bund, Deutscher Judo-Bund, Deutscher Ju-Jutsu Verband, Deutscher Karate Verband und Deutsche Taekwondo Union sowie den Aktionspartnerinnen Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, der Frauenhauskoordinierung e.V., der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Gleichstellungsbeauftragte und Frauenbüros, dem Weißen Ring&nbsp;e.V. und seit diesem Jahr auch unterstützt vom Deutschen Behindertensportverband die Mitmach-Aktion „Gewalt gegen Frauen - nicht mit uns!“ – bundesweit und vor Ort.</p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.aktiongegengewalt.dosb.de/" target="_self" >www.aktiongegengewalt.dosb.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 10:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BMFSFJ: Frauen mit Behinderungen müssen besonders vor Gewalt geschützt werden</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/bmfsfj-frauen-mit-behinderungen-muessen-besonders-vor-gewalt-geschuetzt-werden.html</link>
			<description>Wenige Tage vor dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November hat das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Danach erleben Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen deutlich häufiger Gewalt im Laufe ihres Lebens als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt. Besonders alarmierend dabei ist, dass die Betroffenen zwei- bis dreimal häufiger sexuellem Missbrauch in Kindheit und Jugend ausgesetzt waren als andere. Auch im Erwachsenenleben erfahren sie überdurchschnittlich häufig sexuelle Übergriffe und Gewalt. Frauen, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe leben und arbeiten, sind in hohem Maße Gewalt ausgesetzt.</p>
<h6>Gewaltrisiko stark erhöht</h6>
<p class="bodytext">Mit der Studie wurden erstmals repräsentative Daten zu Lebenssituation, Belastungen, Diskriminierungen und Gewalterfahrungen dieser spezifischen Gruppe(n) von Frauen erfasst. Befragt wurden insgesamt 1.561 Frauen im Alter von 16 bis 65 Jahren, die in Haushalten und in Einrichtungen leben und starke, dauerhafte Beeinträchtigungen und Behinderungen haben.</p>
<p class="bodytext">Wesentliche Ergebnisse der Studie sind:</p><ul><li>Frauen mit Behinderungen haben ein stark erhöhtes Risiko, Opfer von Gewalt zu werden: Mit 58 bis 75 Prozent haben fast doppelt so viele Frauen im Erwachsenenalter körperliche Gewalt erlebt wie Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt (mit 35 Prozent).</li><li>Von sexueller Gewalt im Erwachsenenleben waren die Frauen der Befragung etwa zwei- bis dreimal häufiger betroffen als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt (21 bis 44 Prozent versus 13 Prozent).</li><li>Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend tragen maßgeblich zu späteren gesundheitlichen und psychischen Belastungen im Lebensverlauf bei: Sexuelle Übergriffe in Kindheit und Jugend durch Erwachsene gaben 20 bis 34 Prozent der befragten Frauen an. Sie waren damit etwa zwei- bis dreimal häufiger davon betroffen als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt (zehn Prozent).</li><li>Psychische Gewalt und psychisch verletzende Handlungen in Kindheit und Jugend durch Eltern haben etwa 50 bis 60 Prozent der befragten Frauen erlebt (im Vergleich zu 36 Prozent der Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt).</li></ul><p class="bodytext">Durchgeführt wurde die Studie von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Bielefeld im Auftrag des BMFSFJ</p>
<h6>Frauenbeauftragte in Einrichtungen sollen Rechte von Kolleginnen und Mitbewohnerinnen stärken</h6>
<p class="bodytext">Um behinderte Mädchen und Frauen besser zu schützen, hat das BMFSFJ bereits vor drei Jahren gemeinsam mit den Vereinen &quot;Weibernetz&quot; und &quot;Mensch zuerst&quot; das Projekt &quot;Frauenbeauftragte in Einrichtungen&quot; ins Leben gerufen. Die Teilnehmerinnen, die selbst behindert sind, haben gelernt, Mitbewohnerinnen oder Kolleginnen in Werkstätten und Wohnheimen zur Seite zu stehen und ihnen als Ansprechpartnerin zu helfen, wenn diese Gewalt erlebt haben oder fürchten. </p>
<h6>Bundesweites barrierefreies Hilfetelefon soll Ende 2012 starten</h6>
<p class="bodytext">Das BMFSFJ will darüber hinaus gewaltbetroffene behinderte Frauen mit dem im Aufbau befindlichen Hilfetelefon &quot;Gewalt gegen Frauen&quot; unterstützen, das Ende 2012 starten soll. Das kostenlose und barrierefreie Hilfsangebot wird täglich 24 Stunden zu erreichen sein und will kompetente Erstberatung und Weitervermittlung an das Unterstützungssystem vor Ort bieten. <br /><br /><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.uni-bielefeld.de/IFF/for/zentrale_ergebnisse_kurzfassung.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Kurzfassung der Studie<br /></a>Die vollständige Fassung erscheint Anfang 2012&nbsp;<br /><br /><a href="http://www.weibernetz.de/frauenbeauftragte" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="1" width="1" /> Projekt Frauenbeauftragte in Einrichtungen<br /></a><br />Die nächste Ausgabe von FrauenRat (6/2011) mit dem Schwerpunktthema Inklusion-UN-Behindertenrechtskonvention wird ebenfalls ausführlich über das Projekt der Frauenbeauftragten in Einrichtungen und die Studie „Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderung und Beeinträchtigung in Deutschland“ berichten. Die Ausgabe erscheint am 16.12.2011.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 11:51:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Online-Debatte: Bündnisse – ein Weg zu erfolgreicher Geschlechterpolitik? </title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/online-debatte-buendnisse-ein-weg-zu-erfolgreicher-geschlechterpolitik.html</link>
			<description>Ist Bündnispolitik eine Chance, geschlechterpolitische Ziele zu erreichen und aus der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Welche Bündnisformen und Bündnisse sollten Feministinnen (nicht) eingehen? Wie sollte Bündnispolitik gestaltet werden, um feministische und emanzipatorische Ziele zu erreichen? Was ist erforderlich? Wer ist einzubinden, warum? </p>
<p class="bodytext">Unter dieser Fragestellung organisiert das Gunda-Werner-Institut der Heinrich-Böll-Stiftung eine aktuelle Online-Debatte. Daran beteiligt haben sich bislang auch die Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrates, <a href="http://streit-wert.boellblog.org/2011/10/31/henny-engels" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />Henny Engels</a>, und die ehemalige DF-Vorsitzende, <a href="http://streit-wert.boellblog.org/2011/10/04/inge-von-bonninghausen" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />Dr. Inge von Bönninghausen</a>.<br />&nbsp;<br /><b>Weitere Informationen:<br /><br /></b><a href="http://streit-wert.boellblog.org/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />Zur Online-Debatte</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 10:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Juristinnenbund fordert mehr Bundesrichterinnen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/juristinnen-fordert-mehr-bundesrichterinnen.html</link>
			<description>Für die Richterwahl im Frühjahr 2012 sollen erheblich mehr Frauen vorgeschlagen und auch gewählt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wer zur Bundesrichterin oder zum Bundesrichter zu berufen ist, entscheiden die Mitglieder des Richterwahlausschusses, die das alleinige Vorschlagsrecht außer dem für das jeweilige Bundesgericht zuständige Bundesministerium haben. Bei der letzten Wahl 2011 lagen für den Bundesgerichtshof 23 Wahlvorschläge vor, darunter 3 Richterinnen (ein Anteil von 13%), und für das Bundesverwaltungsgericht 17 Wahlvorschläge mit nur einer Richterin (6%). </p>
<p class="bodytext">Dieser extrem niedrige Frauenanteil lasse sich schon lange nicht mehr damit erklären, dass es an einer ausreichenden Zahl geeigneter Richterinnen fehle, so der djb. In der ordentlichen Justiz seien inzwischen 40 Prozent Richterinnen beschäftigt, an den Oberlandesgerichten über 30 Prozent. Der Frauenanteil in der Verwaltungsgerichtsbarkeit betrage ein Drittel, in der zweiten Instanz arbeiteten rund 25 Prozent Richterinnen.</p>
<h6>Intransparentes Vorschlagsverfahren</h6>
<p class="bodytext">Die bisherige Praxis, frei werdende Stellen an den obersten Bundesgerichten nicht bekannt und den Richterinnen und Richtern eine Interessensbekundung nicht möglich zu machen, gehe vor allem zu Lasten von Frauen.<br />Die Vorschlagsverfahren müssten daher transparenter gestaltet werden, fordert der djb. Insbesondere seien bei der Auswahl der Vorzuschlagenden auch hoch qualifizierte Richterinnen zu berücksichtigen, die aufgrund familiärer Umstände nicht die typischen männlichen Karriereverläufe aufweisen.</p>
<p class="bodytext">Der Deutsche Juristinnenbund hat bereits Anfang November 2011 die Mitglieder des Richterwahlausschusses aufgefordert, verstärkt Richterinnen zur Wahl vorzuschlagen, und angeboten, bei der Kandidatinnensuche behilflich zu sein.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 13:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Landfrauen gegen „Herdprämie“</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/landfrauen-gegen-herdpraemie.html</link>
			<description>Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) kritisiert das geplante Betreuungsgeld. Nur ein ausreichendes...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">„Wenn vor Ort Kitaplätze fehlen, gibt es nichts zum Auswählen. Es sei denn, gemeint ist die Entscheidung, ob Mutter oder Vater zu Hause bleibt. Wahlfreiheit sieht anders aus“, kommentiert dlv-Präsidentin Brigitte Scherb das Vorhaben der Regierung, ein Betreuungsgeld für Kinder zu zahlen, die nicht in einer Kita betreut werden. </p>
<p class="bodytext">Der Koalitionsvertrag von 2009 versprach Eltern, frei entscheiden zu können, wie ihre Kleinkinder betreut werden sollen. „Vielen Eltern wird das verwehrt“, betont Scherb. Denn nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes fehlten noch über 230.000 Betreuungsplätze (von den angestrebten 750.000), in erster Linie in den alten Bundesländern.</p>
<h6>Junge Familien ziehen weg vom Land</h6>
<p class="bodytext">Das geplante Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro für Eltern, die keinen Krippenplatz oder Kindertagesstätte für ihr Kind in Anspruch nehmen, nütze den erwerbstätigen Frauen wenig, so Scherb. Viele, gerade gut qualifizierte Frauen, wollten schnell in ihren Beruf zurück, müssten sich aber stattdessen erst einmal in die Kita-Warteliste eintragen. „Was das für die Gesellschaft und den ländlichen Raum bedeutet, ist bekannt: Die jungen Familien ziehen weg, die ländlichen Räume bluten aus“, sagt die dlv-Präsidentin und fordert: „Anstatt das Betreuungsgeld im 'Gießkannenprinzip' auszuzahlen, sollten die Mittel für Verbesserung der Kinderbetreuung und Bildung verwendet werden“.&nbsp; Bund, Länder und Kommunen müssten endlich dafür sorgen, dass wenigstens die angestrebte Betreuungsquote von 35 Prozent flächendeckend erreicht werde.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 12:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Journalistinnen: Bambi an Bushido ist eine Verhöhnung</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/journalistinnen-bambi-an-bushido-ist-eine-verhoehnung.html</link>
			<description>In einem offenen Brief an den Chef der Burda-Mediengruppe hat der Journalistinnenbund (JB) seine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die eigentliche Provokation dieser Auszeichnung liege nicht in der Person des Musikers – sondern in der Juryentscheidung, mit der „das respektvolle Miteinander“, wie es in der Pressemitteilung zur Preisverleihung heiße, in dieser Gesellschaft verhöhnt werde. Nicht Bushido sei das Problem, sondern die Blindheit der Jury, bereitwillig über die Frauenverachtung des Rap hinweg zu sehen und den Erfolg dafür mit einem Medienpreis zu feiern. Auch der Bambi habe diese Verachtung nicht verdient, so Ernst in ihrem <a href="http://www.journalistinnen.de/" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />Brief an den Burda-Chef</a>.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 13:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rente: Katholische Frauen fordern rückwirkende Anerkennung von Erziehungsjahren</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/rente-katholische-frauen-fordern-rueckwirkende-anerkennung-von-erziehungsjahren.html</link>
			<description>Vor dem Hintergrund des derzeitigen Regierungsdialogs &quot;Rente&quot; hat die Katholische...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Bundesvorsitzende Maria Theresia Opladen will mit dem Vorstoß vor allem Frauen schützen, die besonders von Altersarmut bedroht seien. Diejenigen, die in den Achtzigerjahren Kinder bekommen hätten, hätten wegen fehlender Kinderbetreuungsangebote Beruf und Familie kaum miteinander vereinbaren können. Gleichzeitig gehörten sie einer Frauengeneration an, &quot;deren Renten durch die allgemeine Entwicklung deutlich geringer ausfallen werden&quot;. <br /><b><br />Einen Rentenpunkt pro Pflegejahr</b><br />Auch die Rentenanwartschaften für die Pflege Angehöriger sollen nach dem Willen der kfd erhöht werden. Analog zur Anerkennung von Erziehungszeiten fordert der Verband einen Rentenpunkt pro Jahr Pflege. Diese Anwartschaften sollten auch für diejenigen wirksam werden, die im Rentenalter die Pflege Angehöriger übernähmen.<br /><br />Letztere Forderung&nbsp;hat auch der Deutsche Frauenrat auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung&nbsp;beschlossen. </p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 14:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>dbb-Frauen: Arbeitswelt generalüberholen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/-035f901c3c.html</link>
