zum Hauptmenü oder zum Inhalt springen.

Inhalt

Die CEDAW-Allianz

Vertreterinnen der CEDAW-Allianz mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Elke Ferner nach der Übergabe des Alternativberichts. Foto: Deutscher Frauenrat/ Martin Funck

Auf Initiative des Deutschen Frauenrats schlossen sich im November 2015 zivilgesellschaftliche Organisationen zur CEDAW-Allianz zusammen. Die 38 Allianz-Mitglieder eint ihr frauen- und gleichstellungspolitisches sowie ihr menschenrechtliches Engagement. Das gemeinsame Ziel ist die Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur „Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau“ (CEDAW) in Deutschland. In einem über einjährigen Prozess hat die Allianz ihre politischen Forderungen formuliert, um dem CEDAW-Ausschuss ihre alternative Sicht der Situation in Deutschland darzulegen und um diesen Forderungen gegenüber der Bundesregierung Nachdruck zu verleihen. Der Alternativbericht liegt seit Anfang Dezember 2016 dem UN-CEDAW-Ausschuss vor, der die Einhaltung des Übereinkommens überwacht.

Vor dem CEDAW-Ausschuss am 21.2.2017 in Genf

Allianz-Vertreterinnen vor dem CEDAW-Ausschuss

Am 21. Februar stellte sich die Bundesregierung den Fragen des CEDAW-Ausschusses der Vereinten Nationen in Genf zu ihrer Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik. Vertreterinnen der CEDAW-Allianz machten von ihrem Recht Gebrauch, vor dem Ausschuss ihre Sicht auf die Politik der Bundesregierung darzulegen und erneut eine konsistentere und zielorientiertere Gleichstellungspolitik zu fordern.

Zur Pressemeldung der CEDAW-Allianz

Redebeiträge während des informellen Treffens mit dem Ausschuss
UN Web TV

Eine neue Allianz für Geschlechtergerechtigkeit
Die Erstellung des CEDAW-Alternativberichts 2016 und die Anhörung der Regierungsdelegation in Genf vor dem Menschenrechts-Ausschuss im Februar
von Birte Rodenberg

Übergabe des Alternativberichts an die Bundesregierung am 14.12.2016

Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin im BMFSFJ (li.), nimmt für die Bundesregierung den CEDAW-Alternativbericht entgegen. Foto: Deutscher Frauenrat/ Martin Funck

Am 14. Dezember 2016 wurde der Alternativbericht offiziell der Bundesregierung übergeben. Den Rahmen bildete eine Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Veranstaltungsprogramm als Download (PDF)

Bericht von der Veranstaltung

Bildergalerie vom 14.12.2016



















Alle Fotos:
Deutscher Frauenrat/Martin Funck

Der Alternativbericht der CEDAW-Allianz

Die CEDAW-Allianz

Logo der Allianz

agisra e. V.; Aktionsbündnis muslimischer Frauen in Deutschland e. V.; Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen – ASF; AWO Bundesverband e. V.; BAG – Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsbeauftragter; KOK – Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e. V.; bff – Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe/ Frauen gegen Gewalt e. V.; Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst; Bundesverband TRANS* e. V. i. Gr.; DaMigra e. V. – Dachverband der Migrantinnenorganisationen; Demokratischer Frauenbund e. V.; Deutscher Frauenrat e. V. (DF); Deutscher Frauenring e. V.; Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB); Deutscher Juristinnenbund e. V. (djb); Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband; Feministisches Institut Hamburg; FIAN Deutschland e. V.; Frauenbrücke Ost-West e. V.; Frauenhauskoordinierung e. V.; Frauenpolitischer Runder Tisch Magdeburg; Fußball und Begegnung e.V./DISCOVER FOOTBALL; Gender Mainstreaming Experts International (GMEI); Initiative für einen geschlechtergerechten Haushalt in Berlin (GBI); Intersexuelle Menschen e. V. – Bundesverband; JUMEN – Juristische Menschenrechtsarbeit in Deutschland e. V.; Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) – Bundesverband; Marie-Schlei-Verein e. V.; Mother Hood e. V.; Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.; pro familia Landesverband Berlin e. V.; Soroptimist International Berlin-Mitte/Landesfrauenrat Berlin e. V.; Sozialverband Deutschland e. V. (SoVD); Union deutscher Zonta Clubs; UN Women Nationales Komitee Deutschland e. V.; ver.di – Bereich Genderpolitik; Verein der in der DDR geschiedenen Frauen e. V.; Weibernetz e. V. – Bundesnetzwerk von FrauenLesben und Mädchen mit Beeinträchtigung; Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser (ZIF).

Pressemitteilungen

Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik: Bundesregierung zum Handeln aufgefordert!
Pressemitteilung vom 13. Dezember 2016 anlässlich der Veröffentlichung des Alternativberichts

Weiterführende Dokumente aus den Arbeitsgruppen

AG 2 Bildung und Rollenstereotype

Linkliste der AG Bildung

Das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) wurde am 18.12.1979 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet (Resolution 34/180 der Generalversammlung der Vereinten Nationen). Das Übereinkommen trat am 03.09.1981 völkerrechtlich in Kraft.

CEDAW ist das wichtigste völkerrechtliche Menschenrechtsinstrument für Frauen. Die Vertragsstaaten werden zur rechtlichen und faktischen Gleichstellung von Frauen in allen Lebensbereichen, einschließlich der Privatsphäre, verpflichtet. Der Staat darf nicht nur nicht selbst gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstoßen, sondern er muss auch aktiv dafür sorgen, faktische Chancengleichheit in der gesellschaftlichen Realität zu erreichen. Er ist verpflichtet, eine aktive Politik zur Beseitigung der Diskriminierung von Frauen zu verfolgen.

Quelle: www.institut-fuer-menschenrechte.de

Karriere ist etwas Herrliches, aber du kannst dich nicht in einer kalten Nacht an ihr wärmen.

(Marilyn Monroe, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, 1926-1962)