Soziale Medien sind zentrale Sozialisationsräume und Arenen politischer Öffentlichkeit. Sie prägen Meinungsbildung und gesellschaftliche Machtverhältnisse, v.a. für junge Menschen. Gleichzeitig sind sie von struktureller Diskriminierung, digitaler Gewalt sowie antifeministischen und demokratiefeindlichen Kampagnen geprägt – besonders betroffen sind Mädchen, junge Frauen und queere Personen. Pauschale Verbotsforderungen greifen jedoch zu kurz, verschieben Verantwortung und erschweren Beteiligung.
Der Deutsche Frauenrat fordert die Bundesregierung sowie weitere zuständige Akteur*innen auf, digitale Räume als politische Räume anzuerkennen und auf Grundlage von Schutz, Befähigung und Teilhabe feministisch und diskriminierungskritisch zu gestalten.
Dazu fordert der Deutsche Frauenrat:
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