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Falsches Signal

Brunhilde Raiser, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates im Gespräch

Brunhilde Raiser

Das Betreuungsgeld schadet der Gleichstellungspolitik, sagt die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates. In einem Interview mit dem Frauen-Info-Brief des DGB legt sie dar, welche Gefahren das bis heute umstrittene Vorhaben aus Sicht der Frauenlobby in sich birgt.

So sagt Brunhilde Raiser u. a.:
„Die Frage ist, was honoriert werden soll, die Betreuungs- oder die Erziehungsleistung? Wenn es um die Erziehungsleistung geht, dann sind auch Erwerbstätige davon betroffen. Sie erziehen ihre Kinder auch, sie betreuen sie nur nicht ganztags. Und Kinder, deren Eltern ganztags zu Hause sind, erhalten nicht zwangsläufig die qualitativ bessere Betreuung und Erziehung. Wir haben nichts gegen eine gute Begleitung zu Hause. Wir wissen aber auch, dass Kinder auch Kinder brauchen und eine gezielte Förderung nicht unbedingt in allen Familien gewährleistet ist.“

Lesen Sie hier das ganze Interview

Der Frauen-Info-Brief Nr. 2/April 2008
Zwischen Familie und Beruf passt kein oder – Gesellschaftliche Herausforderung: Work-Life-Balance kann bestellt werden bei:

DGB
Bereich Gleichstellungs- und Frauenpolitik
Henriette-Herz-Platz 2
10178 Berlin
Fax:  030-24060-761


 

Erstellt am: Mittwoch 23. April 2008

Thema: Arbeit, Wirtschaft, Gleichstellungspolitik

Es gibt auch eine Befriedigung, die sich im Kopf abspielt: Denken.

(Gabriele Wohmann, deutsche Schriftstellerin)