Informationen zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten von Mitgliedern, Kooperationspartner*innen und Dienstleister*innen des Deutschen Frauenrates (DF)

Informationen zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten von Mitgliedern, Kooperationspartner*innen und Dienstleister*innen des Deutschen Frauenrates (DF)

Im Zuge der EU‐Datenschutzgrundverordnung (EU‐DSGVO) werden dem DF, als Verantwortlichen für die

Datenverarbeitung von personenbezogenen Daten, neue Informationspflichten auferlegt. Nach Art. 13 EU‐DSGVO informiert der DF deshalb über folgende Punkte:

Verantwortlich

Deutscher Frauenrat
Lobby der Frauen in Deutschland e.V.
Tempelhofer Ufer 11, 10963 Berlin

(weitere Informationen finden Sie im Impressum)

Datenschutzbeauftragte des DF

Wir haben für den Deutschen Frauenrat eine Datenschutzbeauftragte bestellt.

WS Datenschutz GmbH

Christina Webersohn
Dircksenstraße 51
10178 Berlin

df-datenschutz@ws-datenschutz.de

Zwecke der Datenverarbeitung personenbezogener Daten

Erhält der DF Daten, werden diese grundsätzlich nur für die Zwecke verarbeitet, für die sie erhalten oder erhoben wurden. Eine Datenverarbeitung zu anderen Zwecken kommt nur in Betracht, wenn die insoweit erforderlichen rechtlichen Vorgaben gemäß Art. 6 Abs. 4 EU-DSGVO vorliegen. Etwaige Informationspflichten nach Art. 13 Abs. 3 EU-DSGVO und Art. 14 Abs. 4 EU-DSGVO werden beachtet. Zwecke können sein:

  • Beantwortung von Anfragen
  • Verbesserung der Netzwerkarbeit
  • Versand von Informationen über die Arbeit des DF
  • Informationen über bevorstehende Veranstaltungen des DF
  • Erfüllung des Vereinszwecks gemäß Satzung des DF

Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung personenbezogener Daten

Art. 6 Abs. 1 a EU‐DSGVO erlaubt dem DF die Verarbeitung von Daten aufgrund einer Einwilligung zu bestimmten Zwecken, z.B. das Abonnement des DF-Newsletters.

Art. 6 Abs. 1 b EU‐DSGVO umfasst die Datenverarbeitung, die erforderlich ist für die Erfüllung eines Vertrags sowie für vorvertragliche Maßnahmen.

Art. 6 Abs. 1 c EU‐DSGVO erlaubt dem DF die Verarbeitung von Daten auf Grundlage einer rechtlichen Verpflichtung, z.B. Aufbewahrungspflichten nach dem Finanz‐ und Steuerrecht.

Art. 6 Abs. 1 f EU‐DSGVO erlaubt dem DF die Verarbeitung personenbezogenen Daten, wenn der DF oder ein*e Dritte*r berechtigte Interessen an dieser Verarbeitung haben und die Interessen des*der Dateninhaber*in, Grundrechte oder Grundfreiheiten nicht entgegenstehen, z.B. zur:

  • Vermeidung einer Schädigung und/ oder Haftung des Vereins durch entsprechende Maßnahmen
  • Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche

 

Dauer der Datenspeicherung

Der DF verarbeitet die Daten, solange dies für den jeweiligen Zweck erforderlich ist. Soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen werden die betreffenden personenbezogenen Daten für die Dauer der Aufbewahrungspflicht gespeichert. Nach Wegfall des Zwecks der Datenverarbeitung und Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen werden Ihre personenbezogenen Daten gelöscht. In der Regel bestehen 6- bzw. 10-jährige Aufbewahrungspflichten für Vereine und Verbände. Erfolgt die Speicherung auf Grundlage einer Einwilligung, so werden personenbezogenen Daten gelöscht, wenn die Einwilligung widerrufen wurde.

Ort der Datenverarbeitung

Personenbezogenen Daten werden vom DF ausschließlich in einem internen Datenverarbeitungsmanagementsystem verarbeitet.

Empfänger*in personenbezogenen Daten

  • Im DF erhalten nur die Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle im erforderlichen Umfang Zugang zu personenbezogenen Daten, die diese Daten zur Erfüllung der Vereinsaufgaben benötigen. Alle Mitarbeiter*innen sind auf Vertraulichkeit und Datenschutz verpflichtet.
  • Eingesetzte Dienstleister*innen können zur Erfüllung der beschriebenen Zwecke personenbezogene Daten erhalten, wenn diese die datenschutzrechtlichen Vertraulichkeitsanforderungen erfüllen. Dies können beispielsweise Unternehmen der Kategorien
    • IT‐Dienstleistungen,
    • Softwaredienstleister*innen,
    • Newsletterversand,
    • Datenvernichtung sein.

Diese Dienstleister*innen sind sog. AV‐Dienstleister*innen (Auftragsverarbeiter*innen), die vertraglich nach gesetzlichen Vorgaben verpflichtet sind.

  • Finanzverwaltung und Mittelgeber*innen (z.B. BVA, BMFSFJ)
  • Öffentliche Träger*innen, z.B. Finanzämter erhalten Ihre personenbezogenen Daten, nur, wenn gesetzliche Verpflichtungen dazu bestehen.

Datenschutzrechte

Es besteht

  • das Recht, erteilte Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen,
  • das Recht auf Auskunft über die im DF zur eigenen Person gespeicherten Daten nach Artikel 15 EU‐DSGVO,
  • das Recht auf Berichtigung der eigenen Daten nach Artikel 16 EU‐DSGVO,
  • das Recht auf Löschung der eigenen Daten nach Artikel 17 EU‐DSGVO,
  • das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung der eigenen Daten nach Artikel 18 EU‐DSGVO,
  • das Recht auf Widerspruch aus Artikel 21 EU‐DSGVO sowie
  • ein Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde nach Artikel 77 EU‐DSGVO.

Bei einer Anfrage können Nachweise durch den DF angefordert werden, die die Identität der anfragenden Person bestätigen.

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an den DF oder seinen Datenschutzbeauftragten wenden.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

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