Die gesellschaftlichen Debatten über Migration schüren Vorurteile und fördern die Spaltung der Gesellschaft, prägen maßgeblich politische Entscheidungen und das öffentliche Klima in Deutschland. Der migrationspolitische Diskurs hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verändert und ist zunehmend von sicherheits- und ordnungspolitischen Narrativen geprägt. Diese Verschiebung hat unmittelbare Folgen für migrantische und geflüchtete Frauen, Kinder und Familien, deren Schutzbedarfe, Lebenslagen und Rechte oft nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Der Deutsche Frauenrat positioniert sich weiterhin aktiv für eine grundlegende Veränderung des migrationspolitischen Diskurses in Deutschland. Ziel ist es, einseitig sicherheits- und defizitorientierte Narrative durch eine differenzierte, menschenrechtsbasierte und geschlechtergerechte Perspektive zu ersetzen.
Der Deutsche Frauenrat setzt sich dafür ein,
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