			<description>Die dbb bundesfrauenvertretung hat vor einer Zweiklassengesellschaft gewarnt, in der das Geschlecht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Ein Warnsignal: der Gender Pension Gap<br /></b>Die dbb bundesfrauenvertretung begrüßt die Ankündigung der Bundesregierung, bis 2012 eine Strategie für den Umgang mit dem demografischen Wandel vorzulegen. Die Tatsache, dass Frauen derzeit fast 60 Prozent weniger eigene Alterssicherungsleistungen bezögen, sieht Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb-Frauen, als Warnsignal, umgehend nachzusteuern. Der sogenannte Gender Pension Gap - also die Rentenlücke aufgrund des Geschlechts - mache deutlich, wie sich die Verdienstunterschiede zwischen Frauen und Männern im Alter auswirkten.<br /><b><br />Entgeltdiskriminierung bekämpfen</b><br />Der kürzlich vom Bundesinnenministerium vorgelegte Demografiebericht zeige, so Wildfeuer, dass die Folgen einer immer älter werdenden Gesellschaft nicht allein damit aufgefangen werden könnten, dass Frauen mehr Kinder bekämen. Vielmehr müsste die Arbeitskultur einer &quot;gründlichen Generalüberholung&quot; unterzogen werden. Für die dbb-Frauen heißt das: Frauen müssen besser bezahlt und bei der Familienarbeit entlastet werden. Darüber hinaus sollen ausreichend Kinderbetreuungsangebote zur Verfügung gestellt, Entgeltdiskriminierungen beseitigt und Führungsaufgaben auch für Teilzeitkräfte zugänglich gemacht werden.<br /><br />Der <a href="http://www.bmi.bund.de/DE/Service/Benutzerhinweise/PDF_Hilfe.html?nn=109632" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Demografiebericht</a> gibt nach den Worten von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) erstmals eine umfassende Bestandsaufnahme zur demografischen Lage in Deutschland und der zu erwartenden Entwicklung. Demnach sollen bis zum Jahr 2060 nur noch 65 bis 70 Millionen Menschen in Deutschland leben. Jede/r Dritte (34 Prozent) wird dann 65 Jahre oder älter sein. <br /><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 12:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frauen schätzen KollegInnen weniger pessimistisch ein</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/-4da0b7b836.html</link>
			<description>Der Mann, ein Einzelkämpfer, die Frau, eine Teamworkerin. Dieses gängige Klischee findet seine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Job setzen Frauen häufiger auf die Zusammenarbeit mit KollegInnen, während Männer ihr Geld lieber im Alleingang verdienen. Das bestätigt ein Experiment der Universität Lyon, dessen Ergebnisse das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht hat. <br /><br />Im Rahmen des Versuchs ließen VerhaltensökonomInnen 174 ProbandInnen gegen Bezahlung verschiedene Aufgaben lösen. Die TeilnehmerInnen konnten dabei frei entscheiden, ob sie nach Einzel- oder Teamleistung entlohnt werden wollten.<br /><br /><b>Männer wollen nur für mehr Geld im Team arbeiten<br /></b>Vor allem leistungsfähige Männer entschieden sich für die Einzelarbeit, während Frauen unabhängig vom eigenen Leistungsniveau die Teamvariante vorzogen. Die beiden ForscherInnen erklären sich diese Präferenzen wie folgt: Frauen schätzten die Leistung ihrer MitstreiterInnen weniger pessimistisch ein als Männer, und sie legten mehr Wert auf soziale Aspekte, etwa das faire Teilen des gemeinsam erwirtschafteten Gewinns. Doch auch Männer sind dem Experiment zufolge für Teamarbeit zu haben – allerdings nur dann, wenn sie mit materiellen Anreizen verbunden ist. <br /><br />Mit ihrem Experiment wollten die beiden ForscherInnen der Frage nachgehen, welche Arbeitsformen und Lohnmechanismen für Frauen besondern interessant sind, um in der Folge das Erwerbspotenzial von Frauen besser ausschöpfen zu können. In den Ergebnissen sehen sie allerdings ein potenzielles Dilemma für die Personalpolitik: &quot;Wenn der Arbeitgeber ein kooperatives Arbeitsumfeld mit teambasierter Entlohnung schafft, könnte das auf männliche Leistungsträger eher abschreckend wirken.&quot;<br /><br /><b>Weitere Informationen:<br /></b><br />Die englischsprachige Studie von Peter Kuhn und Marie Claire Villeval, <a href="http://ftp.iza.org/dp5999.pdf" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" /> &quot;Do Women Prefer a Co-operative Work Environment?&quot;</a> kann als IZA Discussion Paper No. 5999 auf den Webseiten des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) abgerufen werden.<br /><br /><b><br /></b></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Green Economy: Gender_Gerecht</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/green-economy-gender-gerecht-1.html</link>
			<description>Hier werden die Arbeitsergebnisse des gleichnamigen Projektes fortlaufend dokumentiert und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Grüne Ökonomie wird eines der beiden Schwerpunktthemen beim Rio+20-Nachhaltigkeitsgipfel sein, der im Mai 2012 stattfinden soll. <b>Was aber steckt hinter dem Schlagwort „Green Economy“?</b> Wie denken Frauen über die unterschiedlichen Konzepte? Welche Prinzipien sind für geschlechtergerechtes Wirtschaften maßgeblich? Und wie kann ein entsprechender gesellschaftlicher Wandel erreicht werden?<br /><br />Mit diesen und weiteren Fragen startete das <b>Projekt „Green Economy: Gender_Gerecht“</b> im Frühjahr 2011. In Kooperation mit dem Deutschen Frauenrat, dem Frauenpolitischen Rat Brandenburg, der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland und dem Verband Deutscher Unternehmerinnen ruft genanet (Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit) Frauen und deren Organisationen dazu auf, sich an den Debatten über eine Green Economy zu beteiligen. </p>
<p class="bodytext"><b>Bisherige Arbeitsergebnisse:</b></p>
<p class="bodytext">Green Economy Gender_Gerecht<br />Auf dem Weg in eine ressourcenschonende und gender_gerechte Zukunft<br /><br /><a href="0fileadmin/user_upload/infopool/informationen/dateien/2011-2/Stellungnahme_genanet.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" />Stellungnahme von genanet - Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit</a>&nbsp;<br /><br /><a href="0fileadmin/user_upload/infopool/informationen/dateien/2011-2/G3_Diskussionspapier_layout.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" width="14" height="10" />Diskussionspapier der KooperationspartnerInnen</a>&nbsp;vom November 2011</p>
<p class="bodytext"><a href="0fileadmin/user_upload/infopool/beschluesse/DF-Eckpunke_2011_Green_economy.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" width="1" height="1" />Eckpunkte des Deutschen Frauenrates</a> zur Diskussion um Green Economy,<br />verabschiedet auf der Mitgliederversammlung 2011</p>
<p class="bodytext">Das Projekt Green Economy: Gender_Gerecht wird vom Bundesumweltministerium und dem Bundesumweltamt gefördert. </p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.genanet.de/" target="_self" >www.genanet.de</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			<category>Weitere Meldungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Steuerliche Absetzbarkeit von Ausgaben im bürgerschaftlichen Engagement </title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/steuerliche-absetzbarkeit-von-ausgaben-im-buergerschaftlichen-engagement.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat setzt sich für die steuerliche Berücksichtigung von Ausgaben im Rahmen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat setzt sich für die steuerliche Berücksichtigung von Ausgaben im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit, für die keine Aufwandsentschädigung gezahlt wird, ein. Die mit ehrenamtlicher Tätigkeit verbundenen Ausgaben werden von Vereinen/Verbänden bescheinigt/bestätigt.</font></p>
<p class="bodytext">Beschluss vom 12.11.2011</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Frauen </title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/selbstbehauptungs-und-selbstverteidigungskurse-fuer-maedchen-und-frauen.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat fordert den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung, die Landtage und die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Deutsche Frauenrat fordert den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung, die Landtage und die zuständigen Ministerinnen und Minister in den Ländern auf, Projekte der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung von Frauen und Mädchen zu fördern – insbesondere auch für Mädchen und. Frauen mit Behinderung, mit Zuwanderungsgeschichte und für ältere Frauen.&nbsp;Sportverbände und Sportvereine, die entsprechende geschlechterspezifische Angebote anbieten, leisten wichtige&nbsp; Präventionsarbeit gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch. Eine abgestimmte Förderung sollte dazu beitragen, dass künftig entsprechende Angebote möglichst flächendeckend in den Vereinen und Verbänden angeboten werden können und Frauen und Mädchen gestärkt werden. Unerlässlich dafür ist eine umfassende Qualifizierung von Multiplikator/innen sowie eine begleitende präventive und aufklärende Öffentlichkeits- und Beratungsarbeit.&nbsp;Die Vernetzung und Zusammenarbeit mit Projekten und Initiativen, die sich bereits geschlechtergerecht mit Präventionsprojekten gegen jegliche Gewalt – so u. a. sexuelle und häusliche Gewalt – befassen, soll angeregt und gefördert werden.&nbsp;Beispielhaft ist hier eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbund, der seit 2008 in Kooperation mit den Kampfsportverbänden, Fraueninitiativen und dem Weißen Ring eine solche bundesweite&nbsp; vernetzte Aktion „ Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns“ ins Leben gerufen hat, die ausgebaut und gefördert werden sollte. </p>
<p class="bodytext">Beschluss vom 12.11.2011</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:38:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Integration von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund im und durch Sport</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/integration-von-frauen-und-maedchen-mit-migrationshintergrund-im-und-durch-sport.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat fordert den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung, die Landtage und die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat fordert den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung, die Landtage und die Landesregierungen auf, die Integration von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund im und durch Sport zu fördern und entsprechende Maßnahmen und Projekte im Sport gezielt zu fördern. </font></p>
<p class="bodytext">Beschluss vom 12.11.2011</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:36:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internetzugang und Netzneutralität</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/internetzugang-und-netzneutralitaet.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat fordert die Bundesregierung auf,
-  Netzneutralität gesetzlich zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat fordert die Bundesregierung auf,</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">-&nbsp; Netzneutralität gesetzlich zu verankern und nicht den Regeln des Marktes zu überantworten,</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">-&nbsp;&nbsp;flächendeckenden schnellen und (kosten-)freien Internetzugang für alle zu gewährleisten.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Beschluss vom 12.11.2011</font></p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Finanzierung UN Women</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/finanzierung-un-women.html</link>
			<description>Die Mitgliederversammlung kritisiert nachdrücklich den beschämend niedrigen Beitrag der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Die Mitgliederversammlung kritisiert nachdrücklich den beschämend niedrigen Beitrag der Bundesregierung zur Finanzierung der „UN Women“. Lediglich 818.000 Euro stellt Deutschland zur Verfügung, um weltweit die Rechte von Frauen durchzusetzen, so wie sie im CEDAW-Abkommen, der Pekinger Plattform, der Sicherheitsratsresolution 1325 „Frauen, Frieden, Sicherheit“ und den Millenniumszielen international festgeschrieben sind!<br />Der Deutsche Frauenrat fordert die Bundesregierung auf, ihren Beitrag spürbar zu erhöhen.</font></p>
<p class="bodytext">Beschluss vom 12.11.2011</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Altersbilder in der Gesellschaft“</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/altersbilder-in-der-gesellschaft.html</link>
			<description>Der Vorstand erarbeitet eine Stellungnahme zum 6. Altenbericht von 2010 „Altersbilder in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Vorstand erarbeitet eine Stellungnahme zum 6. Altenbericht von 2010 „Altersbilder in der Gesellschaft“, in der insbesondere der Mangel an genderspezifischen Aussagen und Folgerungen thematisiert wird.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Diese Stellungnahme geht an die Ministerien BMFSFJ, BMAS, BMG, die KMK und wichtige PartnerInnen wie die BAGSO, das Gender Kompetenz Institut u. a.</font></p>
