Digitale und KI-gestützte sexualisierte Gewalt betrifft nicht nur die unmittelbar Betroffenen. Sie verändert das Verhalten von Frauen weit über konkrete Gewalterfahrungen hinaus. Eine repräsentative Befragung des Deutschen Frauenrats unter Frauen zwischen 18 und 74 Jahren zeigt: Zwei Drittel der Frauen schränken aus Sorge vor digitaler Gewalt ihr Verhalten im Internet ein.
Die befragten Frauen erwarten deshalb entschlossenes politisches Handeln: Neun von zehn fordern wirksamen Rechtsschutz gegen bildbasierte sexualisierte Gewalt und Deepfakes, darunter schnelle Löschung, bessere rechtliche Möglichkeiten gegen anonyme Täter*innen bis hin zu stärkeren Rechten für Betroffene.
Für die Erhebung wurden erstmals in Deutschland repräsentativ ausschließlich Frauen zu ihren Erfahrungen, ihrem Verhalten und ihren politischen Erwartungen in Bezug auf digitale und KI-gestützte sexualisierte Gewalt befragt.
Beim Deutschen Frauenrat ist eine Stelle neu zu besetzen. Wir suchen zum nächstmöglichen Termin eine Referentin/einen Referenten im Bereich Nationale Gleichstellungspolitik für den Themenbereich Arbeit und …

Ab dem 24. August 2017 reist der Deutsche Hebammenverband e.V. (DHV), Mitgliedsverband des DF, mit der Kampagne „Unsere Hebammen“ durch ganz Deutschland. Ein Gespräch mit Martina Klenk, Präsidentin des DHV, über die Nöte des Berufsstands, die gesellschaftliche Bedeutung der Hebammenhilfe und wie der DHV mit konkreten Lösungsvorschlägen die Politik erreichen möchte.
Dreieinhalb Wochen ist der Deutsche Hebammenverband mit der Kampagne „Unsere Hebammen“ unterwegs, in jedem Bundesland machen Sie Station. Warum gibt es diese Deutschlandtour?
Martina Klenk: Wir wollen mit der Tour informieren und Aufmerksamkeit schaffen. Mittlerweile hat es sich zwar herumgesprochen, dass es um unseren Berufsstand nicht gut steht. Aber das reicht nicht, vor allem, weil es wirklich fünf vor zwölf ist! Wir brauchen Maßnahmen, Veränderungen. Auf der Tour können wir direkt in Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern, aber auch mit Politikerinnen und Politikern treten. Wir möchten, gerade in der heißen Wahlkampfphase, für unsere Probleme sensibilisieren und um Unterstützung werben.
Paris bewirbt sich für die Olympischen Spiele 2024. Aus diesem Grund wenden sich Mitgliedsverbände der Europäischen Frauenlobby (EWL) an ihre Nationalen Olympischen Komitees. Sie fordern …

Der türkische Botschafter in Berlin hat vom Deutschen Frauenrat eine Protestnote erhalten. Darin verlangt die Frauenlobby die sofortige Freilassung von zehn Frauen- und Menschenrechtsaktivistinnen, die …

Für die Women20 ist das Ergebnis des G20-Gipfels in Hamburg ein Grund zum Feiern. Denn in der Erklärung der Staats- und RegierungschefInnen tauchen alle ihre …

Mit einem Aufruf zur Verteidigung der Demokratie und Frauenrechte ist die Mitgliederversammlung des Deutschen Frauenrats am 25. Juni 2017 in Berlin zu Ende gegangen. Zwei …

Wie können Frauen wirtschaftlich gestärkt werden? Dieser Frage widmeten sich beim W-20 Summit in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, IWF-Chefin Christine Lagarde, Chrystia Freeland, Außenministerin …
Handeln – nicht nur reden „Unsere Welt braucht mehr Frauen in Führungspositionen und mehr Männer, die sich für Gleichstellung engagieren” – mit einem Aufruf zum …

Auf Initiative des Deutschen Frauenrats schlossen sich im November 2015 zivilgesellschaftliche Organisationen zur CEDAW-Allianz zusammen. Die 38 Allianz-Mitglieder einte ihr frauen- und gleichstellungspolitisches sowie ihr …
Die „wirtschaftliche Stärkung von Frauen in einer sich ändernden Arbeitswelt“ ist das Topthema der UN-Frauenrechtskommission (CSW) 2017. Die Vorbereitungen dafür haben bereits begonnen. So fordert …
Für ein feministisches Europa Nach dem Brexit hat die Europäische Frauenlobby (EWL) einen Aufruf „für ein feministisches Europa“ öffentlich gemacht. Der bewegende Appell fordert Frauenrechtsaktivistinnen …
Für ein geschlechtergerechtes Gesundheitswesen Einleitung Eine frauengerechte Gesundheitsversorgung lenkt den Blick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter in der Medizin und dem Gesundheitswesen insgesamt. Der …
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