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Nachrichten

Alternative für Deutschland

Radikale Kritik an Gleichstellungspolitik wird zum Markenzeichen [neu]

Vor gut einem Jahr gründete sich die „Alternative für Deutschland“ (AfD). Aktuellen Umfragen zufolge würden bei der Europawahl am 25. Mai etwa 6 Prozent der WählerInnen für die neue Partei stimmen. Eine aktuelle Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, dass die AfD nicht nur von ihrer Euro-Kritik überzeugen will, sondern auch von ihrer antifeministischen, familienzentrierten Stoßrichtung.

Antifeminismus

Homophobe Mobilmachung für die traditionelle Kleinfamilie

Flyer zeigt zwei Hände, die sich schützend um eine Familie aus Vater, drei Kindern und Mutter legt. Dazu die Worte: "Demo für alle - Gegen Gender-Ideologie, Pädophilie und Frühsexualisierung unserer Kinder an Kitas und Grundschulen“

In Deutschland weitet sich der Ruf zur Rettung der Vater-Mutter-Kinder-Familie aus. Ein Bündnis aus konservativen, religiös-fundamentalistischen, antifeministischen, lesben- und schwulenfeindlichen Kräften mobilisiert dabei im Rundumschlag gegen Geschlechter- und Gleichstellungspolitik. In München soll am 10. Mai die nächste Demonstration stattfinden. Die geistige Nähe zur homophoben Bewegung in Frankreich ist offensichtlich.

Rentenreform

KDFB kritisiert "Schachern" um Mütterrente

Alte Dame im Vordergrund, dahinter schemenhaft eine jüngere Frau

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) hat kein Verständnis für aktuelle Äußerungen aus der politischen Öffentlichkeit, die das Rentenpaket und somit auch die im Gesetzentwurf vorgesehene Höherbewertung von Erziehungszeiten in der Rente für vor 1992 geborene Kinder in Frage stellen.

Petition gegen sexistische Werbung

Ferrero wegen rosa Ü-Ei erneut am Pranger

Überraschungsei vor rosa Hintergrund, daneben steht in rosa Schriftzug: Nur für Mädchen

Einige Monate war es vom Markt, nun ist es zurück: das rosa Überraschungsei „nur für Mädchen“ - mit Barbie, Glitzer und viel Blümchen. Pinkstinks, die Bewegung gegen diskriminierende Geschlechterstereotype in der Werbung, sammelt daher erneut den Protest gegen die Firma Ferrero.

BMFSFJ-Haushalt 2014

Opposition: Familien- und Gleichstellungspolitik fehlt Gestaltungswille

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig am Redepult des Bundestages

Rund eine Milliarde Euro kann das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) in diesem Jahr mehr ausgeben. Das ergab die erste Lesung im Bundestag, bei der am 10. April über den Etat des BMFSFJ (18/700, Einzelplan 17) beraten wurde. Von den insgesamt eingestellten 7,9 Mrd Euro stellen 87 Prozent die gesetzlichen Leistungen wie das Eltern- und Betreuungsgeld.


Glaube nicht: Es muss so sein, weil es nie anders war. Unmöglichkeiten sind Ausflüchte für sterile Gehirne. Schaffe Möglichkeiten!

(Hedwig Dohm, deutsche Schriftstellerin und Publizistin, 1831-1919)