<p class="bodytext">Beschluss vom 12.11.2011</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Positionspapier zur Bekämpfung von sexualisierter Gewalt an Kindern</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/positionspapier-zur-bekaempfung-von-sexualisierter-gewalt-an-kindern.html</link>
			<description>Sexualisierte Gewalt an Kindern gab es zu allen Zeiten. Dabei sind Kinder am ehesten im familiären...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Sexualisierte Gewalt an Kindern gab es zu allen Zeiten. Dabei sind Kinder am ehesten im familiären Umfeld durch Väter, Großväter, Onkel, Freunde potenziell gefährdet. An zweiter Stelle stehen Einrichtungen, auch solche der Behindertenhilfe, in denen Kinder einzelnen betreuenden Erwachsenen gegenüber stehen, z. B. Lehrer/innen, Pfarrer/innen, Trainer/innen, Werkstattleiterinnen, Pfleger/innen. Ein relativ neuer Gefahrenbereich ist das Internet. Und obwohl diesem noch lange nicht die gleiche Bedeutung zukommt wie den o. g. Bereichen, befassen sich zahlreiche Diskussionen vornehmlich mit dieser Gefährdung. Dabei entsteht die Gefährdung nicht durch das Internet, sondern durch die Menschen, die sexualisierte Gewalt gegen Kinder ausüben und die entsprechenden Bilder und Filme über das Internet verbreiten sowie durch die Nutzer, die den Bedarf erzeugen. In Anknüpfung an ein Expertinnengespräch zum Thema Sexualisierte Gewalt gegen Kinder im Internet“ im September 2009 trägt der Deutsche Frauenrat mit diesem Positionspapier zur Debatte über „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder“ bei, weil es sinnvoll ist, dieses Phänomen „sexualisierte Gewalt gegen Kinder im Internet“ in einen breiteren und damit sachgerechteren Zusammenhang zu stellen. </font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Grundsätzlich geht der Deutsche Frauenrat davon aus, dass eine Erziehung, die Kinder in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit stärkt, entscheidend ist auch für ihre Fähigkeit, Übergriffe durch Erwachsene als solche zu erkennen und sich zu wehren. Zudem müssen Kinder in dem Bewusstsein groß werden, dass Erwachsene ihnen ihre Erfahrungen glauben und diese nicht vorschnell abtun. Damit alleine aber ist es nicht getan – um sexualisierte Gewalt gegen Kinder zu verhindern, sind weitere Schritte erforderlich.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat fordert deshalb:</font></p><ul><li><font color="#000000">Die Anerkennung gewaltfreier Erziehung als gesellschaftlicher Wert.</font></li><li><font color="#000000">Altersgemäße Information über die UN-Kinderrechtskonvention bzw. über die entsprechenden Rechte für Kinder und Jugendliche in der vorschulischen und schulischen Bildung.</font></li><li><font color="#000000">Information über die UN- Kinderrechtskonvention für Erwachsene z. B. in der Elternberatung, in Familienbildungsstätten, über Flyer in Schwangerenstationen. </font></li><li><font color="#000000">Die Sensibilisierung Erwachsener z. B. in Einrichtungen der Erwachsenenbildung, und anderen Bildungs- und Beratungsangeboten für die Signale betroffener Kinder.</font></li><li><font color="#000000">Verbindliche Aufnahme der Kinderrechtskonvention in die Ausbildungsinhalte entsprechender Berufsgruppen. </font></li><li><font color="#000000">Die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für ein kindgerechtes Deutschland (2005 – 2010). </font></li><li><font color="#000000">Präventionsarbeit in der schulischen und vorschulischen Bildung und Erziehung. <strong></strong></font></li><li><font color="#000000">Bei sexualisierter Gewalt an Kindern die zivilrechtliche Verjährungsfrist und die strafrechtliche Verjährung zu entfristen. <strong></strong></font></li><li><font color="#000000">Eine angemessene und spürbare finanzielle Beteiligung der Täter/innen an den notwendigen therapeutischen Maßnahmen für die Opfer.<strong></strong></font></li><li><font color="#000000">Zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder im Internet die Nutzung und Bekanntmachung bestehender Gesetze, Instrumente, Hotlines (inhope) und freiwilliger Selbstverpflichtungen sowie die Nutzung bereits für andere Bereiche geltender rechtstaatlicher Regelungen wie Durchsuchungsbeschluss für Daten wie für Wohnungen; Überwachung der Aktivitäten im Internet wie für Telefonüberwachung. </font></li><li><font color="#000000">Ausreichende Ausbildung, Trainings, Betreuung für Mitarbeiter/innen bei der Polizei und in den Strafverfolgungsbehörden sowie eine angemessene Ausstattung der Behörden zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder im Internet.</font></li></ul><p class="bodytext"><font color="#000000">Beschluss vm 12.11.2011</font></p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Keine Kürzungen bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes!</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/keine-kuerzungen-bei-der-antidiskriminierungsstelle-des-bundes-1.html</link>
			<description>Die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates hat kein Verständnis für die Sparpläne, die der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates hat kein Verständnis für die Sparpläne, die der Haushaltsausschuss des Bundestages der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) auferlegen will. <font color="#000000">Ausgerechnet zu einer Zeit, da die ADS deutlich sichtbar die Interessen der Betroffenen vertritt, soll ihr Budget massiv gekürzt werden. Vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung im Jahr 2009 von Seiten des Europarates und auch des CEDAW-Ausschusses aufgefordert wurde, die ADS intensiver zu unterstützen, ist die Entscheidung politisch kaum nachvollziehbar. Denn mit den geplanten Kürzungen werden wichtige Teile der Arbeit der ADS auf Eis gelegt oder unmöglich gemacht, wie etwa die Förderung von Antidiskriminierungsstellen vor Ort.&nbsp;</font>Erst im Februar 2011 startete die ADS die „Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft&quot;, um die breite Öffentlichkeit für die Vermeidung von Benachteiligungen und Diskriminierungen zu sensibilisieren. Die Kürzungspläne des Haushaltsausschusses stehen im krassen Widerspruch zu dieser Offensive.&nbsp;Die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates fordert daher den Bundestag auf, diesen Kürzungsplänen nicht zuzustimmen.</p>
<p class="bodytext">Beschluss vom 12.11.2011</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Keine Einführung des Betreuungsgeldes</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/keine-einfuehrung-des-betreuungsgeldes.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat fordert die Bundesregierung auf, die Pläne zur Einführung eines...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat fordert die Bundesregierung auf, die Pläne zur Einführung eines Betreuungsgelds nicht weiter zu verfolgen. Der Deutsche Frauenrat tritt für die eigenständige Existenzsicherung von Frauen ein. Diese wird immer wichtiger, da auch durch die Änderungen des Unterhaltsrechts die Eigenverantwortlichkeit für Ehepartner nach der Scheidung vom Gesetzgeber zügig eingefordert wird. Das Betreuungsgeld wirkt einer eigenständigen Existenzsicherung entgegen, weil es klare Anreize schafft, familienbedingte Auszeiten aus dem Beruf zu verlängern. Diese Berufsunterbrechungen werden nach wie vor fast ausschließlich von Frauen gemacht und führen schon heute zu Karriere- und Einkommens-verlusten, die im weiteren Lebensverlauf nicht mehr rückgängig gemacht werden. (Siehe auch Gleichstellungsbericht der Bundesregierung 2011). Je länger der familienbedingte Ausstieg aus dem Berufsleben dauert, desto schwieriger ist ein Wiedereinstieg und desto höher sind die Einbußen beim Einkommen aber auch in der sozialen Ab-sicherung. Die Folgen sind oft prekäre Lebenslagen und ein erhöhtes Armutsrisiko – vor allem im Alter. Auch aus kinderpolitischer Sicht ist das Betreuungsgeld entschieden abzulehnen, da zu befürchten ist, dass gerade die Kinder aus der frühkindlichen Bildung herausfallen, die am meisten Unterstützung und Förderung benötigen. Der Deutsche Frauenrat fordert die Bundesregierung auf, die Gelder, die für das Betreuungsgeld notwendig wären, in den qualitativen und quantitativen Ausbau von Kindertagesstätten und frühkindliche Bildung zu investieren. </font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Beschluss vom 12.11.2011</font></p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unterstützung bei der seit Jahren geforderten Entschädigung für Deutsche Zwangsarbeiterinnen infolge des 2. Weltkrieges</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/unterstuetzung-bei-der-seit-jahren-geforderten-entschaedigung-fuer-deutsche-zwangsarbeiterinnen-infolge.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat unterstützt die Forderung, Zwangsarbeiterinnen zu entschädigen und wird dies...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat unterstützt die Forderung, Zwangsarbeiterinnen zu entschädigen und wird dies gegenüber dem Innenministerium deutlich machen.<b></b></font></p>
<p class="bodytext">Beschluss vom 12.11.2011</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Verbesserte Rahmenbedingungen für pflegende Angehörige</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/verbesserte-rahmenbedingungen-fuer-pflegende-angehoerige.html</link>
			<description>In der aktuellen Diskussion um die Pflege müssen die Bedarfe und Interessen der pflegenden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">In der aktuellen Diskussion um die Pflege müssen die Bedarfe und Interessen der pflegenden Angehörigen besonders in den Blick genommen werden. Die Regelungen im neuen Pflegezeitgesetz reichen hier nicht aus. Folgende Maßnahmen sind dringend notwendig und in die aktuelle politische Diskussion einzubringen: </font></p><ul><li><font color="#000000">Höherbewertung der Pflegezeiten in der Rentenversicherung mit dem Ziel einer Angleichung an die Erziehungszeiten, also 1 Rentenpunkt pro Jahr Pflege. Die Rentenanrechnung soll auch dann wirksam werden, wenn die Pflegende bereits Rentnerin ist.</font></li><li><font color="#000000">Über die Pflegestützpunkte hinaus müssen weitere und insbesondere niedrigschwellige Angebote zur Begleitung pflegender Angehöriger in ihrem Alltag besser gefördert werden, die dazu beitragen, dass Pflegeverhältnisse gelingen und nicht zu Lasten der Pflegenden gehen.<b></b></font></li></ul><p class="bodytext">Beschluss vom 12.11.2011</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gendergemäße Besetzung der Ausschüsse (AG und Gremien) des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA)</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/gendergemaesse-besetzung-der-ausschuesse-ag-und-gremien-des-gemeinsamen-bundesausschusses-gba.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat möge überprüfen, inwieweit die Gremien/Arbeitsgemeinschaften und Ausschüsse...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat möge überprüfen, inwieweit die Gremien/Arbeitsgemeinschaften und Ausschüsse des GBA - welche sich mit Frauengesundheit beschäftigen - auch gendergemäß/gendergerecht besetzt sind. Sollte das nicht so sein, möge der Deutsche Frauenrat dieses vom GBA fordern.</font></p>
<p class="bodytext">Beschluss vom 12.11.2011</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Keine Kürzungen und Verschlechterungen durch das Unterhaltsvorschussentbürokratisierungsgesetz</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/keine-kuerzungen-und-verschlechterungen-durch-das-unterhaltsvorschussentbuerokratisierungsgesetz.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat fordert den Gesetzgeber auf, dafür Sorge zu tragen, dass das geplante...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat fordert den Gesetzgeber auf, dafür Sorge zu tragen, dass das geplante Unterhaltsvorschussentbürokratisierungsgesetz keine Kürzungen und Verschlechterungen für die leistungsbeziehenden Kinder Alleinerziehender zur Folge hat.</font><font color="#000000">Der Deutscher Frauenrat sieht weiterhin grundsätzlichen Reformbedarf im UVG und setzt sich dafür ein, die willkürliche Altersgrenze des Bezugs bei derzeit 12 Jahren aufzuheben sowie die Deckelung der Bezugsdauer auf 72 Monate. Der Frauenrat befürwortet eine Harmonisierung zwischen § 2 Abs. 2 UVG mit § 1612b BGB, so dass nicht länger vom Unterhaltsvorschuss systemwidrig das volle Kindergeld abgezogen wird, sondern stattdessen wie beim Unterhalt nur das hälftige Kindergeld.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Beschluss vom 12.11.2011</font></p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Non-formale und informelle Bildung anerkennen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/non-formale-und-informelle-bildung-anerkennen.html</link>
			<description>Der Vorstand des DF setzt sich beim zuständigen Ministerium dafür ein, die Validierung des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Vorstand des DF setzt sich beim zuständigen Ministerium dafür ein, die Validierung des non-formalen und informellen Lernens entsprechend dem DQR und EQR zu beschleunigen.</font></p>
