Anja Weusthoff, Bundesministerin Bärbel Bas, Dr. Beate von Miquel und Judith Rahner (v.l.n.r.) im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Die Bundesregierung will die tägliche durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit ersetzen. Was nach mehr Flexibilität klingen mag, wäre allerdings zum Nachteil von Frauen. Noch immer übernehmen sie den Großteil der Sorgearbeit und können ihre tägliche Arbeitszeit nicht flexibel ausweiten. Das haben wir auch zu Bärbel Bas, der Ministerin für Arbeit und Soziales gesagt, die uns Ende Oktober zu einem Termin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales empfangen hatte.
Bei unserem Gespräch mit der Arbeitsministerin und Dr. Beate von Miquel, Vorsitzende Deutscher Frauenrat, Anja Weusthoff, stellvertretende Vorsitzende Deutscher Frauenrat und Judith Rahner Geschäftsführerin Deutscher Frauenrat, ging es aber nicht nur um die Ausgestaltung von Arbeitszeiten, die unser Land gerechter und besser machen. Auch die geplante Sozialstaatsreform und die Frage, wie wir Fachkräfte sichern können, indem wir zum Beispiel Hürden, die Frauen die Teilnahme am Arbeitsmarkt erschweren, abbauen, standen im Mittelpunkt unseres Austausches.
Als größte frauen- und gleichstellungspolitische Interessensvertretung in Deutschland freuen wir uns besonders, dass diesem wichtigen Haus eine Frau vorsteht, die soziale Gerechtigkeit und die Gleichstellung der Geschlechter im Blick hat.
Was das Bundesministerium für Arbeit und Soziales macht, werden wir auch in Zukunft eng begleiten. Danke, für das gute Gespräch!