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Integrationspolitik

Projekt "Frauen mit Fluchterfahrung gründen"

Projektlogo mit Schriftzug "Frauen mit Fluchterfahrung gründen"

Projektlogo
Foto: BMFSFJ

Ein Modellprojekt will geflüchtete Frauen dabei begleiten, sich beruflich selbstständig zu machen. Denn viele von ihnen bringen unternehmerisches Potenzial mit, brauchen aber eine entsprechende Unterstützung - so heisst es auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das das Projekt für drei Jahre fördert.

"Der Weg in die berufliche Selbstständigkeit erfordert bei geflüchteten Frauen eine sensible Förderung im Gründungsprozess“, so Ministerin Manuela Schwesig zum Projektauftakt Anfang April 2017. Eine solche Unterstützung leiste das Projekt 'Frauen mit Fluchterfahrung gründen'.

Arbeitskräftepotenzial von Frauen wird unterschätzt
Das Projekt versucht damit auch geflüchteten Frauen neue Möglichkeiten zu bieten und Diskriminierungen auf dem Arbeitsmarkt zu kompensieren: „Die große Zahl der nach Deutschland geflüchteten Menschen erfordert neue Modelle, um sie in das Erwerbsleben einzubinden. Gerade das Arbeitskräftepotenzial von Frauen wird zumeist aufgrund von Stereotypen unterschätzt – und das schränkt ihre beruflichen Perspektiven stark ein“, so die Projektmacherinnen.

Frauen mit Fluchterfahrung als Unternehmerinnen sichtbar machen
In drei Phasen sollen 20 bis 45 Teilnehmerinnen durch Mentoring, Coaching, Hospitationen und Veranstaltungen bei der Existenzgründung unterstützt werden. Darüber hinaus wird darauf gesetzt, Frauen mit Fluchterfahrung als Unternehmerinnen sichtbar zu machen.

Durchgeführt wird das Projekt von jumpp – Ihr Sprungbrett in die Selbstständigkeit – Frauenbetriebe e.V., das bereits 2015 und 2016 für das BMFSFJ das Mentoringprogramm „MIGRANTINNEN gründen“ durchgeführt hat. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch das Institut für Mittelstandsforschung an der Universität Mannheim.

Weitere Informationen:
www.frauenmitfluchterfahrunggruenden.de


AutorIn: Christine Müller

Erstellt am: Montag 10. April 2017

Thema: Geflüchtete Frauen, Arbeitsmarkt, Integration

Die Emanzipation des Weibes ist das Recht des Kindes.

(Hedwig Dohm, deutsche Publizistin und Frauenrechtlerin, 1831-1919)