<p class="bodytext">Beschluss vom 12.11.2011</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haushaltsnahe Dienstleistungen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/haushaltsnahe-dienstleistungen.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat begrüßt die von der Bundesregierung bereits getroffenen Maßnahmen, die den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat begrüßt die von der Bundesregierung bereits getroffenen Maßnahmen, die den Wiedereinstieg von Frauen in den Beruf stärken und fördern und fordert sie auf,</font></p>
<p class="bodytext">1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; zur Verbesserung des Wiedereinstiegs von Frauen nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung haushaltsnahe Dienstleistungen finanziell so zu fördern, dass Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg unterstützt und spürbar entlastet werden,</p>
<p class="bodytext">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; den privaten Haushalt als Arbeitsplatz zu erleichtern und zu entbürokratisieren. Dabei ist eine grundlegende soziale Absicherung der Arbeitnehmerinnen in diesem Berufsfeld sicher zu stellen, die der Altersarmut vorbeugt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Beschluss vom 12.11.2011</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>4. Bilanz der Vereinbarung zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern </title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/4-bilanz-der-vereinbarung-zur-foerderung-der-chancengleichheit-von-frauen-und-maennern.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat fordert die Bundesregierung auf, sich weiter intensiv für eine Förderung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat fordert die Bundesregierung auf, sich weiter intensiv für eine Förderung von Frauen insbesondere in der Privatwirtschaft einzusetzen. Er fordert weiterhin ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft. Unabhängig davon wird die deutsche Wirtschaft aufgefordert, ihren Verpflichtungen nachzukommen.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Beschluss vom 12.11.2011</font></p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frauen in MINT Berufen – Forderungen an gemischt-geschlechtliche technische Berufsverbände, Verbände und Kammern</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/frauen-in-mint-berufen-forderungen-an-gemischt-geschlechtliche-technische-berufsverbaende-verbaende.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat fordert von den  technischen Verbänden, gemischt-geschlechtlichen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat fordert von den&nbsp; technischen Verbänden, gemischt-geschlechtlichen technischen Berufsverbänden und Kammern:</font></p><ul><li><font color="#000000">Aktive Förderung des weiblichen Nachwuchses z. B. durch Stipendien, Ausbildungsfonds, Mentoring-Programme o. ä., gemeinsam mit der Wirtschaft. </font></li><li><font color="#000000">Sichtbarmachen von Vorbildern, Erinnern an Pionierinnen im Ingenieurberuf, Herausstellen der Leistungen weiblicher Mitglieder in Fach- und Verbandspublikationen. </font></li><li><font color="#000000">Besetzung von Verbandsführungspositionen mit Frauen. </font></li><li><font color="#000000">Vermittlung realer, moderner Berufsbilder vom Ingenieurberuf als Männer- und vor allem auch als Frauenberuf an die gesamte Öffentlichkeit.</font></li></ul><p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat fordert die Dachverbände auf, ihre Mitglieder über die Forderungen des Deutschen Frauenrates zu informieren.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Beschluss vom 12.11.2011</font></p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rahmenbedingungen für mehr Frauen in MINT Berufen in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/rahmenbedingungen-fuer-mehr-frauen-in-mint-berufen-in-der-wirtschaft-und-im-oeffentlichen-dienst.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat fordert die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften auf, in den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat fordert die Arbeitgeberverbände und die Gewerkschaften auf, in den Unternehmen darauf hinzuwirken, die Chancen von Frauen in MINT Berufen sowohl in der Wirtschaft als auch im Öffentlichen Dienst zu verbessern. Dafür müssen folgende Rahmenbedingungen geschaffen werden:</font></p><div class="indent"><p class="bodytext"><font color="#000000">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Interne Frauenförderpläne u. a. zur Einstellung und Beförderung, inklusive konkreter Zielvorgaben und Sanktionsmöglichkeiten erstellt werden.</font></p></div><p class="bodytext"><font color="#000000">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Kriterien der Stellenbesetzungen transparent werden.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Führungspersonal für Gleichstellungs- und Genderfragen durch entsprechende Schulungen sensibilisiert werden. </font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mentoringprogramme für Frauen, die bereits in MINT tätig sind, installiert werden.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Neue zukunftsweisende Projekte, z. B. Tandem – Führung, entwickelt werden.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Männer, die die Elternzeit aktiv nutzen, zu unterstützen.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Attraktive Teilzeitarbeitsplätze für Männer und Frauen angeboten werden.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kinderbetreuungsangebote und –unterstützung selbstverständlich werden. </font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Um die Rahmenbedingungen für gleiche Teilhabe von Frauen und Männern in MINT in Wirtschaft und öffentlichen Dienst nachhaltig zu verbessern, müssen die Arbeitgeber selbst handeln und durch tatsächliches Vorleben ein Beispiel geben.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Beschluss vm 12.11.2011</font></p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Regulierung der internationalen Finanzmärkte</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/regulierung-der-internationalen-finanzmaerkte.html</link>
			<description>Der Deutschen Frauenrat nimmt das Thema Regulierung der internationalen Finanzmärkte und hier...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutschen Frauenrat nimmt das Thema Regulierung der internationalen Finanzmärkte und hier insbesondere das Thema „Keine Börsenspekulationen mit Lebensmitteln“ in seine Agenda auf und bringt dieses Anliegen in Gesprächen mit verantwortlichen Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung und anderen Gruppierungen voran. </font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Beschluss vm 12.11.2011</font></p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fachgespräch Vereinbarkeit</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/fachgespraech-vereinbarkeit.html</link>
			<description>Der Vorstand des Deutschen Frauenrats möge ein Fachgespräch zum Oberthema „Vereinbarkeit“...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Vorstand des Deutschen Frauenrats möge ein Fachgespräch zum Oberthema „Vereinbarkeit“ (Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie, Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit/Studium und Ehrenamt, Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Privatleben, etc.) mit besonderem Blick auf die Erwartungen und die Lebenssituation junger Frauen anbieten. Nach Möglichkeit möge er hierzu Frauen aus den Mitgliedsverbänden und anderen mit diesem Thema befassten Verbänden hinzuziehen.&nbsp;</font><font color="#000000">Hintergrund sind der gestiegene gesellschaftliche Druck und die vielen Erwartungen, die heute auf jungen Frauen lasten: eine schnelle und erfolgreiche Ausbildung, Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt, ein gesichertes Einkommen, um auch für später vorzusorgen und zusätzlich eigener Nachwuchs. Wie können Antworten von Politik und Gesellschaft aussehen, damit diese Herausforderungen nicht nur individuell, sondern auf breiterer Basis bewältigt werden? Welche Lösungsansätze gibt es bereits? </font><font color="#000000">Mit diesem Fachgespräch möchten wir eine Debatte anstoßen und Antworten finden, die auch in die politische Diskussion einfließen können.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Beschluss vom 12.11.2011</font></p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Position zu Minijobs aktualisieren und konkretisieren</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/position-zu-minijobs-aktualisieren-und-konkretisieren.html</link>
			<description>Auf der Grundlage seines Beschlusses vom November 2010 nimmt der Deutsche Frauenrat eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Auf der Grundlage seines Beschlusses vom November 2010 nimmt der Deutsche Frauenrat eine Konkretisierung seiner Schlussfolgerungen und Forderungen zur Abschaffung der Geringfügigkeitsgrenze und zur Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro für jede Beschäftigung vor:</font><font color="#000000">&nbsp;</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Vor dem Hintergrund aktueller Debatten fordert der Deutsche Frauenrat die Bundesregierung auf, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Minijobs in versicherte (Normal-) Arbeitsverhältnisse überführt und alle Beschäftigungsformen gleich behandelt werden.&nbsp;</font><font color="#000000">Damit die Forderung nach eigenständiger sozialer Sicherung wirksam werden kann, müssen sich die Rahmenbedingungen verändern. Dazu gehören</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Abschaffung des Ehegattensplittings und der Steuerklasse fünf,</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Durchsetzung geltenden Arbeitsrechts,</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes,</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; gesetzliche Regelungen zur Überwindung der Entgeltungleichheit, </font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; die Einführung eines Verbandsklagerechts zur verbesserten Unterstützung Betroffener.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Um eine Veränderung der Rahmenbedingungen zu befördern, stößt der Deutsche Frauenrat zu seinen Forderungen einen Diskussionsprozess mit politischen Entscheidungsträgern, Organisationen und Verbänden an. Im Mittelpunkt steht die Gleichbehandlung aller Beschäftigungsverhältnisse. Dabei ist die besondere Situation von Migrant/innen zu berücksichtigen.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Beschluss vom 12.11.2011</font></p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gestaltungsanforderungen an haushaltsnahe Dienstleistungen diskutieren</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/gestaltungsanforderungen-an-haushaltsnahe-dienstleistungen-diskutieren.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat befördert die Debatte um die Qualität haushaltsnaher und personenbezogener...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><font color="#000000">Der Deutsche Frauenrat befördert die Debatte um die Qualität haushaltsnaher und personenbezogener Dienstleistungen und um die Qualität der Arbeit der im Haushalt Beschäftigten mit dem Ziel, praxistaugliche Regulierungen für Beschäftigte <b>und</b> Haushalte zu diskutieren und sich zu positionieren.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Dabei sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aus <i>Sicht der Haushalte</i> stellt sich die zentrale Frage, ob und wie bezahlbare haushaltsnahe Dienstleistungen bedarfsnah, unbürokratisch und legal in Anspruch genommen werden können. </font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aus <i>Sicht der Beschäftigten</i> besteht der Anspruch, dass auch Beschäftigte im Haushalt ein Recht auf gute und existenzsichernde Arbeit, auf Tariflöhne und Arbeitsschutz haben. Dabei sind die gegenwärtig geltenden Tarifverträge, sowohl die für den Privathaushalt als auch für Dienstleistungsagenturen, deren Einsatzort der private Haushalt ist, zu beachten.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aus <i>Sicht der sozialen Sicherung</i> ist ein Ziel, Beschäftigten im Haushalt eine versicherte Tätigkeit zu ermöglichen und vorhandene nicht angemeldete Beschäftigungsverhältnisse (derzeit ca. 3,75 Mio.) zu legalisieren.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Grundsätzlich muss gelten: Auch Haushalte sind Arbeitgeber, sie haben Rechte und Pflichten.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der steigende Bedarf an Dienstleistungsangeboten auch aufgrund steigender Erwerbstätigkeit von Frauen bedarf guter Angebote, die mit der Schaffung sozialversicherungspflichtiger Arbeit einhergehen müssen.</font></p>
<p class="bodytext"><font color="#000000">Beschluss vm 12.11.2011</font></p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>In der Vielfalt sind wir stark! Selbstverständnis des Deutschen Frauenrates anlässlich seines 60-jährigen Jubiläums </title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/beschluesse/beschlussdetails/article/in-der-vielfalt-sind-wir-stark-selbstverstaendnis-des-deutschen-frauenrates-anlaesslich-seines-60-jaeh.html</link>
			<description>Statement der Mitgliederversammlung 2011  
Der Deutsche Frauenrat ist mit seinen 57...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Statement der Mitgliederversammlung 2011&nbsp;</b>&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Der Deutsche Frauenrat ist mit seinen 57 Mitgliedsverbänden die größte frauen- und gleichstellungspolitische Interessenvertretung in diesem Land. Er ist DIE Lobby der Frauen. Voller Stolz feiert die Mitgliederversammlung daher heute sein 60-jähriges Bestehen.&nbsp;</b>&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Seit Jahrzehnten zeigt die Lobby der Frauen im parlamentarischen Raum, bei Regierungen und in der Öffentlichkeit Präsenz mit ihren Forderungen zur Gleichberechtigung von Frauen in allen Lebenslagen. Immer wieder war und ist sie damit gesellschaftlichen Konventionen, dem Zeitgeist voraus. Ihre Anliegen zielen auf alle Bereiche, auf die politischen wie auf die sogenannten privaten. Einige wurden umgesetzt, andere harren bis heute auf ihre Erfüllung.&nbsp;Es seien nur einige Erfolge hervorgehoben, die durch das Engagement von Frauenorganisationen und ihrem Zusammenschluss seit den Fünfzigerjahren auf gesetzlicher Ebene umgesetzt werden konnten: Zum Beispiel das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau auf dem Gebiet des bürgerlichen Rechts (1957), in dem vor allem das Letztentscheidungsrecht des Ehemanns in allen Eheangelegenheiten ersatzlos gestrichen und aus der Zugewinngemeinschaft der gesetzliche Güterstand wurde. Frauen durften von da an ihr in die Ehe eingebrachtes Vermögen selbst verwalten. Auch wurde das Recht des Ehemanns, ein Dienstverhältnis seiner Frau fristlos zu kündigen, aufgehoben. Aber erst 1977 durften Frauen auch ohne Einverständnis ihres Ehemannes erwerbstätig sein, und erst seit dem gleichen Jahr gilt das Partnerschaftsprinzip, nach dem es keine gesetzlich vorgeschriebene Aufgabenteilung in der Ehe mehr gibt. Die väterlichen Vorrechte bei der Kindererziehung, der sogenannte Stichentscheid, wurden durch das Gleichstellungsgesetz 1957 auch eingeschränkt, aber erst 1979 vollständig beseitigt. Seit 1986 werden die Erziehungszeiten in der Rente gesetzlich anerkannt. 1994 wurde nach langem Ringen der Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes dahingehend erweitert, dass dem Staat eine aktiv fördernde Rolle bei der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zugeschrieben wurde. 1996 wurde ein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz, 1997 die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe eingeführt, 2002 das Gewaltschutzgesetz verabschiedet. 2004 folgte die Anerkennung geschlechtsspezifischer Verfolgungsgründe in Asylverfahren. 2006 wurde auf Anweisung einer EU-Richtlinie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz eingeführt. Andererseits gibt es auch frauenpolitische Rückschritte zu beklagen: So das Konstrukt der Bedarfsgemeinschaft beim Bezug von Arbeitslosengeld II, das den Familienernährer wiederbelebt und weitreichende Folgen für Frauen, Männer und Kinder hat; die Ausweitung von Minijobs, die die gleichberechtigte Beteiligung an der Erwerbsarbeit ausbremst; und schließlich das Vorhaben, ein Betreuungsgeld einzuführen, das einen Rückfall in alte Rollenzuteilungen und Abhängigkeiten bedeutet. Diese drei Beispiele weisen gleichermaßen in eine Richtung, die der eigenständigen Existenz- und Alterssicherung diametral entgegen gesetzt ist. Grundsätzliche Aufgabe der Frauenpolitik ist es aber nach wie vor, Prekarität in den Arbeits- und Lebensverhältnissen von Frauen zu beseitigen. Dazu genügt es nicht, einzelne Lebenssituationen in den Blick zu nehmen; vielmehr geht im Sinne der Lebensverlaufsperspektive um eine längerfristige Sichtweise. Um das genannte Ziel zu erreichen, sind noch zahlreiche Forderungen des Deutschen Frauenrates umzusetzen, so zum Beispiel die Abschaffung des Ehegattensplitting zugunsten einer konsequenten Individualbesteuerung, ein Gleichstellungsgesetz auch für die Privatwirtschaft – und nicht zuletzt die Entgeltgleichheit. An dem ökonomischen Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen hat sich bis heute grundsätzlich nichts verändert. Unsere Volkswirtschaft beruht im Wesentlichen darauf, dass die von Frauen geleistete Arbeit im Erwerbsbereich schlechter bewertet und unterbezahlt, im privaten Bereich nicht angemessen anerkannt wird. Frauen verdienen auch heute noch durchschnittlich fast ein Viertel weniger als Männer. Und diese Kluft ist in Jahrzehnten kaum kleiner geworden.&nbsp;Solange Frauen strukturell diskriminiert werden, ist deren Interessenvertretung unabdingbar, die Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit aktueller denn je. Nicht zuletzt im Kontext einer liberalen Marktwirtschaft, die Verteilungsgerechtigkeit, Chancengleichheit und soziale Sicherheit deutlich zurückgefahren hat zugunsten von privatwirtschaftlichem Gewinn. Eine Entwicklung, die überdurchschnittlich auf Kosten von Frauen – und deren Kindern – geht. Denn sie stellen die Mehrheit der Armen und von Armut Bedrohten auch hierzulande.&nbsp;Der Kampf für die Rechte von Frauen ist historisch also nicht überholt, wohl aber haben sich die Instrumente und Strategien verändert. Frauenpolitisches und feministisches Fachwissen sind heute auf allen Gebieten tiefer und umfassender als vor 60 Jahren. Genderkompetenz ist in vielen Fragen unserer Gesellschaft abrufbar und es gibt überall Akteurinnen für einen frauen- und geschlechtergerechten Wandel, nicht zuletzt im Deutschen Frauenrat. Diese Ressourcen werden aber von Politik und Wirtschaft kaum wahrgenommen und selten gewollt, vielleicht aus Angst, sonst ihr Handeln grundsätzlich ändern zu müssen. Aber genau darum geht es, wenn Geschlechterdemokratie die Zukunft prägen soll.&nbsp;Die Lobby der Frauen lebt von ihrer Vielfalt. Immer wieder ist es ihr in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, unterschiedliche frauenemanzipatorische Strömungen miteinander ins Gespräch zu bringen und zu integrieren: In den Siebziger- und Achtzigerjahren traditionelle Frauenverbände mit Gruppierungen der autonomen Frauenbewegung, nach der Wende 1989 westdeutsche mit ostdeutschen Frauenverbänden und -gruppen; in jüngster Zeit Vertretungen von Migrantinnen und Musliminnen. Diese Verbände repräsentieren Frauen aus Wirtschaft, Sport, Parteien, Kirchen und unterschiedlichen Berufsverbänden. Diese Vielfalt begründet den besonderen Stellenwert der Positionen des Deutschen Frauenrates in der frauen- und gleichstellungspolitische Landschaft: Sie vermitteln, was wirklich Konsens zwischen den Frauen in Deutschland ist.&nbsp;Dabei galt und gilt es bis heute immer wieder, die teilweise sehr unterschiedlichen Interessen der Mitgliedsverbände des Deutschen Frauenrates in gemeinsamen Positionen zusammenzuführen, Heterogenität zu wandeln in Einigkeit, Konkurrenz in Kooperation, Partikularinteressen in Überparteilichkeit.In den Reihen des Deutschen Frauenrates bündelt sich der frauen- und geschlechterpolitische Sachverstand dieses Landes. Das ist sein Alleinstellungsmerkmal! Er ist ein unverzichtbarer Teil der politischen Interessenvertretung und Meinungsbildung in diesem Land. Darauf ist er stolz.&nbsp;In Artikel 3 Absatz 2 unseres Grundgesetzes heißt es: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Tatsächlich stellt der Deutsche Frauenrat fest, das „der Staat“ dieser Förderverpflichtung nicht ernst und entschieden genug nachkommt. Sein beschleunigter Rückzug aus der Verantwortung gegenüber der Zivilgesellschaft wirkt sich spürbar auch auf die Möglichkeiten des Deutschen Frauenrates aus, seine Aufgaben zu erfüllen.&nbsp;Heute aber gilt es, die Erfolge des Deutschen Frauenrates zu feiern. Dazu gehört, Dankbarkeit zu zeigen gegenüber jenen Initiatorinnen aus 14 Frauenorganisationen, die am 8. Dezember 1951 gemeinsam den „Informationsdienst für Frauenfragen“ gründeten, die Keimzelle für den heutigen Deutschen Frauenrat. Dankbarkeit auch gegenüber allen anderen Vorgängerinnen, die den Zusammenschluss durch alle politischen Epochen der jungen und später alten Bundesrepublik, durch die Wendezeit und in das wiedervereinte Deutschland geführt und zusammengehalten haben.</p>
<p class="bodytext">Beschluss vom 12.11.2011</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frauenlobby: 60 Jahre und kein bisschen leise</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/frauenlobby-60-jahre-und-kein-bisschen-leise.html</link>
			<description>Der Deutsche Frauenrat wird 60. Glückwünsche übermittelten die Bundeskanzlerin und weitere...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Alles zum 60-jährigen Jubiläum:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.frauenrat.de/deutsch/aktionen/jubilaeum-60-jahre-df/jubilaeum-60-gratulantinnen.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="1" width="1" />Wir gratulieren<br /></a>Glückwünsche aus Politik und Zivilgesellschaft<br /><br /><a href="0deutsch/aktionen/jubilaeum-60-jahre-df.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="1" width="1" />60 Jahre Deutscher Frauenrat<br /></a>Die Jubiläumsseiten</p>
<p class="bodytext"><a href="0deutsch/presse/pressemeldungen/pressemeldung/back/11/article/unverzichtbarer-teil-der-politischen-interessenvertretung-und-meinungsbildung.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="1" width="1" />Unverzichtbarer Teil der politischen Interessenvertretung und Meinungsbildung<br /></a>Pressemitteilung zum Jubiläum</p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_df_bei_schroeder_kl_01.jpg.jpg" height="222" width="450" alt="" /><br /><i><font size="1">Alle im Bilde: Vorstand und Delegierte zu Gast<br />bei Bundesfrauenministerin Schröder am 11. November 2011<br />Foto: BMFSFJ/Claus Junghanns</font></i></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 11:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Keine Kürzungen bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes!</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/presse/pressemeldungen/pressemeldung/article/keine-kuerzungen-bei-der-antidiskriminierungsstelle-des-bundes.html</link>
			<description>16/2011
Forderung der Mitgliederversammlung 2011 des Deutschen Frauenrates </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Deutsche Frauenrat hat kein Verständnis für die Sparpläne, die der Haushaltsausschuss des Bundestages der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) auferlegen will. </p>
<p class="bodytext">Ausgerechnet zu einer Zeit, da die ADS deutlich sichtbar die Interessen der Betroffenen vertritt, soll ihr Budget massiv gekürzt werden. Vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung im Jahr 2009 von Seiten des Europarates und auch des CEDAW-Ausschusses aufgefordert wurde, die ADS intensiver zu unterstützen, ist die Entscheidung politisch kaum nachvollziehbar. Denn mit den geplanten Kürzungen werden wichtige Teile der Arbeit der ADS auf Eis gelegt oder unmöglich gemacht, wie etwa die Förderung von Antidiskriminierungsstellen vor Ort.</p>
<p class="bodytext">Erst im Februar 2011 startete die ADS die „Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft&quot;, um die breite Öffentlichkeit für die Vermeidung von Benachteiligungen und Diskriminierungen zu sensibilisieren. Die Kürzungspläne des Haushaltsausschusses stehen im krassen Widerspruch zu dieser Offensive. </p>
<p class="bodytext">Der Deutsche Frauenrat fordert daher den Bundestag auf, diesen Kürzungsplänen nicht zuzustimmen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 15:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Unverzichtbarer Teil der politischen Interessenvertretung und Meinungsbildung</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/presse/pressemeldungen/pressemeldung/article/unverzichtbarer-teil-der-politischen-interessenvertretung-und-meinungsbildung.html</link>
			<description>15/2011
60 Jahre Lobby der Frauen: Mit tagesaktuellen Forderungen feiert der Deutsche Frauenrat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Rahmen seiner diesjährigen Mitgliederversammlung hat der Deutsche Frauenrat sein 60-jähriges Bestehen gefeiert. Denn am 8. Dezember 1951 hatten 14 Frauenverbände den „Informationsdienst für Frauenfragen“ gegründet, aus dem sich im Laufe der Jahrzehnte die „Lobby der Frauen“ entwickelte. </p>
<p class="bodytext">„Solange Frauen strukturell diskriminiert werden, ist deren Interessenvertretung unabdingbar, die Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit aktueller denn je, sagte Marlies Brouwers, Vorsitzende der Frauenlobby, anlässlich der Feier am 12. November. Daher sei und bleibe der Deutsche Frauenrat „ein unverzichtbarer Teil der politischen Interessenvertretung und Meinungsbildung in diesem Land“, so Brouwers.</p>
<p class="bodytext">In ähnlichem Tenor würdigten auch zahlreiche GratulantInnen aus Politik und Zivilgesellschaft die Verdienste des Deutschen Frauenrates. So schrieb Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Glückwunsch: „Schon 60 Jahre lang begleitet er die deutsche und internationale Politik zur Gleichstellung von Frauen und Männern kreativ und kritisch“.</p>
<p class="bodytext">Anlässlich einer Einladung des Vorstands und der Delegierten am 11. November ins Bundesfrauenministerium hob Bundesministerin Kristina Schröder den Deutschen Frauenrat als einen der bedeutendsten gleichstellungspolitischen Ansprechpartner hervor und lobte sein Engagement als Anwalt für Gleichberechtigung. „Ohne die erfolgreiche Frauenbewegung in Deutschland stünde ich heute nicht hier“, so Schröder gegenüber den Geladenen. </p>
