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Nachrichten

Sexismus

Lüders fordert neuen #aufschrei [neu]

Rote Hand

Zwei Jahre nach Beginn der #aufschrei-Debatte haben die Initiatorin der Twitter-Kampagne, Anne Wizorek, und die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders, vor anhaltendem Sexismus gewarnt. „Bestimmte politische Gruppierungen haben nicht nur die vermeintliche ‚Islamisierung‘ als ihr Thema entdeckt. Auch bei der Frage der Gleichbehandlung der Geschlechter offenbaren diese Menschen ein Ausmaß an Hass und sprachlicher Enthemmung, das man in der öffentlichen Debatte bislang für undenkbar hielt“, stellen Lüders und Wizorek fest.

Peking+20 Informationsveranstaltung

Wer Frauen stärkt, stärkt die Welt [neu]

Bunte Tauben in einem Kreis, der eingerahmt wird von dem Spruch: Empowering women, empowering humanity. Picture it!

Die Erklärung, die 1995 auf der vierten Weltfrauenkonferenz in Peking verabschiedet wurde, steht in diesem Jahr auf der Agenda der UN-Frauenrechtskommission (FRK) in New York. Vom 9. bis 20. März werden dort Regierungen der UN-Mitgliedsstaaten und zahlreiche NGOs über den Umsetzungsstand der Pekinger Aktionsplattform, zwanzig Jahre nach deren Vereinbarung, debattieren. Auch aus Deutschland werden VertreterInnen nach New York reisen. In Vorbereitung auf die FRK laden UN Women Deutsches Komitee Deutschland und der Deutsche Frauenrat zu einer Informationsveranstaltung am 4. Februar ein.

Pille danach

Regierung will weiterhin gute Beratung gewährleisten [neu]

Einsame Pille auf grüner Fläche

Die EU-Kommission hat kürzlich die "Pille danach" mit dem Wirtkstoff Ulipristalacetat (Handelsname EllaOne) aus der Rezeptpflicht entlassen. Damit wird das Notfallverhütungsmittel auch in Deutschland frei in Apotheken erhältlich sein. Mit einer sofortigen Freigabe ist vorerst aber nicht zu rechnen, wie aus einer Regierungsantwort auf eine Kleine Anfrage der Linken hervorgeht.

Lobbyarbeit

Deutscher Frauenrat trifft Bundeskanzlerin

Gruppenbild

Bundeskanzlerin Angela Merkel traf am 19. Januar in ihrem Amtssitz mit dem Vorstand des Deutschen Frauenrates zu einem Austausch zusammen. In dem einstündigen Gespräch wurden drei Themen erörtert, die der Lobby der Frauen aktuell besonders am Herzen liegen.

Prostituiertenschutzgesetz

DF fordert ein angstfreies Leben ohne gesellschaftliche Ächtung auch für Prostituierte

Drei Leuchtherzen auf einem Hausdach

Die Koalition will in Kürze die Verhandlungen um das sehr kontrovers diskutierte Prostituiertenschutzgesetz wieder aufnehmen. Der Deutsche Frauenrat vertritt in dieser Debatte eine Position, die auf mehr Rechte, Schutz und Selbstbestimmung für Prostituierte anstatt auf Verbote und Zwangsmaßnahmen setzt. Sie wird von der großen Mehrheit seiner Mitgliedsverbände getragen.


Pressemeldungen

Prostituiertenschutzgesetz

Koalitionspläne: Prostituierten drohen neue Gefahren [neu]

Gruppenbild der 6 Vertreterinnen

Deutscher Juristinnenbund, Deutscher Frauenrat, Deutsche Aids-Hilfe, Diakonie Deutschland, Evangelische Frauenhilfe in Westfalen, Dortmunder Mitternachtsmission und Frauentreff Olga erklären in einem Offenen Brief: Prostituiertenschutz paradox: Statt Prostituierte zu schützen, wie es die Bundesregierung angekündigt hat, würde sich ihre Situation mit der Einführung von Zwangsuntersuchungen, einem Mindestalter von 21 und einer Anmeldepflicht massiv verschlechtern.


Wenn man den weiblichen Verstand schärft, indem man ihn bildet, ist Schluss mit dem blinden Gehorsam.

(Mary Wollstonecraft, englische Schriftstellerin, Philosophin und Frauenrechtlerin, 1739-1797)