Alle Frauen und queeren Personen, unabhängig von Herkunft, sozialem Status oder gesundheitlichen Voraussetzungen, müssen auch während der Wechseljahre selbstbestimmt leben können. Die Bundesregierung und die zuständigen Ministerien werden aufgefordert, sich für einen entpathologisierten, nicht-diskriminierenden und informierten gesellschaftlichen und medizinischen Umgang mit den Wechseljahren einzusetzen. Weibliche Lebensphasen – insbesondere die Menopause – dürfen nicht länger als Defizit und/oder Krankheit betrachtet und auf ihr Marktpotenzial reduziert werden.
Der Deutsche Frauenrat fordert:
Zu einer gesamtheitlichen Strategie gehören aber auch Maßnahmen zur psychosozialen Versorgung sowie Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Deshalb fordert der Deutsche Frauenrat einen umfassenden bundesweiten Aktionsplan zur Enttabuisierung der Wechseljahre. Bei der Erarbeitung sollen zivilgesellschaftliche Organisationen eingebunden werden und die Bedürfnisse mehrfachdiskriminierter Frauen und queeren Personen berücksichtigt werden.
Der Aktionsplan soll enthalten:
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