<p class="bodytext">Die Bundesministerin nutzte die Stunde, um erneut für ihre „Flexiquote“ für Aufsichtsräte zu werben. Der Deutsche Frauenrat hingegen bleibt bei seiner Forderung nach einer gesetzlichen Geschlechterquote von mindestens 40 Prozent für Aufsichtsgremien. Außerdem fordert er ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft und bekräftigte dies per Beschluss der Mitgliederversammlung 2011 erneuert.</p>
<p class="bodytext">Auch die sogenannten Minijobs waren Thema bei der Gesprächsrunde im Bundesfrauenministerium. Der Deutsche Frauenrat konkretisierte seine Forderungen nach Abschaffung der Minijobs gegenüber der Bundesregierung. Er nannte Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um Minijobs in versicherte (Normal-) Arbeitsverhältnisse zu überführen und alle Beschäftigungsformen gleich zu behandeln. Dazu gehören: die Abschaffung des Ehegattensplittings und der Steuerklasse V, die Durchsetzung geltenden Arbeitsrechts, die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes, gesetzliche Regelungen zur Überwindung der Entgeltungleichheit und die Einführung eines Verbandsklagerechts zur verbesserten Unterstützung Betroffener. </p>
<p class="bodytext">Das neue Familienpflegezeitgesetz wurde von der Mitgliederversammlung grundsätzlich kritisiert. Um die Rahmenbedingungen für pflegende Angehörige zu verbessern, müssen unter anderem die Pflegezeiten in der Rentenversicherung höher bewertet werden mit dem Ziel einer Angleichung an die Erziehungszeiten, fordert der Deutsche Frauenrat.</p>
<p class="bodytext">Darüber hinaus fordert die Frauenlobby die Bundesregierung erneut auf, das geplante Betreuungsgeld nicht einzuführen. Stattdessen sollen die dafür notwendigen Gelder in den qualitativen und quantitativen Ausbau von Kindertagesstätten und frühkindliche Bildung investiert werden. </p>
<p class="bodytext">Ausführlich befasste sich die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrates in diesem Jahr mit dem Thema „Green Economy“. In einem aktuellen Eckpunktepapier wird beklagt, dass allen Konzepten für Grüne Ökonomie bisher Geschlechtergerechtigkeit als grundlegende Bedingung für einen ökologisch und sozial nachhaltigen Wandel fehlt. Sie sei aber „ein wichtiger Prüfstein“ für das Gelingen Grüner Ökonomie. Anlass für das Thema sind die laufenden internationalen Vorbereitungen auf die UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung (Rio+ 20), die im Juni 2012 in Rio de Janeiro stattfinden wird. </p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="0deutsch/aktionen/jubilaeum-60-jahre-df.html#c555" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />In der Vielfalt sind wir stark!<br /></a>Statement der Mitgliederversammlung 2011 zu 60 Jahren Deutscher Frauenrat</p>
<p class="bodytext"><a href="0fileadmin/user_upload/infopool/beschluesse/DF-Eckpunke_2011_Green_economy.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" height="10" width="14" />Eckpunkte-Papier green economy</a></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.frauenrat.de/deutsch/aktionen/jubilaeum-60-jahre-df/jubilaeum-60-gratulantinnen.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="10" width="14" />GratulantInnen aus Politik und Zivilgesellschaft</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldungen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 13:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sexualisierte Gewalt gegen Kinder konsequenter bekämpfen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/sexualisierte-gewalt-gegen-kinder-konsequenter-bekaempfen.html</link>
			<description>Auf seiner Mitgliederversammlung 2011 hat der Deutsche Frauenrat (DF) einen umfassenden Katalog an...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">So fordert der DF im <b>Bereich Gewalt</b> <a href="0fileadmin/user_upload/infopool/beschluesse/2011_Bekaempfung_sexualisierter_Gewalt_an_Kindern.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" height="1" width="1" />wirkungsvollere Maßnahmen zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder</a>; im einzelnen&nbsp;u.a. die Anerkennung gewaltfreier Erziehung als gesellschaftlicher Wert, die altersgemäße Information über die UN-Kinderrechtskonvention bzw. über die entsprechenden Rechte für Kinder und Jugendliche in der vorschulischen und schulischen Bildung, die Sensibilisierung Erwachsener z. B. in Einrichtungen der Erwachsenenbildung, und anderen Bildungs- und Beratungsangeboten für die Signale betroffener Kinder und die verbindliche Aufnahme der Kinderrechtskonvention in die Ausbildungsinhalte entsprechender Berufsgruppen. Darüber hinaus soll bei sexualisierter Gewalt an Kindern die zivilrechtliche Verjährungsfrist und die strafrechtliche Verjährung entfristet werden.</p>
<p class="bodytext">Im <b>Bereich Arbeitsmarktpolitik</b> aktualisierte der DF seine Positionen zu geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnissen, den sogenannten Minijobs.&nbsp;Als Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um jene in versicherte (Normal-)Arbeitsverhältnisse zu überführen und alle Beschäftigungsformen gleich zu behandeln, fordert die Frauenlobby: die Abschaffung des Ehegattensplittings und der Steuerklasse V, die Durchsetzung geltenden Arbeitsrechts, die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes, gesetzliche Regelungen zur Überwindung der Entgeltungleichheit und die Einführung eines Verbandsklagerechts zur verbesserten Unterstützung Betroffener. <br /><br />Im <b>Bereich Sozialpolitik</b> wurde das neue Familienpflegezeitgesetz als unzureichend kritisiert. Um die Rahmenbedingungen für pflegende Angehörige zu verbessern, müssen unter anderem die Pflegezeiten in der Rentenversicherung höher bewertet werden mit dem Ziel einer Angleichung an die Erziehungszeiten, fordert der DF.</p>
<p class="bodytext">Im <b>Bereich Gleichstellungspolitik</b> fordert die Frauenlobby u.a. die Bundesregierung erneut auf, das geplante Betreuungsgeld nicht einzuführen. Stattdessen sollen die dafür notwendigen Gelder in den qualitativen und quantitativen Ausbau von Kindertagesstätten und frühkindliche Bildung investiert werden.<br />&nbsp;<br />Im <b>Bereich Internationales </b>kritisiert der DF den „beschämend niedrigen Beitrag“ der Bundesregierung zur Finanzierung der neuen UN-Einheit UN Women. Lediglich 818.000 Euro stellt Deutschland hierfür zur Verfügung, um weltweit die Rechte von Frauen durchzusetzen, so wie sie im CEDAW-Abkommen, der Pekinger Plattform, der Sicherheitsratsresolution 1325 „Frauen, Frieden, Sicherheit“ und den Millenniumszielen international festgeschrieben sind. Der DF fordert die Bundesregierung auf, ihren Beitrag spürbar zu erhöhen.</p>
<p class="bodytext">Kritik gab es auch für die Pläne des Haushaltsausschusses, die Finanzmittel für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) deutlich zu kürzen. Damit würden wichtige Teile der Arbeit der ADS auf Eis gelegt oder unmöglich gemacht, heißt es in einem <a href="0deutsch/presse/pressemeldungen/pressemeldung/back/11/article/keine-kuerzungen-bei-der-antidiskriminierungsstelle-des-bundes.html" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" height="1" width="1" />Beschluss der Mitgliederversammlung</a>. Der Bundestag wird vom DF&nbsp;aufgefordert, den Kürzungsplänen nicht zuzustimmen.</p>
<p class="bodytext">Ausführlich befasste sich die Mitgliederversammlung in diesem Jahr mit dem Thema <b>Green Economy</b>. In einem aktuellen <a href="0fileadmin/user_upload/infopool/beschluesse/DF-Eckpunke_2011_Green_economy.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" height="1" width="1" />Eckpunktepapier</a> wird kritisiert, dass allen Konzepten für eine ökologisch nachhaltige und sozial gerechte „grüne Ökonomie“ eine Geschlechterperspektive fehle.&nbsp; Sie sei aber „ein wichtiger Prüfstein“ für das Gelingen einer solchen Ökonomie, heißt es in einem aktuellen Eckpunktepapier. Anlass für das Thema gaben die laufenden internationalen Vorbereitungen auf die UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung (Rio+ 20), die im Juni 2012 in Rio de Janeiro stattfinden wird. </p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="0fileadmin/user_upload/infopool/beschluesse/Beschluesse_2011-web.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" height="1" width="1" />Alle Beschlüsse 2011</a>&nbsp;(PDF)</p>
<p class="bodytext"><a href="0fileadmin/user_upload/infopool/beschluesse/2011_Bekaempfung_sexualisierter_Gewalt_an_Kindern.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" height="1" width="1" />Positionspapier zur Bekämpfung von sexualisierter Gewalt an Kindern</a> (PDF)</p>
<p class="bodytext"><a href="0fileadmin/user_upload/infopool/beschluesse/DF-Eckpunke_2011_Green_economy.pdf" title="Leitet Herunterladen der Datei ein" target="_self" class="download" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/download.gif" alt="Leitet Herunterladen der Datei ein" height="1" width="1" />Eckpunkte für den Beitrag des Deutschen Frauenrates zur Diskussion um Green Economy</a> (PDF)<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 14:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Betreuungsgeld: Widerstand aus den Reihen der Unionsfrauen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/betreuungsgeld-unionsfrauen-im-bundestag-wollen-gutscheinloesung.html</link>
			<description>Die Diskussion um das Betreuungsgeld reißt nicht ab. Nachdem Bundesfrauenministerin Kristina...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In ihrer letzten Sitzung hatten sich die Koalitionsspitzen auf ein Konzept für das im Koalitionsvertrag angekündigte Betreuungsgeld verständigt. Knackpunkt war bis dato die Finanzierung der geplanten Leistung gewesen. Nach den Plänen der Koalition soll nun ab 2013 ein Betreungsgeld in Höhe von 100 Euro nur an diejenigen Eltern ausgezahlt werden, die ihre zweijährigen Kinder zuhause betreuen. Ab 2014 soll die neue Prämie dann auf 150 Euro aufgestockt und auch an Eltern mit dreijährigen Kindern gezahlt werden. Soweit der Plan der Koalitionsspitzen. </p>
<p class="bodytext"><b>Frauen in&nbsp;der Union: Gutschein statt&nbsp;Barauszahlung<br /></b>Allerdings deutet sich in der Union scharfer Widerstand an. Nach einer geheimen Abstimmung im März dieses Jahres hatten sich die Unionsfrauen beim Betreuungsgeld klar zu einer Gutscheinlösung und gegen die Barauszahlung bekannt - und dies so eindeutig Bundeskanzlerin Agela Merkel und Fraktionschef Volker Kauder (beide CDU) mitgeteilt, berichtet die Vorsitzende der Unionsfrauen, Rita Pawelski, in der <i>Welt</i>. Umso überraschter sei sie nun über das Ergebnis des Koalitionsausschusses gewesen, sagte die CDU-Politikerin<i></i>.<br /><b><br />Pawelski: Keine von uns würde ein Betreuungsgeld fordern</b> <br />Wie wenig die Unionsfrauen im Bundestag überhaupt vom Betreuungsgeld halten, auch das gibt Pawelski im Interview mit der <i>Welt</i> unverhüllt zu verstehen. &quot;Wäre es nicht Bestandteil des Koalitionsvertrages, würde kaum eine von uns Frauen auf die Idee kommen, ein Betreuungsgeld zu fordern.&quot; Schließlich würden die Familien in Deutschland ausreichend finanziell unterstützt. &quot;Was wir brauchen, sind bessere Betreuungsmöglichkeiten für unter Dreijährige, und wir müssen mehr in Bildung investieren.&quot; Derzeit sieht die CDU-Politikerin kaum Chancen, dass der Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung für unter Dreijährige ab 2013 eingelöst werden könne. Dementsprechend sei ein Betreuungsgeld ab diesem Zeitpunkt auch nicht sinnvoll. </p>
<p class="bodytext"><b>Deutscher Frauenrat: Betreuungsgeld nicht einführen<br /></b>Die Mitgliederversammlung 2011 hat&nbsp;die Bundesregierung erneut aufgefordert,&nbsp;auf die Einführung des Betreuungsgeldes zu verzichten,&nbsp;da es einer eigenständigen Existenzsicherung von Frauen entgegenwirke. Auch&nbsp;aus kinderpolitischer Sicht, so&nbsp;die Frauenlobby,&nbsp;sei das Betreuungsgeld abzulehnen,&nbsp;da zu befürchten sei, dass gerade die Kinder aus der frühkindlichen Bildung herausfallen, die am meisten Unterstützung und Förderung benötigen. Der Deutsche Frauenrat fordert die Bundesregierung auf, die Gelder, die für das Betreuungsgeld notwendig wären, in den qualitativen und quantitativen Ausbau von Kindertagesstätten und frühkindliche Bildung zu investieren. </p>
<p class="bodytext"><b>Zukunftsforum Familie: Wahlfreiheit nur mit bedarfsgerechter Betreuung<br /></b>Auch für Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie, bleibt das Betreuungsgeld &quot;eine unstimmige familienpolitische Leistung&quot;. Angesichts jüngster Zahlen zum schleppenden Betreuungsausbau müssten die verfügbaren Mittel hier eingesetzt werden. &quot;Erst, wenn ein bedarfsgerechter Ausbau der Betreuungseinrichtungen erfolgt ist, kann von ‚Wahlfreiheit' im Wortsinne überhaupt gesprochen werden.&quot; Reckmann forderte Bundesfamilienministerin Schröder daher auf, einen Krippengipfel einzuberufen und mit Ländern und Kommunen zu vereinbaren, wie der Rechtsanspruch ab 2013 garantiert werden könne. <br /><b><br />BAG: Gleichstellung braucht keine Subventionierung der Hausfrauen<br /></b>Diejenigen, die wissen, wie es vor Ort um den Betreuungsausbau und die Bedürfnisse von Eltern bestellt ist, sind die kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (BAG). Auch sie kritisieren den Koalitionsbeschluss zum Betreuungsgeld. Gleichstellung brauche keine Subventionierung der Frauen zuhause, sondern den &quot;qualitativen und quantitativen Ausbau der Kinderbetreuung&quot;. Lange Erwerbsunterbrechungen, wie sie durch das Betreuungsgeld befördert würden, verhinderten den Wiedereinstieg und das berufliche Fortkommen von Frauen und Männern, so die BAG. Doch darüber hinaus torpediere das Betreuungsgeld auch bildungs- und integrationspolitische Ziele, indem Familien mit Migrationshintergrund und bildungsferne Eltern ihre Kinder wegen des Betreuungsgeldes wieder zuhause betreuten.<br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 11:47:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gewalt im Spiel: neue Studie zu Zwangsehen </title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/nn-fertig-studie-mehr-als-jedes-zweite-opfer-wird-mit-koerperlicher-gewalt-zur-ehe-gezwungen.html</link>
