
Der Deutsche Frauenrat begrüßt das heute vom Bundeskabinett beschlossene Gesetz zum Schutz vor digitaler Gewalt. Dazu sagt die Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrats, Judith Rahner:
Unsere repräsentative Befragung zeigt das immense Ausmaß digitaler sexualisierter Gewalt gegen Frauen und die Folgen: Rückzug von digitalen Plattformen aus Angst vor Missbrauch. Wir begrüßen, dass die Bundesregierung die unbefugte Herstellung und Weitergabe sexualisierter Deepfakes sowie intimer Bildaufnahmen umfassender unter Strafe stellen und die Rechte Betroffener stärken will. Wir begrüßen zudem den neuen Anspruch auf Entfernung rechtswidriger Inhalte. Der Gesetzgeber muss aber sicherstellen, dass Betroffene ihn schnell durchsetzen können. Der Gesetzentwurf muss zudem an anderer Stelle nachgebessert werden: Es bedarf deutlich mehr Prävention, um digitalen Missbrauch zu verhindern. Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte brauchen zudem verbindliche Fortbildungen zu digitaler und geschlechtsspezifischer Gewalt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen