
Bereits am ersten Tag des zweitägigen G20-Gipfeltreffens am 18. November 2024 in Rio de Janeiro haben sich die Staats- und Regierungschefs auf eine Abschlusserklärung geeinigt. Dabei gelang es dem Gastgeber Brasilien, zentrale Punkte seiner G20-Präsidentschaft in dem Dokument unterzubringen: den Kampf gegen Ungleichheit, Hunger und die Klimakrise sowie eine Reform der internationalen Organisationen. Die Kriege in Nahost und der Ukraine werden in dem Dokument nur knapp erwähnt.
Beim Kampf gegen Ungleichheit liegt ein Schwerpunkt auf Gleichstellung der Geschlechter. Explizit darauf bezieht sich ein längerer Absatz der Abschlusserklärung (Artikel 32), andere nehmen darauf Bezug (Artikel 14, 24, 26, 29, 31, 63 und 78). Dabei geht es u.a. um folgende Themen und Eigenverpflichtungen der G20, die allgemein gehalten sind:
Die Staats- und Regierungschefs der G20-Länder haben zwar einige Forderungen des Women20 Communiqués übernommen, es fehlt jedoch eine Festlegung auf finanzielle Ressourcen, die den geplanten Maßnahmen unterlegt sind.
Ab 1. Dezember 2024 übernimmt Südafrika den nächsten G20-Vorsitz. Armut, Arbeitslosigkeit und Ungleichheit, sowie ein regionaler Schwerpunkt auf Afrika stehen ganz oben auf der Agenda. Weitere Infos zu G20 und W20
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