			<description>Über die Hälfte der von Zwangsverheiratung Betroffenen wird mit Gewalt in die Ehe gezwungen. Das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Nur die mutigsten Mädchen suchen Beratungsstelle auf<br /></b>Mehr als 3.000 Frauen und Mädchen suchten laut Studie im Jahr 2008 wegen einer drohenden oder bereits stattgefunden Zwangsheirat&nbsp;eine Beratungsstelle auf. Rund 60 Prozent von ihnen drohte eine Zwangsehe, bei 40 Prozent war die Zwangsehe bereits vollzogen. Allerdings sei hier von einer hohen Dunkelziffer auszugehen, betont Christa Stolle, Geschäftsführerin von Terre des Femmes. Schließlich suchten nur die &quot;mutigsten Mädchen&quot; eine Beratungsstelle auf. Insofern könne die Studie über das tatsächliche Ausmaß von Zwangsheirat keine stichhaltigen Hinweise geben.&nbsp;<br /><br /><b>Die meisten Zwangsehen werden&nbsp;im Ausland geschlossen<br /></b>Die Betroffenen sind der Studie zufolge vermeintlich gut integriert: Demnach sind 32 Prozent in Deutschland geboren, 44 Prozent besitzen einen deutschen Pass. Doch schützt das offenbar nicht davor, zwangsverheiratet zu werden. Mehr als die Hälfte der Zwangsehen werden im Ausland geschlossen oder sind dort geplant. 43 Prozent der Betroffenen fürchten, ins Ausland verschleppt zu werden und dort für immer leben zu müssen. </p>
<p class="bodytext"><b>Schulen sollen sich dem Thema annehmen<br /></b>&quot;Es kann nicht sein, dass der deutsche Staat seiner Fürsorgepflicht für die jungen Frauen nicht nachkommt&quot;, so Stolle weiter. Sie fordert deshalb mehr Beratungseinrichtungen, die schon vorzeitig einsetzen können und nicht erst in einer akuten Situation. Doch dafür müssten Bund und Länder die Mittel für die Beratungsstellen aufstocken, so Stolle weiter. Nur dann könnten SozialarbeiterInnen auch dort beraten, wo potenziell Betroffene anzutreffen seien: in Jugenzentren, Mädchencafés, aber auch Schulen. Denn auch das ist ein Ergebnis der Studie: Nicht einmal jede zehnte der befragten Schulen gab an, dass Zwangsverheiratung ein relevantes Thema sei. Stolle findet das umso skandalöser, als&nbsp;knapp ein Drittel der Betroffenen jünger als 18 Jahre sei. Die Frauenrechtsorganisation drängt deshalb darauf, das Zwangsehen als Thema&nbsp;in alle Lehrpläne ab der 7. Klasse aufzunehmen.<br /><br />Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU),&nbsp;fühlt sich&nbsp;durch die Studie bestätigt: &quot;In zahlreichen Fällen werden die Betroffenen zur Zwangsheirat ins Ausland verschleppt. Umso wichtiger war die Verlängerung des Rückkehrrechts auf bis zu 10 Jahre.&quot; Nun gelte es, niedrigschwellige Hilfsangebote auszubauen und die Zahl der Beratungsstellen zu erhöhen. Zugleich seien die Herkunftsländer in der Pflicht, ebenfalls mit ganzer Kraft gegen die schwere Menschenrechtsverletzung der Zwangsheirat vorzugehen, betonte Böhmer.<br /><b><br />Zwangsverheiratung endlich in den Katalog der Auslandsstraftaten</b><br />Christa Stolle reicht Böhmers Appell an die Herkunftsländer allerdings nicht aus. Sie sieht sehr wohl&nbsp;gesetzlichen Bedarf. Denn tatsächlich werden über die Hälfte der Zwangsverheiratungen im Ausland durchgeführt; der Großteil der Betroffenen ist dann von deutschen Fachberatungsstellen nicht mehr zu erreichen. Das seit Juli 2011&nbsp;gültige Gesetz gegen Zwangsverheiratung greife bei diesen Fällen nicht, da versäumt wurde, Zwangsverheiratung in den Katalog der Auslandsstraftaten aufzunehmen,&nbsp;kritisiert die Geschäftsführerin von Terre des Femmes. Das müsse endlich nachgeholt werden. </p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Informationen:</b></p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Zwangsverheiratung-in-Deutschland-Anzahl-und-Analyse-von-Beratungsf_C3_A4llen,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf%20%20%20" title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" target="_self" class="external-link-new-window" ><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="Öffnet externen Link in neuem Fenster" />Zwangsverheiratung in Deutschland - Anzahl und Analyse von Beratungsfällen (Kurzfassung)</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 11:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berufsanerkennungsgesetz: djb fordert Nachbesserungen</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/-4c8d871c9a.html</link>
			<description>Der Deutsche Juristinnenbund (djb) begrüßt den Bundesratsbeschluss vom 4. November zur Anerkennung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Nach dem Entwurf von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) sollen ZuwandererInnen künftig einen Rechtsanspruch erhalten, ihren Berufsabschluss aus dem Heimatland innerhalb von drei Monaten überprüfen zu lassen. Stimmt die Qualifikation mit den deutschen Anforderungen nicht überein, müssen zumindest die im Ausland erworbenen Kenntnisse bescheinigt werden.</p>
<p class="bodytext"><b>Auch Bildungs, Erziehungs- und Sozialsektor einbeziehen<br /></b>Da das Gesetz aber nur einen Teil der Berufe erfasse, fordert der Deutsche Juristinnenbund die Länder auf, vergleichbare Gesetze für ihren Zuständigkeitsbereich zu erlassen. Das betreffe vor allem den Bildungs-, Erziehungs- und Sozialsektor - Berufe also, in denen besonders viele Frauen mit ausländischen Bildungsabschlüssen beschäftigt sind. &quot;Im Interesse der betroffenen Menschen ist darauf zu achten, dass Bund und Länder sowie die Bundesländer untereinander die Anerkennungsverfahren aufeinander abstimmen&quot;, führt der djb weiter aus.<br /><b><br />Nur&nbsp;koordiniertes Verfahrn kann Verbesserungen bringen</b>&nbsp;<br />Zentrales Anliegen des Gesetzes müsse sein, den in Deutschland lebenden MigrantInnen den Zugang zum Arbeitsmarkt mit ihrer Berufsqualifikation zu erschließen. Ob das gelinge, ist aber nach Auffassung des djb zweifelhaft, weil die Gleichwertigkeit von Prüfungsleistungen nach wie vor von ganz unterschiedlichen Ämtern überprüft werde. Das Gesetz werde MigrantInnen aber nur dann die erhofften Verbesserungen bringen, wenn ein koordiniertes Verfahren eingeführt werde. Gleichzeitig muss nach Auffassung des Juristinnenbundes der Anspruch auf Beratung und Nachschulungsmöglichkeit garantiert sein.<br /><br />Der Deutsche Frauenrat fordert seit 2009 die erleichterte Anerkennung von im Ausland erworbenen Schul-, Bildungs- und Berufsabschlüssen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 08:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bambi für Bushido: Affront für Frauen und Schwule</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/bambi-fuer-bushido-affront-fuer-frauen-und-schwule.html</link>
			<description>Gegen die Verleihung des Bambi-Awards in der Kategorie Integration an den Rapper Bushido haben die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">In der Begründung der Jury heiße es absurderweise, dass sich Bushido gegen Gewalt und für ein respektvolles Miteinander einsetze. Die Texte von Anis Mohamed Youssef Ferchichi alias Bushido belegten vielmehr das Gegenteil: „Berlin wird wieder hart, denn wir verkloppen jede Schwuchtel“ heißt es in einem Song, „Ich entscheide, wann du Homo stirbst“ in einem anderen. Zu Gewalt gegen Frauen ruft Bushido ebenfalls auf: Mit der Rechten werd ich wichsen, mit der Linken dich schlagen“ und „Dein Silikon gehört mir und meiner Crew“. </p>
<p class="bodytext">Hierzu erklärte Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg: „Bushido ist kein hervorragendes Beispiel für gelungene Integration. Bushido ist ein geistiger Brandstifter mit einem archaischen Männlichkeitsbild. Seine Hasstiraden tragen dazu bei, dass sich homosexuellenfeindliche und frauenverachtende Einstellungen unter Jugendlichen verhärten. Die diesjährige Bambi-Preisverleihung ist an Ignoranz nicht zu überbieten.“</p>
<p class="bodytext">Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes hatte bereits zu einem früheren Zeitpunkt mit einem offenen Brief an den Veranstalter der Bambi-Preisverleihung, den Burda-Verlag gewendet. Christa Stolle, Geschäftsführerin von Terre des Femmes kritisierte darin: „Bushido als Vorbild auszuzeichnen ist ein Affront gegen alle Frauen, die Gewalt erlebt haben und konterkariert alle jahrelangen Initiativen der Gesellschaft, Gewalt gegenüber Frauen und Minderheiten zu ächten.“</p>
<p class="bodytext">Bushido soll den Bambi am 10. November erhalten. Der Rapper war schon früher wiederholt&nbsp;wegen seiner gewaltverherrlichenden Musik auf den Index und in die Kritik geraten.</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 13:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Wir brauchen Quoten - und noch viel mehr…&quot;</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/wir-brauchen-quoten-und-noch-viel-mehr.html</link>
			<description>Berliner Tischrede von Henny Engels, Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrates. Gehalten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am Vorabend des Reformationstages trafen sich 99&nbsp;Teilnehmerinnen aus unterschiedlichen kirchlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen zu einem Festessen in Berlin. Begleitet wurde es von sieben Tischreden prominenter Frauen aus Kirche und Gesellschaft, die in Anlehnung an Martin Luther ihre &quot;Thesen&quot; zur heutigen Situation von Frauen vorstellten. Als Tischrednerin trat auch die Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrates, Henny Engels auf.</p>
<p class="bodytext"><b>Die Rede im Wortlaut:</b></p>
<p class="bodytext">&quot;Der Streit über die Frage, ob es einer gesetzlichen Quotenregelung bedarf, um das Verfassungsgebot 'Frauen und Männer sind gleichberechtigt' auch in der Wirtschaft zu verwirklichen, hat in den letzten Monaten an Fahrt aufgenommen. War zunächst in den Parteien einigermaßen Ruhe eingekehrt, weil die Grünen und die SPD und, nicht zu vergessen, am Ende sogar die CSU Quoten eingeführt hatten, und die CDU sich immerhin auf ein Quorum verständigen konnte, steht nun die Frage im Vordergrund, ob eine solche Regelung auch der Benachteiligung von Frauen in der Wirtschaft abhelfen kann.</p>
<p class="bodytext">Allenthalben ist zu hören, dass allein Qualifikation bei Einstellungen und Beförderungen das Kriterium sei – das kann aber nicht stimmen. Denn es ist seit Jahren bekannt, dass Mädchen bzw. junge Frauen die besseren Schul-, Studien- und Berufsabschlüsse vorweisen – dies schlägt sich aber bei Einstellungen und Beförderungen nicht nieder. Diese Einschätzung wurde auch in einem Gespräch des Deutschen Frauenrates mit einem leitenden Angestellten der Bundesagentur für Arbeit bestätigt. Er sagte: Wenn allein die Qualität der Abschlüsse und Erfahrungen entscheidend wäre, dürften nur noch Frauen eingestellt werden.</p>
<p class="bodytext">Und auch die Wirtschaftsbosse selbst werden nicht müde zu betonen, wie sehr sie die hohe Qualität und Zuverlässigkeit ihrer Mitarbeiterinnen zu schätzen wissen. Warum also finden sich dennoch so wenige Frauen in Führungs-positionen? Warum stößt gerade bei Verantwortlichen der deutschen Unternehmen eine gesetzliche Quote auf heftigen Widerstand? Wenn die Herren die Frauen so sehr schätzen und wenn sie nichts gegen deren Führungsqualitäten ins Feld führen können, dann müssten sie auch einer gesetzlichen Frauenquote zustimmen – da diese letztlich nur das regelt, was sie angeblich ohnehin wollen.</p>
<p class="bodytext">Schon Sokrates (470-399 vor unserer Zeitrechnung) formulierte: „Eine Frau, gleichgestellt, wird überlegen.“</p>
<p class="bodytext">Deshalb meine These:</p>
<p class="bodytext"><b>Die gesetzliche Frauenquote stößt deshalb auf Widerstand, weil durch ihre Einführung auf Dauer eine kritische Masse von Frauen in hohen Führungspositionen erreicht würde. Dies wiederum könnte in der Folge dazu führen, dass in absehbarer Zeit mehr Frauen als Männer in hohen leitenden Positionen zu finden sind – eine für die Herren der Schöpfung vermutlich unerträgliche Vorstellung.</b></p>
<p class="bodytext">Da aber alle verbal formulierten Einsichten bisher die berühmte Glasdecke nicht zum Splittern gebracht haben, möchte ich in Anlehnung an die Wittenberger These 45 formulieren:<br /><br /><b>Nur durch sanften Zwang wächst die Gerechtigkeit und damit wird die Gesellschaft besser; durch Unterlassen des gerechten Zwangs aber wird sie nicht besser und bleibt nur teilweise gerecht.<br /></b><br />Frauen werden also nicht lockerlassen dürfen bei der Forderung nach einer gesetzlichen Quote. Keineswegs trauen dürfen sie freiwilligen Vereinbarungen.</p>
<p class="bodytext">In Anlehnung an die These 91 möchte ich hierzu formulieren:<br />&nbsp;<br /><b>Die für die Arbeitgeber peinlichen Einwände der Quoten-Befürworterinnen gegen freiwillige Vereinbarungen nicht zu hören und nicht durch vernünftige Gegenargumente zu entkräften, heißt, die Spitzenkräfte der deutschen Wirtschaft der Lächerlichkeit auszusetzen und die Demokratie unvollendet zu halten.</b></p>
