zum Hauptmenü oder zum Inhalt springen.

Inhalt

Nachrichten

Alterssicherung

Frauen-Bündnis gegen Altersarmut fordert Kurswechsel in der Rentenpolitik

Gruppenbild der Initiatorinnen

Partnerinnen im Frauen-Bündnis gegen Altersarmut
Foto: Matthias Reichelt

Nach wie vor haben Frauen schlechtere Einkommenschancen als Männer. Die Folge: Ihr Alterseinkommen ist häufig geringer und Altersarmut überwiegend weiblich. Ein neues „Frauen-Bündnis gegen Altersarmut“ will der geschlechtsspezifischen Rentenlücke, die bei durchschnittlich 59 Prozent liegt, den Kampf ansagen.

Das Bündnis fordert einen Kurswechsel in der Rentenpolitik und im Einzelnen:

  • eine Stabilisierung und anschließend erneute Anhebung des Rentenniveaus,
  • eine Fortsetzung der Rente nach Mindestentgeltpunkten,
  • eine deutliche Leistungsverbesserung bei den Erwerbsminderungsrenten,
  • dass auch für Zeiten des Bezugs von ALG II wieder Rentenbeiträge von der Bundesagentur für Arbeit entrichtet werden.


Partnerinnen des Bündnisses, das von den ver.di Frauen initiiert wurde, sind:

•    Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros
•    Deutscher Frauenrat
•    Deutscher LandFrauenverband
•    Deutscher Gewerkschaftsbund
•    Katholischer Deutscher Frauenbund
•    Verband alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband
•    Verband berufstätiger Mütter
•    Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

Weitere Informationen:

Frauen-Bündnis gegen Altersarmut
Die Erklärung


AutorIn: Ulrike Helwerth

Erstellt am: Freitag 09. September 2016

Thema: Rente, Alterssicherung, Rentenlücke, Armut

Der reine Männerstaat ist das Verderben der Völker.

(Helene Weber, deutsche Politikerin, eine der vier "Mütter" des Grundgesetzes, 1881-1962)