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Internationale Women4Energy-Konferenz

Mehr Innovation für den Klimaschutz

Frau vor einem Bildschirm mit einem Schaubild auf dem u.a. ein Globus, ein (Kohle)kraftwerk, Autoabgase und der Schriftzug "Temperature" zu sehen sind.

Gesucht: weibliches Potenzial gegen den Klimawandel
Foto: rawpixel/123rf.com

Mit dem Pariser Klimaabkommen haben erstmals 175 Länder einer rechtsverbindlichen globalen Klimaschutzpolitik zugestimmt. Nun muss es entsprechend umgesetzt werden. Welche Rolle spielen dabei die Kompetenzen von Frauen aus Forschung und Industrie?

Dieser Frage ging die 4. Internationale Women4Energy-Konferenz nach, die sich mit dem Themenschwerpunkt kohlenstoffarme Wirtschaft beschäftigte.

Stärkere Beteiligung von Frauen führt zu mehr Innovation
„Wir sind überzeugt, dass eine stärkere Beteiligung von Frauen aus Forschung und Industrie im Energiesektor zu mehr Innovationen führen wird. Dabei geht es darum, das volle Potenzial an wissenschaftlicher Exzellenz und unternehmerischen Ansätzen europaweit auszuschöpfen“, sagte Dr. Petra Püchner, Geschäftsführerin im Steinbeis Verbund und Initiatorin des Netzwerkes Women4Energy vor rund 100 Teilnehmerinnen aus 13 Ländern Ende November in Stuttgart.

Potenzial von jungen, gut ausgebildeten Frauen wird gebraucht
Auch die Baden-Württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte die Bedeutung der Frauen für die Wirtschaft: „MINT-Qualifikationen und -Fachkräfte sind für die Innovationskraft unseres Landes entscheidend. Deshalb brauchen wir das Potenzial der jungen, gut ausgebildeten Frauen für unsere Zukunftsbranchen.“

Über neue Entwicklungen informierne und Geschäftsideen voranbringen
Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Bereiche Energieerzeugung, Bauwesen, Transport und Industrie. Erklärtes Ziel war es, sowohl über neue Entwicklungen zu informieren, als auch Geschäftsideen im Austausch voranzubringen.

Das European Network of Women for Innovative Energy Solutions (Women4Energy) wurde 2012 vom Steinbeis-Europa-Zentrum gegründet und möchte Frauen aus Bildung, Forschung und Industrie vernetzen und Forschungsergebnisse aus dem Bereich Energie umsetzen und vermarkten.

Weitere Informationen:
www.women4energy.eu


AutorIn: Christine Müller

Erstellt am: Dienstag 06. Dezember 2016

Thema: Klimaschutz, Wirtschaft, Unternehmerinnen

Heutzutage reichen schon drei Mädels aus, um einen Preis zu erhalten, den sonst ein einzelner Mann bekommt.

(Gabi Bauer, deutsche Fernseh-Moderatorin bei der Verleihung des Hans-Joachim-Friedrich-Preises)