<p class="bodytext">Oder, wie der Reformator an seine herzliebe Hausfrau Katherin Lutherin vielleicht heute schreiben würde: „Wir haben genug getan und geredet – die Betonköpfe wollen nicht weichen. So wird eine Regelung kommen, die sie weichen lehren soll.“</p>
<p class="bodytext">So scheint mir unbestreitbar, dass für die Frage der geschlechtergerechten Besetzung der hohen Leitungspositionen in den deutschen Unternehmen eine gesetzliche Quote unabdingbar ist.</p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_berliner_tischreden_2.jpg.jpg" height="201" width="300" alt="" /><br /><i><font size="1">Tischrednerinnen: Henny Engels (re.),<br />neben ihr Margot Käßmann</font></i></p>
<p class="bodytext">Aber – und die Frage müssen sich die Frauen stellen, die sich insbesondere auf die hohen Leitungspositionen konzentrieren: Ist Geschlechtergerechtigkeit in der Erwerbsarbeit und in der deutschen Wirtschaft schon erreicht, wenn wir eine Quote für Vorstände und Aufsichtsräte haben? Ich meine, nein. Neben dem Einsatz für eine Quote in den oberen Etagen muss es auch darum gehen, die Chancen von Abertausenden von Frauen zu erhöhen, die in niedrigeren Leitungsfunktionen oder auch gar nicht leitend tätig sind.</p>
<p class="bodytext">Natürlich ist es entlarvend, wenn die &quot;2. Bilanz zur freiwilligen Vereinbarung zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Privatwirtschaft&quot; nur deshalb auf erstaunlich hohe Zahlen kommt, weil jede Filialleiterin bekannter Drogeriemärkte – auch wenn sie die einzige Angestellte in dieser Filiale ist – auf gleicher Ebene mitgezählt wird wie die Leiterin einer großen Bankfiliale. Diese Art der Zählung muss kritisiert werden; gleichzeitig aber muss aufgezeigt werden, dass auch viele Frauen in niedrigeren Leitungspositionen – und auch solche, die keine Leitungsposition haben – große Verantwortung tragen und eine sehr gute Arbeit leisten. Auch sie verdienen unseren vollen Respekt.</p>
<p class="bodytext">Und ein weiteres darf nicht aus dem Blick geraten. Frauen erhalten bekanntlich in diesem Land für gleiche oder gleichwertige Arbeit durchschnittlich ca. 23 Prozent weniger Entgelt als Männer. Ein großer Teil dieses so genannten Pay Gap ist zu erklären durch häufigere Erwerbsunterbrechungen, durch die Wahrnehmung von Teilzeitarbeit, um der Familie gerecht zu werden. Aber: ca. 7 Prozent des Pay Gap sind nicht durch solche Phänomene zu begründen – sie sind der so genannte „unerklärte Rest“.</p>
<p class="bodytext">Zwar betonen die Arbeitgeberverbände immer wieder, dass es eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts nicht gebe – eine glaubwürdige Erklärung für diesen unerklärten Rest haben sie aber bisher nicht liefern können. Auch die von einigen angeführte Erklärung, Frauen seien selbst schuld, weil sie nicht hart und effektiv genug verhandeln, trägt nicht wirklich. Ob und in welcher Weise hier eine Quotierung weiterhelfen würde, steht dahin. Nach meiner Überzeugung wird sie allein nicht reichen.<br /><br />Vielmehr muss es darum gehen, zu einer geschlechtsneutralen Bewertung von Erwerbstätigkeiten zu kommen und danach über die zu zahlenden Entgelte zu entscheiden.</p>
<p class="bodytext">Nicht die Tatsache, ob in einer Sparte überwiegend Frauen oder überwiegend Männer tätig sind, kann entscheidend sein für die Höhe der Entgelte – sondern allein die mit diesen Tätigkeiten verbundenen physischen und psychischen Anforderungen und Belastungen.</p>
<p class="bodytext">Dann wäre ein Ende mit der Regelung, dass Bauarbeiter wegen der körperlichen Belastungen eine Erschwerniszulage bekommen, Krankenschwestern aber nicht. Und möglicherweise könnte dies dazu führen, dass Berufe, in denen vorwiegend mit kleinen, kranken oder alten Menschen gearbeitet wird, höher geschätzt und bewertet werden als solche Tätigkeiten, die vorwiegend mit und an Maschinen erledigt werden.</p>
<p class="bodytext">Jenseits der Quotenregelung muss zudem eine verstärkte und breitere Auseinandersetzung darüber geführt werden, wie fest Rollenstereotype, die Bilder davon, wie man bzw. frau zu sein habe, in den Köpfen sitzen, welche Konsequenzen dies hat und welche Maßnahmen wirklich geeignet sind, dies nachhaltig zu verändern.</p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_berliner_tischreden_3.jpg.jpg" height="200" width="300" alt="" /><br /><font size="1"><i>Tafelrunden, Fotos: Annette Birkenfeld</i></font></p>
<p class="bodytext"><b>Angesichts dessen, dass nicht wenige junge Frauen die Wirkung von Rollenstereotypen für eine sich überlebende Generationenfrage halten, muss aufgezeigt werden, dass diese Bilder sehr viel hartnäckiger sind als viele annehmen – und dass sie nicht ohne aktives Handeln einfach verschwinden.</b> <br /><br />Mag sein, dass mehr Frauen in hohen Führungspositionen zu einer Veränderung dieser Bilder beitragen – ob dies ausreicht, ist zu bezweifeln. Deshalb muss noch etwas anderes in Angriff genommen werden: Alle reden davon, dass auch Frauen existenzsichernde Erwerbsarbeitsverhältnisse haben müssen. Gleichzeitig werden viele Anreize gesetzt, dass Frauen in Mini- oder Midijobs tätig sind, mit denen bekanntlich solche Einkommen nicht erzielt werden können.<br /><br />Der Streit darum, warum die Frauen sich so verhalten, erinnert an eine Tischtennis-Weltmeisterschaft. In einem schönen Ping-Pong geht es hin und her zwischen „Die Frauen wollen das so, weil sie Familie und Erwerbsarbeit miteinander verbinden wollen“ und „Sie haben letztlich keine andere Chance, wollen sie den an sie gestellten Anforderungen bezüglich der Sorgearbeit gerecht werden“.</p>
<p class="bodytext">Hier bedarf es mehrerer Maßnahmen; die Diskussion um die Rollenstereotype gehört dazu. Dazu gehört auch, Männern deutlich zu machen, dass ihre Verantwortung für ihre Familien nicht mit dem Gehaltszettel erledigt ist.</p>
<p class="bodytext">Und dazu gehört auch, dass die Politik unverzüglich die Rahmenbedingungen für erwerbstätige Mütter und Väter verbessert und ebenso unverzüglich Fehlanreize wie das Ehegattensplitting und die kostenfreie Mitversicherung nicht-erwerbstätiger Ehegatten abschafft. </p>
<p class="bodytext">Und erst recht gehört dazu, nicht, wie mit dem neuen Familienpflegezeitgesetz oder dem Betreuungsgeld, neue Anreize für Unterbrechungen und Reduzierungen der Erwerbsarbeit zu schaffen.</p>
<p class="bodytext">Wir brauchen keine Abhalteprämien, sondern ein aktives Eintreten dafür, dass Frauen wie Männer ein Recht darauf haben, erwerbstätig zu sein, ihren Lebensunterhalt zu verdienen – und bei alldem auch noch Freude daran zu haben umzusetzen, was sie in ihrer Ausbildung oder ihrem Studium gelernt haben. Wir brauchen auch weder materielle noch immaterielle Prämien, die Männer von ihren Familien abhalten, sondern ein aktives Werben dafür, </p><ul><li>dass Männer wie Frauen ihrer Verantwortung für ihre Familien wirklich gerecht werden und</li><li>wissen, dass Erwerbsarbeit und Karriere nicht alles sind,</li><li>und zudem auch noch Freude daran haben, ihre Kinder groß werden zu sehen und auch ihrer ganz praktischen Verantwortung für den Privathaushalt nachzukommen.</li></ul><p class="bodytext">Mit anderen Worten: Wir brauchen keine Hobbyköche für die gehobene Küche, sondern solche, die ebenso gut und gerne den schlichten Möhreneintopf für den Alltag zubereiten - und in beiden Fällen wissen, dass zum Kochen auch das Spülen und Küche-Aufräumen gehört.</p>
<p class="bodytext">Um mich ein letztes Mal an Dr. Martinus Luther in einem weiteren Brief an Frau Katherin Dr. Lutherin anzulehnen: Sie – die Männer und die Arbeitgeber – wollen vielleicht nicht wirklich, dass Frauen wieder in Heim und Küche bleiben, aber sie tun auch nicht wirklich alles dafür, dass Frauen diesen Bereich erfolgreich verlassen.</p>
<p class="bodytext">Und bevor ich es vergesse, liebe Frauen hier am Tisch: Jede von Euch, die sich rühmt, keine Quotenfrau zu sein, tut wirklich alles dafür, dass zahllose Schwestern in Heim und Küche verbannt bleiben!&quot;</p>
<p class="bodytext"><font size="1"><i>Henny Engels, Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrates, 30.10.2011<br /></i></font><font size="1"><br /><font size="2"><b>Weitere Informationen:</b></font></font></p>
<p class="bodytext">Die Berliner Veranstaltung &quot;Frauen reden zu Tisch&quot; ist Teil einer Serie von &quot;Tischreden zur Zukunft von Religion und Kirche&quot;, die von Frauen aus der evangelischen Kirche an verschiedenen Orten Deutschlands zwischen Oktober und November 2011 durchgeführt werden.<br /><a href="http://www.frauenmahl.de/" target="_self" >www.frauenmahl.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 15:02:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Berliner Abgeordnetenhaus: Piraten (ver-)senkten Frauenquote</title>
			<link>http://www.frauenrat.de/deutsch/infopool/informationen/informationdetail/article/berliner-abgeordnetenhaus-piraten-ver-senken-frauenquote.html</link>
			<description>Das Berliner Abgeordnetenhaus hat sich rund sieben Wochen nach der Wahl konstituiert. Fest steht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Von den jetzt 149 Sitzen im Berliner Abgeordnetenhaus entfallen auf die SPD 47 Mandate, auf die CDU 39, auf Bündnis/Die Grünen 29, auf die Linke 19 und die Piratenpartei 15.&nbsp;Insgesamt hat die Abgeordnetenhauswahl am 18. September dafür gesorgt, dass der Frauenanteil im Berliner Parlament deutlich gesunken ist. Während der Frauenanteil unter den insgesamt 149 Abgeordneten vor fünf Jahren noch 40 Prozent (59 Frauen) betrug, ist er im Zuge der jüngsten Wahl auf rund 35 Prozent (52 Frauen) zurückgegangen. <br /><b><br />Links-Fraktion stellt die&nbsp;meisten weiblichen Abgeordneten<br /></b>Verschoben haben sich auch die Geschlechterverhältnisse innerhalb der&nbsp;Parteien: Wenig erfreut dürften die Frauen bei den Berliner Grünen sein, denn die Partei mit ihrer Spitzenkandidatin Renate Künast ist in Sachen Frauenanteil ein ganzes Stück zurückgefallen - wenngleich noch immer mehr Frauen als Männer im Abgeordnetenhaus sitzen: Stellte die Grünen-Fraktion mit 61 Prozent vor fünf Jahren noch den größten Frauenanteil von allen Fraktionen, sind sie seit der diesjährigen Wahl nunmehr mit 55 Prozent vertreten. Als Spitzenreiterin übernommen hat demgegenüber nun die Fraktion Die Linke. Sie schickt zwölf Frauen und sieben Männer ins Berliner Parlament, das ergibt eine Frauenquote von 63 Prozent (2006: 52%).<br /><br />Enttäuscht dürften auch die Frauen in der Berliner SPD sein. Sie stellen in Zukunft insgesamt 17 Frauen und damit 11 Prozent Parlamentarierinnen weniger als noch vor fünf Jahren. Mit einem derzeitigen Frauenanteil von 36 Prozent ist die parteiinterne Geschlechterquote von 40 Prozent&nbsp;demnach nicht erreicht. Wenn auch nicht ganz so dramatisch, mussten auch die CDU-Frauen in Berlin einige&nbsp;Sitze lassen: Waren die Christdemokratinnen vor fünf Jahren noch mit einem Anteil von 19 Prozent in ihrer Fraktion vertreten, sind es künftig nur noch 15 Prozent.<br /><b><br />Piraten lehnen Zuordnung zu einem Geschlecht ab</b><br />Am wenigsten Frauen jedoch stellen die neu ins Berliner Parlament eingezogenen Piraten. Eine Frau unter 14 Männern - das ist die Bilanz der Partei, die sich Willy Brandts Motto von „Mehr Demokratie wagen!“ auf die sprichwörtliche (Piraten-)Fahne schreibt. Susanne Graf heißt die&nbsp;einzige Piratin im Abgeordnetenhaus.&nbsp;Sie&nbsp;widersprach am Tag der Konstituierung des Berliner Parlaments&nbsp;gegenüber der&nbsp;Nachrichtenagentur <i>dapd</i> der öffentlichen Behauptung, dass es&nbsp;zu wenige Frauen in der Partei gebe.&nbsp;Denn, so Graf:&nbsp;&quot;Niemand weiß, wie viele es sind. Wir führen keine Geschlechterstatistik.&quot; Das ist zumindest eine konsequente Argumentation, wirft man einen Blick ins Grundsatzprogramm der Piratenpartei: „Fremdbestimmte Zuordnungen zu einem Geschlecht oder zu Geschlechterrollen lehnen wir ab“, heißt es dort und außerdem: &quot;Die Piratenpartei lehnt die Erfassung des Merkmals &quot;Geschlecht&quot; durch staatliche Behörden ab. Übergangsweise kann die Erfassung seitens des Staates durch eine von den Individuen selbst vorgenommene Einordnung erfolgen.&quot; Graf jedenfalls fühlt sich in der eigenen Partei ernst genommen. Die 19-Jährige ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vize-Chefin der Jugendorganisation &quot;Junge Piraten&quot;.</p>
<h6>Berlin auf Rang 10 des Länderrankings</h6>
<p class="bodytext">Im Vergleich zu 2007 werden künftig also deutlich weniger Frauen im Berliner Landesparlament&nbsp;die Politik mitbestimmen. Im aktuellen Länderranking in Sachen Frauenquote liegt Berlin damit auf Platz 10.&nbsp;Den höchsten Frauenanteil im Parlamen haben die Länder&nbsp;Rheinland-Pfalz (41,6 %), Bremen (40,9 %) und Brandenburg (39,8 %).&nbsp;Absolutes Schlusslicht&nbsp;ist das erstmals grün-rot regierte Baden-Württemberg (18,8 %), gefolgt von&nbsp;Hessen (25,4 %).</p>
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<p class="bodytext"><font size="1"><i>Tabelle/Quelle: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg</i></font></p>]]></content:encoded>
			<category>Informationen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 13:13:00 +0100</pubDate>
			
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